Argentinien sorgt für einen Eklat und überschattet das WM-Finale gegen Spanien. Schiedsrichter-Legende Urs Meier empfindet das Verhalten als unwürdig.
Argentinien sorgt für einen Eklat und überschattet das WM-Finale gegen Spanien. Schiedsrichter-Legende Urs Meier empfindet das Verhalten als unwürdig.
„Es bleibt ein Geschmäckle“, sagt Urs Meier gegenüber FOCUS online. „Das sind Bilder, die hängen bleiben“, so der ehemalige Weltklasse-Schiedsrichter über den Eklat der argentinischen Stars nach Abpfiff.
Er betont aber auch, dass die von der Fifa vorgegebene Linie der Schiedsrichter keine sein darf, die als Standard hergenommen werden darf. Das wären „Signale, die sind nicht gut für den Fußball“.
Und zu den Argentiniern sagt Meier klar: „Man muss auch lernen, zu verlieren. Man muss ein guter Verlierer sein. Das gehört auch zum Sport.“
Der Schweizer erklärt zudem im Video-Talk mit FOCUS online, wie schwer es für Schiedsrichter ist, eine harte bis unfaire Mannschaft wie die Argentiniens zu leiten. Den slowenischen Final-Referee Slavko Vincic lobt er daher ausdrücklich.