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+++ USA +++: Trump nominiert neue Spitze der Einwanderungsbehörde ICE

Дата публикации: 25-06-2026 22:15:00

S&P belässt Bonitätsnote für die USA auf „AA+“ – Ausblick stabil +++ Trump eröffnet Feierlichkeiten zum US-Jubiläum +++ Abschiebelager „Alligator Alcatraz“ in den USA schließt +++ Der Newsblog.

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USA: Trump nominiert neue Spitze der Einwanderungsbehörde ICE Live-Blog S&P belässt Bonitätsnote für die USA auf „AA+“ – Ausblick stabil +++ Trump eröffnet Feierlichkeiten zum US-Jubiläum +++ Abschiebelager „Alligator Alcatraz“ in den USA schließt +++ Der Newsblog. 28.06.2026 - 02:16 Uhr aktualisiert Artikel anhören

ICE: Trump hat einen neuen Leiter für die Behörde nomminiert. (Archivbild) Foto: Angelina Katsanis/AP/dpa

Trump nominiert neue Spitze der Einwanderungsbehörde ICE

Die für ihre umstrittenen Abschieberazzien bekannte US-Migrationsbehörde ICE soll einen neuen Leiter bekommen. US-Präsident Donald Trump nominierte für den Direktorenposten Lance Schroyer, wie er auf der Plattform Truth Social mitteilte. Trump forderte den Senat im Kongress auf, der Personalie zuzustimmen. 

Schroyer ist ein ehemaliger Staatspolizist aus dem US-Bundesstaat Oklahoma sowie ehemaliger Marineinfanterist. Trump nannte ihn einen Patrioten. Laut dem TV-Sender CNN ist Schroyer in den USA kaum bekannt. Der Posten wurde frei, nachdem vor Monaten bekanntgeworden war, dass der kommissarische Direktor Todd Lyons zurücktritt.

Schüler in Texas müssen künftig Geschichten aus der Bibel lesen

Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen im US-Bundesstaat Texas müssen künftig Geschichten aus der Bibel lesen. Die von Republikanern kontrollierte Bildungsbehörde von Texas billigte am Freitag eine neue Liste mit der Pflichtlektüre für mehr als fünf Millionen Schüler. Darin sind klassische Werke wie „Große Erwartungen“ von Charles Dickens zu finden, aber auch Passagen aus dem Neuen Testament und Auszüge aus dem Buch Hiob.

Konservative in den USA versuchen, in mehreren Bundesstaaten christliche Lehren in den Schulunterricht zu integrieren. Sie verweisen darauf, dass die jüdisch-christlichen Werte Grundfesten der Staatsgründung der USA waren und deshalb auch gelehrt werden sollten. Kritiker hingegen fordern eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat.

Beobachtern zufolge ist die Regelung in Texas die wahrscheinlich erste dieser Art in den USA. Sie schränkt das Recht von Schulen und Lehrenden ein, selbst über die Bücher zu entscheiden, die im Unterricht gelesen werden.

S&P belässt Bonitätsnote für die USA auf „AA+“  –  Ausblick stabil

Die Ratingagentur S&P Global hat die Kreditwürdigkeit der USA auf der Note „AA+“ belassen und den Ausblick mit „stabil“ bestätigt. Zur Begründung verwies die Agentur am Freitag auf die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft, die für solide staatliche Einnahmen sorge. Trotz der zunehmenden politischen Polarisierung würden starke Institutionen und das System der gegenseitigen Kontrolle weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen garantieren. Für die Jahre 2026 bis 2029 rechnet S&P mit einem Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Volkswirtschaft um nach oben revidierte, aufs Jahr hochgerechnete 2,1 Prozent gewachsen. 

US-Behörde CDC ruft höchste Alarmstufe für Ebola aus

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihren Einsatz gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo deutlich verstärkt. Die Behörde rief am Freitag die Notfallstufe 1 aus. Dieser Schritt ist den schwersten Gesundheitskrisen vorbehalten und sieht vor, dass die größtmögliche Anzahl an Mitarbeitern zur Bewältigung der Lage abgestellt wird. Die CDC betonte jedoch, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit in den USA bleibe gering. Zuvor war die höchste Alarmstufe unter anderem beim Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans und während des großen Ebola-Ausbruchs in Westafrika 2014-2016 ausgerufen worden.

