Wegen der zugespitzten Migrationslage in der spanischen Exklave Ceuta ändert das Erste kurzfristig sein Abendprogramm. Zuschauer müssen sich am Freitag auf Sondersendungen und Verzögerungen einstellen.
Wegen der zugespitzten Migrationslage in der spanischen Exklave Ceuta ändert das Erste kurzfristig sein Abendprogramm. Zuschauer müssen sich am Freitag auf Sondersendungen und Verzögerungen einstellen.
Aufgrund der dramatischen Ereignisse in der spanischen Exklave Ceuta passt die ARD ihr Abendprogramm am Freitagabend (31. Juli 2026) an. Im Anschluss an die „Tagesschau“ um 20 Uhr schiebt die ARD um 20.15 Uhr einen „Brennpunkt“ ins Programm.
Wie der Sender mitteilt, trägt die Sondersendung den Titel „Ansturm auf Ceuta“. Durch die Ausgabe führt Ute Brucker. Die 59-Jährige ist seit 1996 für das SWR Fernsehen tätig und moderierte bereits zahlreiche aktuelle Formate – darunter auch mehrfach einen „Brennpunkt“.
Durch die Sondersendung verschiebt sich die Ausstrahlung von „Servus Eddie – Spätes Glück“ dementsprechend um 10 Minuten. Auch der nachfolgende Film „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ startet dadurch erst um 22.25 Uhr.
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Schätzungen zufolge sollen in den vergangenen Tagen rund 60.000 Migrantinnen und Migranten aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste gelangt sein. Der massive Zustrom stellt nicht nur Spanien vor große Herausforderungen, sondern wird auch in anderen europäischen Ländern aufmerksam verfolgt.
Zahlreiche Politikerinnen und Politiker haben sich bereits zu Wort gemeldet. Während noch nach einer gemeinsamen Lösung gesucht wird, ist unklar, welche Folgen der Ansturm für Spanien und weitere Staaten haben könnte. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete den Andrang Zehntausender Migranten auf Ceuta als „Angriff“ und „Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“.