Eine Woche voller Gegensätze: Während Prinzessin Kate sportlich Geschichte schreibt, feiern die Grimaldis pompös am Fuße des Schwarzwalds – und Andrew Mountbatten-Windsor schleicht lieber unbemerkt durch die Büsche.
Stand: 03.07.2026, 15:04 Uhr
Von: Annemarie Göbbel
Eine Woche voller Gegensätze: Während Prinzessin Kate sportlich Geschichte schreibt, feiern die Grimaldis pompös am Fuße des Schwarzwalds – und Andrew Mountbatten-Windsor schleicht lieber unbemerkt durch die Büsche.
München – Herzlich willkommen zur 16. Ausgabe unserer Reihe „Annes royale Woche“ (Folge 15 gibt’s hier). Königshaus-Expertin Anne Göbbel nimmt Sie jeden Freitag mit in die faszinierende Welt der Adelshäuser. Ob große Dramen hinter Palastmauern, prunkvolle Bälle oder überraschende Fashion-Statements – hier erfahren Sie alles, was die Blaublüter aktuell bewegt. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, royale Ausblicke und Ihr exklusives Update zum Wochenende. Los geht’s!

Thema der Woche: Hoher Besuch im badischen Rust: Am 30. Juni reisten die Grimaldis an, um im Europa-Park den neuen, 18. Themenbereich „Monaco“ einzuweihen. Fürst Albert (68), Fürstin Charlène (48), die Zwillinge Jacques und Gabriella (11) sowie Prinzessin Stéphanie (61) sorgten für einen Abend voller fürstlichem Glanz. Für Charlène war es der erste Besuch in Rust – und er hinterließ Eindruck. Die Gäste erlebten eine Fürstin von ungewohnter Herzlichkeit: Am Roulettetisch überreichte sie Entertainer Ross Antony (51) persönlich seinen Gewinn, Tickets für den Grand Prix von Monaco, und küsste ihn auf beide Wangen. Der überwältigte Antony teilte sein Glück mit der Welt. „Charlène hat mich geküsst, ich werde mich nie mehr waschen.“ Charlène strahlte an diesem Abend unbeschwert – ein gelungener Auftakt für das Fürstenpaar, das nur kurz darauf, am 1. (standesamtlich) und 2. Juli (kirchlich), ohne viel Aufhebens seinen 15. Hochzeitstag feierte.
Szenenwechsel nach Großbritannien: Dort richtete sich der Blick in den vergangenen Tagen vorrangig auf die leisen, emotionalen Momente. Jenseits des Prunks der traditionellen „Royal Week“ in Edinburgh spielten sich die bemerkenswerteren Geschichten im Hintergrund ab. Prinzessin Diana wäre am 1. Juli 65 Jahre alt geworden, doch eine öffentliche Erinnerung an die verstorbene Königin der Herzen blieb seitens des Palastes aus. Auch William (44) und Harry (41) begingen den Tag diesbezüglich lieber jeweils für sich. Dianas Bruder Charles, Earl Spencer (61), erinnerte im Netz ebenfalls nicht direkt an sie, sondern postete ein Foto zum 65. Geburtstag des gemeinsamen Vaters – auf dem Diana immerhin am Rande zu sehen war. Einem anderen wiederum hätte weniger Diskussion um seine Person wohl gutgetan, doch er wurde zum Paukenschlag im Unterholz: Andrew Mountbatten-Windsor (66) wagte sich beim Reitturnier in Sandringham erstmals seit seiner Festnahme im Februar wieder in die Öffentlichkeit. Unauffällig drückte er sich im Schatten der Bäume herum, beobachtete kurz den Auftritt von Schwägerin Herzogin Sophie (61) und verschwand wie der Geist von Norfolk wieder im Nichts.
Unser Monarchie-Barometer „MonaMeter“ zeigt, welches Königshaus am meisten im Gespräch warPosting der Woche: Während Andrew das Licht scheute, suchte eine Royal das Rampenlicht – und sorgte für die Überraschung der Woche. Am Sonntagmorgen (28. Juni) postete der Kensington-Palast ein einziges Foto: Prinzessin Kate (44) strahlend in Regenjacke und Basecap, umgeben von schottischem Nebel auf dem Gipfel des Ben Nevis. Die Hintergrundgeschichte machte das Bild zur kleinen Sensation: Kate hatte sich in aller Stille vorbereitet, ganz ohne Ankündigung. In weniger als 24 Stunden bezwang sie die drei höchsten Berge Großbritanniens – Ben Nevis, Scafell Pike und Snowdon – und bewältigte damit 37 Wanderkilometer sowie 3.064 Höhenmeter. Am Ziel warteten William, die Kinder, ihre Eltern und Bruder James (37). Noch nie zuvor hatte ein Royal diese Herausforderung absolviert – ein echter Höhenrausch, der die Prinzessin von Wales noch Tage später bei ihrem ersten Wimbledon-Auftritt strahlen ließ.