Grund für die Maßnahme ist die wachsende Sorge über die schnelle Ausbreitung des seltenen Ebola-Stammes Bundibugyo. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich bei dem Ausbruch im Kongo mehr als 1200 Menschen infiziert, was zu 321 Todesfällen führte.  

UN alarmiert über 18 Tote im Gewahrsam der US-Behörde ICE

Die Vereinten Nationen zeigen sich angesichts der Zahl der Todesfälle im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde alarmiert. Er fordere „unverzügliche, unabhängige, unparteiische und wirksame Untersuchungen zu allen Todesfällen in ICE-Gewahrsam“, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk. Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden. 

In den ersten fünf Monaten des Jahres seien 18 Menschen im Gewahrsam der Behörde gestorben, bezog sich Türk auf offizielle Zahlen der US-Behörde. Im Vorjahr seien es insgesamt 33 gewesen, 2024 seien 11 Menschen gestorben. Türk kritisierte den Mangel an Transparenz zu den jeweiligen Umständen. 

Diese Todesfälle ereigneten sich vor dem Hintergrund einer massiven Ausweitung des US-amerikanischen Systems der Einwanderungshaft, hieß es. Aktuellen offiziellen Daten zufolge halte ICE derzeit über 60.000 Personen fest, verglichen mit rund 40.000 Anfang 2025. Es gebe Pläne, die Haftkapazitäten bis Ende 2026 auf bis zu 90.000 Plätze zu erhöhen, so das UN-Menschenrechtsbüro OHCHR.

Abschiebelager „Alligator Alcatraz“ in den USA macht dicht

Das als „Alligator Alcatraz“ bekannte US-Abschiebezentrum im Bundesstaat Florida wird geschlossen. Das zwischen Sümpfen errichtete Zentrum, in dem Tausende Einwanderer in Gewahrsam gehalten wurden, sei von Anfang an nur als vorübergehende Lösung gedacht gewesen, teilte Gouverneur Ron DeSantis am Donnerstag mit. Die US-Bundesbehörden verfügten mittlerweile über ausreichend Kapazitäten, um illegal Eingewanderte in dauerhafteren Einrichtungen festzuhalten und dann abzuschieben.

Erfolge für Trump vor oberstem US-Gericht bei Einwanderungsfragen

Der Oberste Gerichtshof der USA hat der Regierung von US-Präsident Donald Trump bei Vorhaben für eine striktere Einwanderungspolitik den Rücken gestärkt. In einem Urteil vom Donnerstag entschied der Supreme Court mit sechs zu drei Stimmen, dass eine besondere Schutzregelung für geflüchtete Syrer und Haitianer beendet werden könne. Außerdem machte das Gericht den Weg für die Wiedereinführung einer täglichen Obergrenze für Asylanträge an der US-mexikanischen Grenze frei.

Durch die Entscheidung zum vorübergehenden Schutzstatus (TPS) könnte 350.000 Haitianern und 6000 Syrern eine Abschiebung drohen. Für Staatsbürger aus zahlreichen anderen Ländern hat das Heimatschutzministerium das Programm seit Trumps Amtsantritt bereits für beendet erklärt, was aber Klagen nach sich zog. Auch im Fall von Venezuela hatte sich der Oberste Gerichtshof auf die Seite der Regierung gestellt.

