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Warnstreik: Verdi ruft am Freitag zum Protest im Groß- und Einzelhandel auf

Дата публикации: 02-07-2026 13:45:36

In den laufenden Tarifverhandlungen im Groß- und Einzelhandel ruft Verdi zum Warnstreik auf. Einzelne Unternehmen sollen Arbeit niederlegen.

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Warnstreik: Verdi ruft am Freitag zum Protest im Groß- und Einzelhandel auf

Stand: 02.07.2026, 15:45 Uhr

Von: Nils Thomas Hinsberger

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Mit der Aktion „SOS Sozialstaat“ macht ver.di auf große Probleme aufmerksam.

Warnstreik im Einzelhandel. Verdi macht in Tarifverhandlungen ernst. (Archivbild) © Daniel Bockwoldt / dpa

In den laufenden Tarifverhandlungen im Groß- und Einzelhandel ruft Verdi zum Warnstreik auf. Einzelne Unternehmen sollen Arbeit niederlegen.

Frankfurt am Main – Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat die Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel am Freitag (3. Juli) zum Warnstreik aufgerufen. „Die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber ist inakzeptabel. Sowohl im Einzel- und Versandhandel als auch im Groß- und Außenhandel wurde uns auch nach mehreren Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt, das die Beschäftigten angemessen an den hohen Gewinnen der Unternehmen beteiligt“, kommentiert Heike Lattekamp, stellvertretende Landesbezirksleiterin und Verhandlungsführerin für den Handel, die Entscheidung. Mit dem Protest wolle man für „Bewegung am Verhandlungstisch“ sorgen.

Verdi ruft zum Warnstreik auf: Kritik an Vorschlägen der Unternehmen – „Verdient das Wort Angebot nicht“

Konkret sind laut Pressemitteilung die Beschäftigten bei „H&M, ZARA, Primark, IKEA, Kaufland, famila und Rewe/Penny im Einzelhandel sowie Metro, Schütt Stahlhandel, Carl Spaeter, Sanacorp, Phoenix und Matthies im Groß- und Außenhandel“ aufgefordert, die Arbeit niederzulegen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert im Tarifstreit eine „tabellenwirksame Entgelterhöhung von 7 Prozent, mindestens 225 Euro, sowie die Anhebung der unteren Entgeltgruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde“. Ausbildungsgehälter sollen um 150 Euro steigen. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 9. Juli angesetzt.

Bislang scheinen Gewerkschaft und Arbeitgeber noch weit von einer Einigung entfernt zu sein. „Was die Arbeitgeber uns vorlegen, verdient das Wort Angebot nicht“, sagt Tatjana Carras, Verdi-Mitglied und Mitarbeiterin bei H&M. „Wie sollen wir mit Lohnerhöhungen unterhalb der Inflationsrate zurechtkommen? Die Unternehmen machen Jahr für Jahr fette Gewinne, während wir kaum über den Monat kommen. Das lassen wir uns nicht gefallen!“ (Quellen: Verdi Pressemeldung) (nhi)

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