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Samsung S90H im Test 2026: So gut ist Samsungs OLED-Preis-Tipp

Дата публикации: 01-08-2026 09:56:00

Exemplare des S90H könnten sich verkaufen wie warme Semmeln. Die Koreaner platzieren ihn unterhalb des Top-Modells S99H und können so den Preis drücken. Warum der GQ65S90H trotzdem ein sehr guter Fernseher ist? Der Test!

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Fernseher-Test Samsung GQ65S90HSamsung S90H im Test 2026: So gut ist Samsungs OLED-Preis-Tipp

Exemplare des S90H könnten sich verkaufen wie warme Semmeln. Die Koreaner platzieren ihn unterhalb des Top-Modells S99H und können so den Preis drücken. Warum der GQ65S90H trotzdem ein sehr guter Fernseher ist? Der Test!

Testfazit

Auch im Modelljahr 2026 enttäuschen die Koreaner mit ihrem zweitbesten OLED-Fernseher nicht. Bei der maximalen Helligkeit legt Samsungs S90H im Vergleich zum bereits sehr guten Vorgänger etwas zu, Farben und Kontraste sind auf gewohnt hohem Niveau. Der größte Unterschied? Samsung spendiert dem S90H einen matten Bildschirm anstelle eines glänzenden Displays. Der steckt auch im Top-Modell S99H. Damit eignet sich der S90H perfekt für helle Wohnzimmer. Weitere Punkte sammelt der Samsung-OLED durch seine intuitive Einrichtung und große App-Auswahl. Selbst der Klang geht in Ordnung. Kleiner Wermutstropfen: Wie gewohnt verzichtet Samsung auf die Implementierung von Dolby Vision und DTS.

Produkt-Bewertungen bei Amazon lesen

Pro

  • Überragende Bildqualität
  • Umfangreiche Streaming-Möglichkeiten
  • Einfache Bedienung
  • Gute Tonqualität

Wer einen richtig guten Fernseher zu einem akzeptablen Preis möchte, sollte sich den brandneuen Samsung S90H genauer anschauen. Der Vorgänger

Samsung S90F

(ebenfalls Testnote 1,3) war in der 65-Zoll-Version 2025 im Schnitt 600 Euro günstiger als das Top-Modell

Samsung S95F

und bei der Bildqualität nahezu identisch, abgesehen von der geringeren Maximalhelligkeit. Den Test zum noch helleren, besten neuen

Samsung-OLED S99H

lesen Sie hier. Mindestens genauso spannend ist, wie der S90H im Vergleich zum S90F abschneidet. Also: Manege frei für den Test des Samsung GQ65S90H.

Samsung S90H im Test: Aus dem Stand gut

Vorsichtig heben wir das 65-Zoll-Modell des brandneuen Samsung S90H aus der Verpackung. Der Grund: Das hauchdünne

OLED-Display

ist keine 4 Millimeter dick. Erst der im unteren Drittel befindliche Technikrucksack trägt etwas auf und führt zu einer Gesamtgehäusedicke von 3,9 Zentimetern. Dank VESA-Halterung lässt sich der S90H an die Wand hängen, konzipiert ist er aber dafür, auf Standfüßen platziert zu werden. Die bestehen aus hochwertigem Kunststoff und lassen sich ohne Schraubenzieher anbringen. Weil die Füße recht mittig positioniert sind, legt Samsung ein alubeschichtetes Mittelteil aus Plastik bei. Um Kosten zu sparen, verzichtet der Hersteller wie schon beim Vorgänger auf einen Metallfuß, mit dem etwa das Top-Modell S95F aufwartet. Trotzdem: Mit der zusammengesteckten Standkonstruktion steht der S90H schick und stabil auf unserem Test-Sideboard. Besonders gut gefällt uns der verspiegelte Ständer. Aus einigem Abstand sieht es so aus, als würde der S90H schweben. Nicht umsonst spricht Samsung hier von einem "Floating Design".

Keine vier Millimeter ist das OLED-Panel dick. So sieht der S90H auch von der Seite todschick aus.

Keine vier Millimeter ist das OLED-Panel dick. So sieht der S90H auch von der Seite todschick aus.