Rutte nimmt Deutschland gegenüber Trump in Schutz
Trump eröffnet Feierlichkeiten zum US-Jubiläum in Wahlkampfmanier

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwochabend offiziell die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten eröffnet - und dabei vor allem auf Eigenlob gesetzt. Der Präsident veranstaltete eine Kundgebung auf der National Mall in Washington, die mehrere Wochen von Feierlichkeiten zum Jubiläum der amerikanischen Staatsgründung im Jahr 1776 einleitete. Dazu gehörten Überflüge von Tarnkappenbombern, Musik von Militärkapellen und ein Auftritt von Lee Greenwood mit seinem Lied „God Bless the USA“. Trump erklärte, er habe das Land zu alter Größe zurückgeführt, und verkündete: „Niemand lacht mehr über uns.“

„Es hat nie etwas gegeben wie die Vereinigten Staaten von Amerika, und gemeinsam machen wir sie größer, besser, stärker und außergewöhnlicher als je zuvor“, sagte Trump. Wie bei seinen Wahlkampfauftritten üblich, hob Trump sein hartes Vorgehen an der Grenze zu Mexiko sowie seine Ablehnung von Transgender-Rechten hervor. 

Überraschenderweise beendete Trump seine Rede nach weniger als einer halben Stunde. Damit gehörte sie zu den kürzesten Kundgebungsreden seiner zweiten Amtszeit und möglicherweise seiner gesamten politischen Laufbahn.

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Tarnkappenbomber überfliegen die Zeremonie: Die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA haben begonnen.  Imago

Trump lobt Nato-Chef vor Gipfel: „großartige Führungsperson“

US-Präsident Donald Trump hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte als „großartige Führungsperson“ gelobt und zugleich seine Kritik an mehreren europäischen Ländern bekräftigt. „Er ist ein Freund von mir, (...) ein großartiger Generalsekretär, jeder respektiert ihn“, sagte Trump bei einem Treffen mit Rutte im Oval Office in Washington. Rutte habe wirklich gute Arbeit geleistet: „Ich glaube, wenn irgendjemand anderes in dieser Position wäre, würden wir uns heute gar nicht treffen, um ehrlich zu sein, denn wir wurden im Stich gelassen“.

Angesprochen darauf, ob er nach wie vor denke, dass europäische Verbündete ihn schlecht behandelt hätten, bekräftigte Trump seinen Unmut. „Ich war von Italien enttäuscht. Ich war vom Vereinigten Königreich enttäuscht. (...) Wir waren von Deutschland und Frankreich enttäuscht.“ Man sei von den meisten enttäuscht gewesen, fuhr Trump fort - und griff sich dann ein Land besonders raus: Im Zusammenhang mit Spanien sprach er von einer „Horrorshow“.

Trump stellt Türkei F-35-Kampfjets in Aussicht

Zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Donald Trump der Türkei eine Rückkehr in das Rüstungsprojekt der F-35-Kampfjets in Aussicht gestellt. Auf die Frage eines Journalisten, ob Trump in dieser Sache mit guten Nachrichten nach Ankara kommen werde, entgegnete er: „Ich glaube schon.“ Die Frage bezog sich auch auf einen Antrieb, den die USA für ein anderes türkisches Kampfflugzeug liefern sollen.

Trump, der im Weißen Haus Nato-Generalsekretär Mark Rutte empfing, sagte weiter: „Ich werde wahrscheinlich etwas tun, worüber sie sich sehr freuen werden.“

Trump-Regierung fordert vom Kongress 87,6 Milliarden Dollar auch für Iran-Krieg

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat den Kongress am Mittwoch um zusätzliche 87,6 Milliarden Dollar gebeten, die größtenteils für den Krieg gegen den Iran bestimmt sind. Der auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlichte Antrag sieht 67,15 Milliarden Dollar für das Militär vor. Davon sollen 21 Milliarden Dollar in die Beschaffung von Munition und die Stärkung der Rüstungsindustrie fließen, teilte das Weiße Haus mit. Die USA haben im Iran-Krieg große Bestände an Munition verbraucht.

Zudem fordert die Regierung Gelder für die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in Afrika. Davon entfallen 500 Millionen Dollar auf den weltweiten Gesundheitsschutz sowie 800 Millionen Dollar auf internationale humanitäre Hilfe, darunter eine Quarantäneeinrichtung in Kenia. Diese Mittel seien entscheidend, um US-Bürger zu schützen und eine Einschleppung in die USA zu verhindern, hieß es weiter. Darüber hinaus umfasst das Paket 11,1 Milliarden Dollar zur Unterstützung von US-Landwirten.

