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Kuriosum beim 1. FC Union Berlin: Fotograf ersetzt Manager Horst Heldt

Дата публикации: 02-08-2026 15:45:42

Beim Testspiel gegen Cagliari Calcio sollte sich Horst Heldt in der Halbzeitpause zu möglichen Transfers beim 1. FC Union Berlin äußern. Dazu kam es nicht.

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Das Testspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Cagliari Calcio (2:2) bot den Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei in den ersten 45 Minuten überwiegend Langeweile. Vor den beiden Toren passierte nur wenig, weder die Eisernen, noch der italienische Erstligist wussten mit ansehnlichem Fußball zu gefallen. Folgerichtig ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Diejenigen, die das Spiel im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher verfolgten, dürften sich dafür umso mehr auf das Halbzeit-Interview mit Manager Horst Heldt gefreut haben. Daraus wurde allerdings nichts.

Heldt musste das geplante Gespräch mit dem Pay-TV-Sender Sky kurzfristig absagen. Der 56-Jährige hatte auf der Tribüne mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, konnte sich in seinem schwindligen Zustand vor keine Kamera stellen. Was dann passierte, war eine Begebenheit aus dem Kuriositätenkabinett.

Erstmals in der Alten Försterei: Besonderes Debüt beim 1. FC Union Berlin

Ein zufällig vorbeilaufender Fotograf wurde von der Moderatorin gefragt, ob er sich vorstellen könne, Heldts Rolle im Interview einzunehmen. Matthias Koch, freischaffender Journalist und Buchautor, im Stadion An der Alten Försterei aber eben ganz besonders als Bildermacher bekannt, sagte spontan zu und hatte vor der Kamera seinen großen Auftritt. Routiniert und scheinbar ohne Lampenfieber plauderte er über Union – den Verein, den er wie kein Zweiter kennt.

Matthias Koch, hier bei der Vorstellung eines seiner Bücher, begleitet den 1. FC Union Berlin seit Jahrzehnten.

Matthias Koch, hier bei der Vorstellung eines seiner Bücher, begleitet den 1. FC Union Berlin seit Jahrzehnten.

© IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch

Koch, eigentlich Anhänger von Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena, begleitet die Köpenicker seit Jahrzehnten, war mit dem Klub von den Fußball-Niederungen in Brandenburg bis in die Champions League bei Real Madrid unterwegs. Bei Union gibt es womöglich keinen Mitarbeiter, der den 55-Jährigen nicht kennt. Durch seine Social-Media-Aktivitäten ist sein Name auch den jüngeren Union-Anhängern mittlerweile ein Begriff. Nun dürften sein launiges Halbzeit-Interview auch etliche Menschen außerhalb von Köpenick verfolgt haben.

Nach der Pause ging es dann auch auf dem Platz munter weiter. Yael Trepy (49.) und Paul Mendy (67.) brachten Cagliari mit ihren beiden Treffern zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung. Ilyas Ansah gelang fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit per Kopf zunächst der Anschlusstreffer, ehe er in der 90. Minute nach einem Eckball auch noch das 2:2 erzielte – ebenfalls per Kopf.

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