Foto: COMPUTER BILD

Den Fernseher als Smart-Home-Zentrale nutzen

Allen Samsung-Fernsehern gemein sind das Betriebssystem Tizen OS und die darauf aufbauende Benutzeroberfläche Tizen. Egal, ob Samsung-Jünger oder -Neueinsteiger – die Plattform nimmt Sie Schritt für Schritt an die Hand und gestaltet die Einrichtung des S90H kinderleicht. Einzige Voraussetzung: Um Streaming-Apps herunterladen und verwenden zu können, brauchen User ein Samsung-Konto. Der Vorteil: Wer sich die SmartThings-App aufs Handy lädt, kann den S90H nebenbei als Smart-Home-Schaltzentrale gebrauchen. Ob Lampen, Thermostate oder Überwachungskameras – über die intelligente Anwendung lässt sich der digitale Haushalt vom Sofa aus steuern. Das Smartphone lässt sich sogar zur Fernbedienung umrüsten. Natürlich legt Samsung dem TV wieder seinen minimalistischen Drücker bei. Der lässt Zehnertastatur und Hintergrundbeleuchtung vermissen, schont aber dank rückseitiger Solarzelle die Umwelt.

Die Fernbedienung ist handlich und bietet separate Tasten für Netflix, Amazon Prime Video sowie YouTube und Samsung TV Plus.

Die Fernbedienung ist handlich und bietet separate Tasten für Netflix, Amazon Prime Video sowie YouTube und Samsung TV Plus.

Foto: COMPUTER BILD

Wer matt will, muss Samsung kaufen

In sonnendurchfluteten Wohnzimmern fühlt sich nicht nur die Fernbedienung wohl. Dank des hervorragend entspiegelten, matten Displays zerstreut der Samsung S90H einfallendes Sonnenlicht oder Lampenschein, statt es wie ein Glossy Panel zurückzuspiegeln. Das senkt tagsüber den subjektiv wahrgenommenen Maximalkontrast, sorgt aber für gute Ablesbarkeit in allen Lebenslagen. Wer sich im Modelljahr 2025 darüber ärgerte, dass es das Top-Modell S95F mit matter Beschichtung gab, der S90F indes mit einem glänzenden Bildschirm auf den Markt kam, kann sich freuen. Denn Samsung spendiert dem S90H für 2026 ebenfalls den begehrten matten Bildschirm. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal setzt sich Samsung von der Konkurrenz ab. Wer einen Fernseher mit mattem Display möchte, muss zwingend zu einem Samsung-OLED oder dem LCD-Fernseher

The Frame (Pro)

greifen.

Trotz Lichtquellen an der Decke – das matte Display des S90H lässt sich nicht zu nervigen Reflexionen hinreißen.

Trotz Lichtquellen an der Decke: Das matte Display des S90H lässt sich nicht zu nervigen Reflexionen hinreißen.

Foto: COMPUTER BILD

Das macht OLED besser als LCD

Das beeindruckendste Bild zeichnet der S90H in dunkler Umgebung. Hier kommt der OLED-typische, nahezu unendlich hohe Maximalkontrast voll zum Tragen. Der Trick? Im Gegensatz zu LCD-Fernsehern, bei denen selbst in dunklen Szenen das bildgebende Backlight immer ein wenig durchscheint, lassen sich OLEDs pixelgenau ansteuern und können bei schwarzen Inhalten einfach ausgeschaltet bleiben. Das ergibt einen plastischen, fast dreidimensionalen Bildeindruck. Samsung garniert das Ganze mit einer hervorragenden Abdeckung von 126 Prozent des fürs normale TV-Schauen relevanten sRGB-Farbraums und einer 97-prozentigen Abdeckung des für HDR-Inhalte wichtigen DCI-P3-Farbraums.

Wer den Schalter beim Automatischen HDR-Remastering umlegt, verleiht vergleichsweise flauem SDR-Material einen knackigen HDR-Eindruck. Bei manchen Inhalten wirkt das Bild allerdings etwas rotstichig (hier nicht).

Wer den Schalter beim Automatischen HDR-Remastering umlegt, verleiht vergleichsweise flauem SDR-Material einen knackigen HDR-Eindruck. Bei manchen Inhalten wirkt das Bild allerdings etwas rotstichig (hier nicht).