Outfit der Woche: Genau dort bewies Kate kurz darauf, dass sie nicht nur auf dem Berg, sondern auch auf dem heiligen Rasen von Wimbledon modische Akzente setzt: Das Outfit der Woche kommt daher von einem Tennisplatz – aber nicht vom Centre Court. Am 3. Juli tauchte Kate (44) gänzlich unerwartet in der berühmten Wimbledon-Queue auf, begrüßte wartende Fans, schoss Selfies – und half anschließend kurzerhand im Ticketbüro aus. Für diesen ungewöhnlichen Auftritt wählte sie einen blassblauen Leinenanzug von Gabriela Hearst: den „Stephanie“-Blazer mit weitem „Vesta“-Hosenbein, darunter ein weißes H&M-Top. Accessoires: lapis- und mondsteinfarbene „Stella“-Ohrringe von Carousel Jewels, braune Ralph-Lauren-Pumps, ihr Haar hochgesteckt zum Pferdeschwanz. Die Geschichte dahinter: Kate war damit die erste Prinzessin von Wales seit Diana, die bei Wimbledon nicht sofort in die „Royal Box“ eilte, sondern sich erst mal unters Volk mischte.

Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah.
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„MonaMeter“ (Monarchie-Barometer): Weniger elegant, dafür umso spektakulärer waren die royalen Schlagzeilen abseits des Centre Court: Das Exil-Königreich Bulgarien war diese Woche im Gespräch – und zwar wegen eines ziemlich skurrilen Vorfalls. Viele Thronfolger absolvieren ein klassisches Auslandsjahr: Kronprinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (22) zog es nach Australien, Kronprinzessin Elisabeth von Belgien (24) an die Harvard University. Prinz Simeón (19), Sohn von Prinzessin Kalina (54) und Abenteurer Kitín Muñoz (67), lernt lieber im legendären Shaolin-Kloster in China Kung-Fu und bekam dort bereits den Mönchsnamen „Si Miao Tian“ verliehen. Doch die Rückkehr zum harten Training liegt erst einmal auf Eis. Der Grund ist eine gehörige Portion Pech beim Wintersport: Simeón stürzte beim Snowboarden und brach sich den Unterarm. Die bittere Ironie: Während er in China lernt, seinen Körper extrem abzuhärten, knockt ihn im Urlaub das Snowboard aus. Das Shaolin-Kloster wartet nun, bis der Gips ab ist. Und wir auch.
Royaler Kalender: Die kommenden Tage stecken voller Highlights. Den Auftakt macht am 4. Juli Königin Sonja von Norwegen, die ihren 89. Geburtstag feiert – jene bürgerliche Grande Dame, für deren Liebe König Olav V. (87, † 1991) erst überzeugt werden musste, seinen Sohn Harald (89) freizugeben. Unterdessen läuft Wimbledon weiter bis zum 13. Juli, wo Prinzessin Kate (44) als Schirmherrin für weitere Auftritte sorgen dürfte. Hochspannung verspricht der 10. Juli: Prinz Harry (41) wird in Großbritannien erwartet – erstmals wieder im Kreis seiner Familie mit Herzogin Meghan (44), Archie (7) und Lilibet (5). Ob es zu einem Treffen mit König Charles (77) und/oder William kommt, bleibt ein Palastgeheimnis.
Am 13. Juli blickt alles nach Norwegen, wo die mögliche Freilassung von Mette-Marits (52) verurteiltem Sohn Marius Borg Høiby (29) anstehen könnte. Etwas unbeschwerter wird es schließlich Mitte des Monats: Schweden feiert am 14. Juli Kronprinzessin Victorias 49. Geburtstag mit dem traditionellen „Victoriadagen“, bevor am 17. Juli Königin Camilla 79 Kerzen ausbläst. Verwendete Quellen: ardmediathek.de, bbc.com, blick.ch, bunte.de, dailymail.co.uk, gbnews.com, guardian.co.uk, hellomagazine.com, hola.com, instagram.com, marieclaire.com, people.com, svenskdam.se, telegraph.co.uk, the-independent.com, townandcountrymag.com, unofficialroyalty.com, wwd.com