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Donald Trump ist auf Spaniens Siegerfoto nach dem WM-Finale zu sehen

Дата публикации: 20-07-2026 05:44:00

US-Präsident Donald Trump ehrt Weltmeister Spanien und zeigt sich auf dem Siegerfoto. Kaum ist das Turnier beendet, denkt Trump an die nächste WM in den USA.

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US-Präsident Donald Trump ehrt den neuen Weltmeister Spanien und nimmt einen Platz auf dem Siegerfoto ein. Kaum ist das Turnier beendet, denkt Trump schon an die nächste WM in den USA.

Als alles vorbei ist, hat das dynamische Duo seinen Auftritt. Gemeinsam mit Fifa-Boss Gianni Infantino schreitet US-Präsident Donald Trump zur Zeremonie auf den Rasen des MetLife Stadiums von East Rutherford, um Weltmeister Spanien zu ehren – begleitet von hörbaren Pfiffen des Publikums.

Natürlich lassen es sich Trump und Infantino nicht nehmen, Spanien-Kapitän Rodri (der zum besten Spieler der WM gewählt wird) den goldenen Pokal zu überreichen. Etwas umständlich gratuliert Trump und schleicht dann von der linken auf die rechte Seite, es ist zu merken: Er möchte schon gerne aufs Siegerfoto. Immerhin platziert er sich nicht direkt in der Mitte, aber irgendwo am Rand sollte sich doch ein Plätzchen finden.

„Trump hat's nicht versaut – vielleicht ein kleines bisschen, aber nicht so schlimm wie befürchtet“

Infantino hält einen Meter Sicherheitsabstand und macht eher den Eindruck, das Podium rasch verlassen zu wollen. So steht Trump einigermaßen verloren herum, als die Spanier den Pokal unter Konfettiregen in die Höhe recken. Dann trottet er in Infantinos Schlepptau von dannen.

Fifa-Boss Gianni Infantino (l.) und US-Präsident Donald Trump beim WM-Finale

Fifa-Boss Gianni Infantino (l.) und US-Präsident Donald Trump beim WM-Finale IMAGO / SNA

„Donald Trump hat's nicht versaut. Vielleicht ein kleines bisschen, aber nicht wirklich so schlimm wie von vielen befürchtet“, urteilt ZDF-Kommentator Oliver Schmidt. Im Vorjahr, bei der Klub-WM in den USA, drängelte sich Trump noch deutlich präsenter aufs Bild.

Trump will nächste WM in den USA, „solange ich noch da bin“

Vor dem enttäuschenden WM-Finale, das Spanien mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien gewinnt, sagte Trump dem TV-Sender Fox, er werde Infantino bitten, „sofort“ eine weitere WM in den USA stattfinden zu lassen: „Wir müssen das wiederholen, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni?“ Ob sich Trump (80) dabei auf seine Amtszeit oder sein Alter bezog? Unklar.

Trump verfolgte das Endspiel als Ehrengast zwischen seiner Ehefrau Melania und Infantino hinter Plexiglas, es war sein einziger Turnier-Besuch im Stadion. Merkliche Reaktionen von den Fans gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Als Trump und Infantino im TV eingeblendet wurden, witzelte ZDF-Mann Schmidt: „Da ist der US-Präsident und sein Telefonjoker.“

Trump: „Ich glaube nicht, dass es jemals so etwas gab wie das“

Zuvor hatte Trump eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.

US-Präsident Donald Trump (l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino beim WN-Finale

US-Präsident Donald Trump (l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino beim WN-Finale IMAGO / ZUMA Press

Zuletzt hatte Andrew Giuliani, Leiter der Fifa-Taskforce des Weißen Hauses zur WM, eine mögliche Bewerbung der USA für die WM 2038 mit 64 Teams ins Spiel gebracht. Infantino hatte eine baldige WM-Erweiterung von aktuell 48 auf 64 Mannschaften erneut nicht ausgeschlossen.

Nun betonte Trump erneut überschwänglich den Erfolg des Turniers in diesem Jahr in den USA, Kanada und Mexiko. Er verwies auf die Stadien, die vor lauter Fans „übergequollen“ seien.

„Ich glaube nicht, dass es jemals so etwas gab wie das, was mit dieser WM passiert ist“, sagte er. „Es war wunderschön. Es war wunderschön anzusehen, ich rechne Gianni das hoch an.“

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MagentaTV

dpa

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