Foto: COMPUTER BILD

In diesem Punkt schlägt QD-OLED die Konkurrenz

Vom bereits für Gaming und zukünftig für Video-Inhalte ausschlaggebenden HDR-Farbraum BT.2020 zeigt der GQ65S90H allerdings nur 73 Prozent. Der Verdacht liegt also nahe, dass im S90H ein W-OLED-Panel (White OLED) von LG steckt. Denn erfahrungsgemäß hat Samsung bei der Farbraumabdeckung der LG-Konkurrenz ein paar Prozente voraus. So erreichte das Vorgängermodell S90F in der (gesichert QD-OLED enthaltenen) 65-Zoll-Version eine BT.2020-Farbraumabdeckung von rund 80 Prozent. Der Unterschied? Samsungs QD-OLEDs kommen im Gegensatz zu LGs W-OLED ohne zusätzliches weißes Subpixel aus und fungieren statt als Farbfilter als Farbkonverter. Die Folge? Eine höhere Lichtausbeute und intensivere Farben, vor allem bei strahlenden HDR-Inhalten. Zumindest theoretisch, denn hell kann auch der Samsung S90H. Im Test brachte es der OLED-Fernseher auf beachtliche 1.534 Candela pro Quadratmeter und übertraf damit seinen 1.444 Candela pro Quadratmeter starken QD-OLED-Vorgänger leicht. Der Vollständigkeit halber: Beim

LG OLED C5

war bei 1.193 Candela pro Quadratmeter Feierabend.

Selbst im eher dunkel abgestimmten Filmmaker Mode wirken Explosionen gleißend hell. Für einen durchschnittlich hellen Raum verfügt der GQ65S90H über genug Lichtreserven.

Selbst im eher dunkel abgestimmten Filmmaker Mode wirken Explosionen gleißend hell. Für einen durchschnittlich beleuchteten Raum verfügt der GQ65S90H über genug Lichtreserven.

Foto: COMPUTER BILD

HDR10+ ist an Bord, Dolby Vision nicht

Wo wir gerade beim Thema HDR sind, also Inhalten mit erweitertem Farb-, Helligkeits- und Kontrastspektrum: Moderne Fernseher bieten in der Regel mindestens einen Bildverbesserer, um HDR-Filme und -Serien szenen- und teilweise bildgenau an ihre Fähigkeiten anzupassen. Am verbreitetsten ist das dynamische HDR-Format Dolby Vision, auf Platz zwei folgt Samsungs Eigenkreation HDR10+. Auf erstgenannte Bildunterstützung verzichten die Koreaner. Das ist halb so wild, denn neben Amazon Prime Video bietet etwa auch Streaming-Platzhirsch Netflix Inhalte mit HDR10+ an. So laufen kompatible Filme und Serien wie vom Regisseur vorgesehen über den Schirm.

Der S90H zeigt Inhalte mit 3840x2160 Pixeln, also in 4K. Als dynamischer Bildverbesserer ist Samsungs Eigenkreation HDR10+ an Bord. Mangels separater Lautsprecher laufen Audiospuren mit Dolby Atmos allerdings nur virtuell.

Der S90H zeigt Inhalte mit 3840x2160 Pixeln, also in 4K. Als dynamischer Bildverbesserer ist Samsungs Eigenkreation HDR10+ an Bord. Mangels zusätzlicher Lautsprecher laufen Audiospuren mit Dolby Atmos nur virtuell.

Foto: COMPUTER BILD

Inhalte wie vom Regisseur beabsichtigt

Egal, ob HDR10+ oder reguläres HDR10, bei dem die Metadaten für den gesamten Film und nicht Szene für Szene vorliegen: Es empfiehlt sich, den S90H nicht im unterkühlten Werksmodus KI-optimiert zu belassen, sondern ihn in den Filmmaker Mode zu setzen. Hierfür navigieren User in die Einstellungen und dann zu Erweiterte Funktionen. Dort lässt sich der AI-Modus deaktivieren. Das lässt sich praktischerweise wie beim

LG OLED G6

separat für Bild und Ton erledigen. Ist die KI abgeschaltet, springt der S90H in den Samsung-Werksmodus, den es auch schon vor dem KI-Hype gab – die Rede ist vom Eco-Mode, eine stromsparende Version des Standard-Modus. Der ist immer noch zu kalt, zumindest wenn wir uns am Industriestandard für den Weißwert, also 6.500 Kelvin, orientieren. Und siehe da: Im Filmmaker Mode gelang dem Samsung GQ65S90H mit 6.412 Kelvin fast eine Punktlandung. Das bedeutet: Die RGB-Farben – Rot, Grün und Blau – halten die Balance, was ein neutral abgestimmtes Bild erzeugt. Der S90H trifft hier also fast die Referenz. Zudem ist die Farbabweichung mit einem Delta E von 1,55 verschwindend gering. Der Samsung-OLED stellt Farben also auch sehr präzise dar. Dazu kommt: Aufgrund der OLED-typisch hervorragenden Blickwinkelstabilität verwaschen Farben und Kontraste auch bei schräger Betrachtung nicht.

Dank variabler Bildraten mit bis zu 165 Hertz gehört Gaming zur Paradedisziplin des Samsung S90H.

