Katie aus Großbritannien hat ihr Günstig-Paradies in einem Land gefunden, das kaum ein Auswanderer ganz oben auf seiner Liste hat. Die 29-Jährige freut sich über die niedrigen Preise im "Miami Asiens".
Katie aus Großbritannien hat ihr Günstig-Paradies in einem Land gefunden, das kaum ein Auswanderer ganz oben auf seiner Liste hat. Die 29-Jährige freut sich über die niedrigen Preise im "Miami Asiens".
Die 29-jährige Katie Smith aus Redcar an der englischen Küste konnte sich in Großbritannien trotz einer Tätigkeit als Schulassistentin kein Leben leisten, wie sie es sich vorstellte. Gemeinsam mit ihrem Freund Dan entschied sie sich deshalb, im Jahr 2023/2024 einen Neustart in Vietnam zu wagen, wie die britische "Sun" berichtet.
Nach einem chaotischen Kurzaufenthalt in Hanoi zog das Paar nach Da Nang, eine Küstenstadt, die wegen ihres Strandes und der Skyline oft als "Miami Asiens" bezeichnet wird. Dort arbeitet Katie nun als Online-TEFL-Lehrerin (Teaching English as a Foreign Language), unterrichtet Kinder aus der Ferne. "Ich arbeite etwa 26 Stunden pro Woche. Montag ist mein ruhigster Tag und ich arbeite etwa vier Stunden", erzählte sie der "Sun".
In Da Nang leben die beiden sehr günstig. Ihre Miete für eine Wohnung beträgt inklusive aller Nebenkosten nur etwa 284 Pfund (etwa 324 Euro) im Monat. Pro Person zahlen sie demnach 142 Pfund (etwa 162 Euro). Lebensmittel sind sehr günstig: Der Wocheneinkauf für zwei Personen kostet rund 20 Pfund (22,87 Euro) und auf Märkten erhalten sie oft kostenlose Extras.
Essen gehen ist teilweise billiger als selbst zu kochen: Eine Mahlzeit mit Getränk in einem lokalen Restaurant kostet etwa zwei Pfund (2,29 Euro), ein Drei-Gänge-Menü mit Getränk etwa acht Pfund (9,12 Euo). Auch Getränke kosten nicht viel: "Bier ist sehr günstig, man bekommt es für 1 Pfund (1,15 Euro)", so Katie. Sie gönnt auch auch regelmäßige Haarwäschen, weil sie so günstig sind, Waschen und Föhnen kostet gerade mal 4 Pfund (4,85 Euro).
Langfristig möchte Katie allerdings nach Großbritannien zurückkehren. Aktuell sieht sie dort allerdings weder Miete noch Immobilienkauf als realistisch. Ihr Ziel in Vietnam ist es daher, Geld zu sparen - bis zu 900 Pfund (1030 Euro) pro Monat will sie zur Seite legen.
Auch den US-Amerikaner Ryan (36) zog es aus Kostengründen nach Vietnam. Er wohnt in Ho-Chi-Minh-Stadt in einer Wohnung mit zwei Schlafzimmern und einem Badezimmer in einem der höchsten Wohnhochhäuser des Landes. Er zahlt 850 Dollar (720 Euro) Miete pro Monat, seine Nebenkosten belaufen sich auf etwa 130 Dollar (111 Euro), darin enthalten sind Strom, Wasser und Reinigung.
"Vietnam ist der sicherste Ort, an dem ich je gelebt habe. Hier muss ich mich nie umschauen", sagte Ryan gegenüber „CNBC“. "Die Menschen konzentrieren sich mehr auf ihr tägliches Leben."
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