Nachdem die Cleveland Browns sich entschieden, Todd Monken zum neuen Head Coach zu machen und Jim Schwartz die Möglichkeit auf eine Beförderung verwehrten, entschied sich der Defensive Coordinator dazu, die Franchise zu verlassen. Rund fünf Monate nach seinem Abschied aus Cleveland hat der 60-Jährige sich erstmals nach seinem Aus zu Wort gemeldet.
Nachdem die Cleveland Browns sich entschieden, Todd Monken zum neuen Head Coach zu machen und Jim Schwartz die Möglichkeit auf eine Beförderung verwehrten, entschied sich der Defensive Coordinator dazu, die Franchise zu verlassen. Rund fünf Monate nach seinem Abschied aus Cleveland hat der 60-Jährige sich erstmals nach seinem Aus zu Wort gemeldet.
"Sie haben mich übergangen – trotz all des Erfolgs, den wir hatten, und meiner Fähigkeit, Spieler zu entwickeln", zeigte sich Schwartz im YouTube-Format "Ryan Ripken Show" noch immer verärgert von der Entscheidung seines Ex-Arbeitgebers: "Das war eine Entscheidung, die sie getroffen haben. Sie wollten einen Offensiv-Typen. Sie haben sich für Todd entschieden. Das ist für mich in Ordnung."
Das Team könne demnach "die Entscheidungen treffen, die sie treffen wollen, aber sie können nicht erwarten, dass ich dafür an Board bleibe", legte der Defensivspezialist nach: "Egal in welcher Branche man tätig ist: Man ist enttäuscht, wenn man bei einer Beförderung übergangen wird, wenn man seine Arbeit wirklich, wirklich gut gemacht hat und glaubt, dass man für diese Beförderung in der Warteschlange stand. Dann ist es einfach Zeit zu gehen."
Schwartz-Rücktritt "war das Beste"Eine Zusammenarbeit mit Monken sei daher für ihn nicht infrage gekommen. "Todd hat seinen eigenen Mann verdient. Eine Zwangsehe funktioniert in der NFL nicht", erklärte Schwartz: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich meinen Job noch machen könnte, nachdem ich für den Posten des Head Coaches übergangen worden war. Das hat mich irgendwie in eine schwierige Lage gebracht."
Daher habe er sich "entschieden, zurückzutreten und deshalb dieses Jahr auszusetzen", legte er nach: "Die Entscheidung, die sie getroffen haben, ist ihre Entscheidung, aber von mir zu erwarten, dass ich bleibe und damit einverstanden bin, das ist einfach eine schwierige Situation. Es wäre nicht gut für mich gewesen und es wäre nicht gut für Todd gewesen."
Bei den Browns steht Schwartz noch bis zum Ende der kommenden Saison unter Vertrag. Das Team traf die Entscheidung, dem Ex-Coach bis dahin keinen Wechsel zu einem Konkurrenten zu ermöglichen.
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