Dank variabler Bildraten mit bis zu 165 Hertz gehört Gaming zur Paradedisziplin des Samsung S90H.

Foto: COMPUTER BILD

Wozu die Bewegungsglättung gut ist

Gibt es am Bild überhaupt etwas zu meckern? Ja. Und zwar für den Fall, dass Sie ein stark geglättetes und gleichzeitig artefaktfreies Bild erwarten. Um das zu verstehen, müssen wir kurz über die

Zwischenbildberechnung

sprechen. Die gehört seit über 20 Jahren zum TV-Standard, und es gibt kaum aktuelle TV-Geräte ohne. Der Grund: Kinofilme kommen seit jeher mit 24 Bildern pro Sekunde ins Kino. Auf der weichen, weit entfernten Leinwand stört das wenig. Beim herkömmlichen Sitzabstand im Wohnzimmer wirken diese Produktionen vor allem auf den schnell schaltenden OLED-Displays in hektischen Szenen schnell ruckelig. Um das Bild geschmeidig zu machen, setzen moderne

100-Hertz-Fernseher

wie der S90H für jedes angelieferte Bild bis zu drei weitere ein. Die Herausforderung: Der TV muss diese Zwischenbilder erraten. Fliegt der Fußball also nicht auf der prognostizierten Bahn ins Tor, sondern trifft im Flug eine Taube und fällt abrupt zu Boden, entstehen kleine Bildfehler in Form von Pixelwölkchen.

Im Spiele-Modus betrug die Eingabeverzögerung für Controller unkritische 9,2 Millisekunden.

Im Spiele-Modus betrug die Eingabeverzögerung für Controller unkritische 9,2 Millisekunden.

Foto: COMPUTER BILD

Samsung ist gut für kleine bis mittlere Eingriffe …

Besonders anfällig für diese ungewollten Bildartefakte ist der S90H im Werksmodus. Dort ist die Bewegungsglättung – von Samsung Bildschärfe genannt – auf Auto gestellt. Dieser Automatik-Modus entspricht einer hohen bis sehr hohen Stufe der in den Unteroptionen Judder-Minderung genannten Bildglättung. Kein Wunder, dass bei erstmaligem Aktivieren des Filmmaker Mode die Zwischenbildberechnung erst mal ausgeschaltet ist. Denn Ziel des Filmmaker Mode ist eine originalgetreue Wiedergabe von Inhalten. Praxisgerecht ist ein Mittelweg. So spricht nichts dagegen, den Filmmaker Mode zu aktivieren und im Anschluss den Regler für die Judder-Minderung auf eine niedrige bis mittlere Stufe zu stellen. Als nahezu artefaktfrei erwiesen sich im Test Einstellungen zwischen 3 und 6 – die Stufen 7 bis 10 erzeugen dagegen teilweise Geisterbilder in schnellen Szenen und führten durch die starke Glättung zum

Soap-Opera-Effekt

, den Cineasten fürchten.

Samsung liefert seine Fernseher im Werkszustand mit einer automatischen Bewegungsglättung aus. Die regelt stark rein, sodass User die Judder-Minderung besser zwischen 3 und 6 stellen. Zumindest bei Kinofilmen und hochwertigen Serienproduktionen.

Samsung liefert seine Fernseher mit einer automatischen Bewegungsglättung aus. Die regelt stark rein, sodass User die Judder-Minderung besser zwischen 3 und 6 stellen. Zumindest bei Kinofilmen und hochwertigen Serienproduktionen.

Foto: COMPUTER BILD

… Panasonic- und Philips-Fernseher für starke

Zur Ehrenrettung: LG- und Sony-Fernseher (bis auf den

Bravia 9

) bekommen hohe Glättungsstufen ebenfalls nicht perfekt hin. Dafür glänzen sie auf niedrigen Stufen. Neben dem Sony Bravia 9 beherrscht nur eine Handvoll Fernseher hohe bis sehr hohe Glättungsstufen ohne Artefaktbildung. Im Jahr 2025 waren das der

Panasonic Z95B

, der

Philips OLED910

und der

Loewe Stellar (vi)

. Die kosten aber auch mindestens das Doppelte.

Wer mag, kann die Samsung-KI zur Verfeinerung des Klangbilds nutzen.

Wer mag, kann die Samsung-KI zur Verfeinerung des Klangbilds nutzen.

Foto: COMPUTER BILD

Wie klingt der Samsung S90H?

