Mahnende Worte: Nach skandalträchtiger Aus- und dann Wiedereinladung reicht Michel Friedman Bayreuth-Chefin Katharina Wagner die Hand und lobt den Neubeginn.
Das Bühnenbild hätte auch das Duo Christoph Marthaler und Anna Viebrock nicht reduzierter gestalten können: Das Wort „Antisemitismus“ leuchtet grellweiß von einer schwarzen Leinwand, der Raum darunter, wo das Konzert und die spannungsvoll erwartete Rede stattfinden werden, ist karg. Später, am Sonntagnachmittag, wird mit „Rienzi“ ein Bayreuther Tabubruch begangen, über den schon im Vorfeld kontrovers hätte diskutiert werden können, vielleicht sollen.
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