Es gibt gute Gründe, Obst und Gemüse aus heimischem Anbau zu verwenden. Über das ganze Jahr hinweg ist das Angebot reichhaltig und vielfältig. In unserem Saisonkalender erfahren Sie, was gerade regional angeboten wird.
Service | Düsseldorf · Es gibt gute Gründe, Obst und Gemüse aus heimischem Anbau zu verwenden. Über das ganze Jahr hinweg ist das Angebot reichhaltig und vielfältig. In unserem Saisonkalender erfahren Sie, was gerade regional angeboten wird.
Obst und Gemüse aus regionalem Anbau hat zwei Vorteile: Zum einem kommt es dem Klima zu Gute: Die Ökobilanz für Obst und Gemüse aus regionalem – und noch besser aus biologischem Anbau – ist laut einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg günstiger. Entscheidend sei, „wo und wie diese Produkte angebaut und danach transportiert und verpackt wurden“, sagt Guido Reinhardt, Leiter der Studie „Ökologischer Fußabdruck von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland“. Die Kombination aus Saisonalität und Regionalität ist hierbei der Schlüssel, um die Ökobilanz zu verbessern. Und wer statt mit dem Auto auf das umweltfreundlichere Fahrrad steigt, leistet ebenfalls einen Beitrag, um die CO2-Bilanz zu verbessern.
Ein weiterer Vorteil ist der Preis: Die Preise für importiertes Gemüse und Obst, das hierzulande gerade nicht Saison hat, steigen im Winter zum Teil erheblich. Und auch im Winter werden wir durch regionale Ware ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt. In den heimischen Kohl- und Gemüsesorten steckt davon reichlich, um in der Winterzeit sein Immunsystem zu stärken.
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Auch im Februar wächst noch einiges auf dem Feld im heimischen Anbau. Immerhin sind es acht Sorten an Salat und Gemüse, dazu kommt die Lagerware. An Obst gibt es nur noch Äpfel aus der Region, dafür aber in vielfältigen Sorten.
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Im März reduziert sich das Angebot an Obst und Gemüse aus heimischem Anbau noch einmal. Es gibt aber immer noch genug, um sich vielfältig aus regionalem Anbau zu ernähren. Dass der Frühling naht, kündigt ein Zwiebelgewächs an, das nun Saison hat.
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Der April läutet den Frühling ein, was das Angebot an regionalem Gemüse betrifft. Der erste Spargel wird geerntet, Frühlingszwiebeln sprießen. Doch noch dominieren Wurzelgemüse und Kohlsorten als Lagerware das Angebot auf den Märkten.
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Der Spargel hat im Mai Saison und die ersten Erdbeeren werden aus heimischen Anbau geerntet. Doch für Salat-Fans ist dieser Monat ein wahrer Wonnemonat. Fast alle Sorten sind nun aus regionalem Anbau wieder erhältlich. Und es sprießt noch mehr.
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Wer beim Einkauf auf Regionalität achtet, muss auf Äpfel im Juni und Juli verzichten. Die gute Nachricht: Für die Süßspeise „Rote Grütze“ hält der heimische Obstkorb nun alle Zutaten bereit. Und auch beim Gemüse wird es wieder bunt und vielfältig.
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Im Juli ist das Angebot an regionalem Obst und Gemüse reichlich. Beeren haben Hochsaison und verschiedene Kohlsorten kommen wieder frisch vom Feld. Für eine Knolle fängt nun die Saison an.
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Der August verwöhnt uns mit einem reichhaltigen Angebot an regionalem Obst und Gemüse. Die ersten Äpfel und Birnen werden geerntet und die Brombeeren reifen.
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Der September ist ein Übergangsmonat. Der Sommer verabschiedet sich langsam, der Herbst kündigt sich an. Viele Sommer-Obstsorten sind nicht mehr im Angebot, dafür haben die heimischen Obstsorten Hochsaison.
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Im Oktober wird traditionell Erntedankfest gefeiert. Das Angebot an regionalem Obst und vor allem Gemüse ist noch vielfältig. Darunter sind auch sehr vitaminhaltige Sorten, die ideal sind, um das Immunsystem für den kommenden Winter zu stärken.
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Die Erntezeit neigt sich im November dem Ende zu. Es ist die Zeit der Eintöpfe und Suppen. Die regionalen Gemüse liefern dafür reichlich Vitamine und Minerale, um sich für die nasskalte Jahreszeit zu stärken. Eine Obstsorte gibt es jetzt noch erntefrisch.
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Eintöpfe dampfen im Dezember. Dort kann alles, was es noch frisch oder als Lagerware im Angebot gibt, zusammengerührt werden. Im letzten Monat des Jahres sind noch ausreichend Kohl, Knollen und Wurzelgemüse aus regionalem Anbau oder Lagerung im Angebot. Es muss aber nicht immer deftig zugehen. Rotkohl als der Beilagen-Klassiker für das Festtagsmenü, kann als Rohkost mit Äpfeln auch als leichte Variante serviert werden.
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