Nike wirbt schon für den nächsten deutschen Dress. 2027 löst der US-Hersteller Adidas als Ausrüster ab – mitten im einträglichsten Trikotmarkt aller Zeiten. Das liegt auch an einem Trend.

Schaufenster in Santa Monica, Kalifornien: Trikots zur Fußball-Weltmeisterschaft hängen in einem Sportgeschäft. Foto: IMAGN IMAGES via Reuters Connect
New York. Mit einem Wortspiel will Nike eine neue Ära für den deutschen Fußball einläuten. „Hallo New Jersey“ plakatiert ein Schiff, das am Donnerstag vor der Skyline New Yorks auf dem Hudson fährt. Der Gruß gilt dem Bundesstaat am gegenüberliegenden Ufer – und einem Trikot. Denn „Jersey“ heißt auf Deutsch genau das.
In New Jersey spielt an diesem Abend die deutsche Nationalmannschaft. Auf dem Banner des Schiffs steht Jamal Musiala, das Trikot an seinem Körper stark verpixelt. Das Design verrät Nike noch nicht. Klar ist aber schon: Ab 2027 rüstet der US-Konzern das Team aus und löst das deutsche Traditionsunternehmen Adidas nach mehr als 70 Jahren als Partner ab.
Für Nike bedeutet der Wechsel einen Coup. Ausgerechnet im Heimatmarkt des Erzrivalen sichert sich der US-Konzern eine der prestigeträchtigsten Ausrüsterpartnerschaften des Weltfußballs. Und das in einem Moment, in dem der Verkauf von Trikots so lukrativ ist wie nie.
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