Wenig auszusetzen gibt es am Sound des GQ65S90H. Der ertönt zwar, wie beim Vorgängermodell, lediglich aus zwei nach unten gerichteten Stereolautsprechern. Die liefern jedoch bereits im Werks-Ton-Modus Standard ein ausdifferenziertes Klangbild. Wer Probleme bei der Sprachverständlichkeit hat, kann den Tonmodus Verstärken zuschalten. Das kostet allerdings etwas Gesamtdynamik. Erstaunlich brauchbar fanden wir im Test die Optionen für den KI-Ton. Die heben den Gesamtpegel an, beziehen aber Fernsehumgebung und Bildschirminhalt mit ein. Mangels separater Lautsprecher bietet der S90H Dolby Atmos als virtuelle Raumklangoption an. DTS-Sound kann der Samsung allerdings nicht abspielen.

Wer klassisches TV schaut, freut sich über einen Twin-Tuner für Kabel, Satellit und Antenne. So lässt sich eine Sendung aufzeichnen und parallel eine andere schauen. Timeshift, also das Anhalten und Zurückspulen des laufenden Programms, klappt ebenfalls.

Wer klassisches TV schaut, freut sich über einen Twin-Tuner für Kabel, Satellit und Antenne. So lässt sich eine Sendung aufzeichnen und parallel eine andere schauen. Timeshift, also das Anhalten und Zurückspulen des laufenden Programms, klappt ebenfalls.

Foto: COMPUTER BILD

Warum der GQ65S90H für Gamer perfekt ist

Der S90H erkennt die meisten Eingangssignale automatisch. Wer also eine

PlayStation 5 (Pro)

oder einen

(UHD-)Blu-ray-Player

an einen der vier HDMI-Anschlüsse stöpselt, sieht diese Informationen auf den jeweiligen Anschluss-Icons und muss nicht raten, welches Gerät nun an welchem Port hängt. Und für Gamer eignet sich der Samsung 65S90H hervorragend, denn alle HDMI-Buchsen verdauen bis zu 165 Hertz inklusive variabler Bildraten (VRR) in nativer 4K-Auflösung. Dazu gesellt sich eine unkritische Controller-Eingabeverzögerung von 9,2 Millisekunden.

Wer sich Kinosound ins heimische Wohnzimer holen will, hängt eine Soundbar an den HDMI-eARC-Anschluss. Samsungs aktuell bester Wurf hört auf den Namen

HW-Q995GF

und bietet neben dem 123 Zentimeter breiten Klangriegel einen kräftigen kleinen Subwoofer plus Rear-Boxen.

Externe Verlinkung

Samsung

GQ65S90H (65 Zoll)

  • Überragende Bildqualität
  • Umfangreiche Streaming-Möglichkeiten
  • Einfache Bedienung
  • Gute Tonqualität
  • Kein Dolby Vision

2.499,00 EUR

Idealo Logo

Test-Fazit Samsung S90H

Auch im Modelljahr 2026 enttäuschen die Koreaner mit ihrem zweitbesten OLED-Fernseher nicht. Bei der maximalen Helligkeit legt Samsungs S90H im Vergleich zum bereits sehr guten Vorgänger etwas zu, Farben und Kontraste sind auf gewohnt hohem Niveau. Der größte Unterschied? Samsung spendiert dem S90H einen matten Bildschirm anstelle eines glänzenden Displays. Der steckt auch im Top-Modell S99H. Damit eignet sich der S90H perfekt für helle Wohnzimmer. Weitere Punkte sammelt der Samsung-OLED durch seine intuitive Einrichtung und große App-Auswahl. Selbst der Klang geht in Ordnung. Kleiner Wermutstropfen: Wie gewohnt verzichtet Samsung auf die Implementierung von Dolby Vision und DTS. Außer in der von uns getesteten 65-Zoll-Version gibt es den S90H in folgenden Größen:

  • Samsung GQ42S90H, 42 Zoll oder 107 Zentimeter, ideal für etwa 2 Meter Betrachtungsabstand
  • Samsung GQ48S90H, 48 Zoll oder 121 Zentimeter, ideal für etwa 2,50 Meter Betrachtungsabstand
  • Samsung GQ55S90H, 55 Zoll oder 140 Zentimeter, ideal für etwa 3 Meter Betrachtungsabstand
  • Samsung GQ65S90H, 65 Zoll oder 164 Zentimeter, ideal für 3,50 bis 4 Meter Betrachtungsabstand (im Test)
  • Samsung GQ77S90H, 77 Zoll oder 195 Zentimeter, ideal für 4,50 Meter Betrachtungsabstand
  • Samsung GQ83S90H, 83 Zoll oder 211 Zentimeter, ideal ab 5 Meter Betrachtungsabstand

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