Eine Schlacht war erwartet worden, eine Schlacht wird es. England und Argentinien liefern sich einen harten und wilden Schlagabtausch, der zu einer Frage hinreißen lässt.
Eine Schlacht war erwartet worden, eine Schlacht wird es. England und Argentinien liefern sich einen harten und wilden Schlagabtausch, der zu einer Frage hinreißen lässt.
Minute 10, ich tippe folgendes bei Google ein: „meisten fouls in einem wm spiel“.
Die ersten zehn Minuten halten, was sie versprechen. Die Partie ist gerade eine Minute alt, da tritt Giuliano Simeone schon Jude Bellingham um. Keine Minute später folgt die erste Rudelbildung, weil Enzo Fernandez Elliot Anderson umgestoßen hat.
Wer austeilen kann, muss auch einstecken. Die Engländer halten dagegen, Anderson verknotet sich mit Fernandez, Morgan Rodgers teilt gegen Leandro Paredes aus
Es bleibt ruppig, es bleibt hart, es bleibt bissig.
,regionOfInterest=(598,474)&hash=553762a2e49375363b9c8b093ea88147322663afd7ab876545de4e60ae0bd838)
Er behält zumindest in der Anfangsphase die Ruhe und lässt seine Karten in der Tasche – dabei haben die Statistiker nach 30 Minuten schon 13 Fouls (7 von Argentinien, 6 von England) gezählt. Anderson ist dann nach 37 Minuten der erste Spieler, der nach einem Foul an Lionel Messi die Verwarnung sieht, Lisandro Martinez folgt als erster Argentinier.
Übrigens: Meine Google-Suche spuckt leider kein notarwürdiges Ergebnis aus, weil in der langen WM-Geschichte lange keine genauen Foul-Statistiken geführt wurden.
In der torlosen ersten Halbzeit zwischen England und Argentinien finden 18 Fouls (11 von Argentinien, 7 von England) statt, dazu unzählige Nickelig- und Ekligkeiten, Schubsereien und wahrscheinlich nicht ausschließlich freundschaftliche Worte.
Beim ganzen Getrete bleibt kaum Zeit für echten Fußball. Laut „Opta“ ist das Halbfinal-Duell das erste WM-Duell seit Datenaufnahme 1966 ohne einen einzigen Torschuss in den ersten 30 Minuten.