Zwist mit eigener Partei: Trump blockiert Wohnraum-Gesetz

US-Präsident Donald Trump verschärft im Streit um ein von ihm gewünschtes Gesetz die Gangart gegen seine Parteifreunde im Kapitol. Ein am Vortag vom Kongress beschlossenes Gesetz werde er nicht unterzeichnen, ehe der von ihm seit langem geforderte „Save America Act“ durch das Parlament gehe, kündigte Trump am Mittwoch auf der Plattform Truth Social an. Er sprach in dem Zusammenhang von einem „nationalen Notstand“.

US-Post droht Zahlungsunfähigkeit: Ruf nach Staatshilfe

Die US-Post (USPS) steht angesichts dramatischer Verluste vor einer akuten Finanzkrise und könnte ohne eine umfassende Reform nach den Worten von Postchef David Steiner bald zahlungsunfähig sein. Er erklärte am Mittwoch vor einem Ausschuss des US-Senats, das Geschäftsmodell der Behörde funktioniere nicht mehr. 

Die Post benötige dringend die Hilfe des Kongresses. Sie habe kein Geld mehr für den laufenden Betrieb, hieß es in Steiners schriftlicher Stellungnahme. Vielmehr müsse sie sich dafür Geld aus den Pensionsfonds ihrer Mitarbeiter leihen. Der Postchef fordert vom Kongress unter anderem einen finanziellen Ausgleich für verlustbringende Dienstleistungen wie die Zustellung.

Mamdani-Verbündete gewinnen mindestens zwei Vorwahlen der Demokraten

Mindestens zwei Verbündete des progressiven New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani haben in den demokratischen Vorwahlen am Dienstag in New York in der Partei etablierte Kandidaten besiegt. Damit erzielte der demokratisch-sozialistische Bürgermeister der größten US-Stadt einen wichtigen Erfolg in seinem Versuch, die Demokratische Partei neu auszurichten.

Der US-Abgeordnete Dan Goldman, Amtsinhaber in seiner zweiten Amtszeit, wurde von dem von Mamdani unterstützten ehemaligen Stadtkämmerer Brad Lander geschlagen. Ein weiterer Verbündeter Mamdanis, die demokratisch-sozialistische Abgeordnete der New Yorker Staatsversammlung Claire Valdez, setzte sich gegen den handverlesenen Nachfolger der scheidenden US-Abgeordneten Nydia Velázquez durch.

USA verhängen neue Sanktionen gegen kubanische Unternehmen

Die USA haben am Dienstag neue Sanktionen gegen staatliche kubanische Unternehmen verhängt. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Sanktionen richteten sich gegen fünf kubanische Organisationen, darunter drei Unternehmen mit Verbindungen zur Grupo de Administración Empresarial S.A. (GAESA), einem von den Revolutionären Streitkräften Kubas kontrollierten Wirtschaftskonglomerat. Schätzungen zufolge kontrolliert GAESA nahezu 40 Prozent des kubanischen Bruttoinlandsprodukts.

Rubio – selbst Sohn kubanischer Einwanderer – schrieb auf der Plattform X, die Lage in Kuba verschlechtere sich weiter, weil das „korrupte, brutale und antiamerikanische kommunistische Regime“ seine eigene Macht über Freiheit, Chancen und das Wohlergehen der kubanischen Bevölkerung stelle.

Kubas Außenminister Bruno Rodríguez wies die Sanktionen zurück und bezeichnete Rubio als „unehrlich und verlogen“. Kuba habe sich gegenüber der harten Aggression und den kollektiven Strafmaßnahmen gegen die Bevölkerung als widerstandsfähiger erwiesen, als Rubio erwartet habe.

Geplanter Anschlag an Trumps Geburtstag: Weitere Männer festgenommen

Die US-Bundespolizei FBI hat wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf das Kampfsportevent am Geburtstag von Präsident Donald Trump zwei weitere Männer festgenommen. Beiden werde Verschwörung zum Mord vorgeworfen, teilte das US-Justizministerium mit. Einer der Männer war demnach bereits am Freitag festgenommen worden, der andere am Sonntag. Beide seien am Montag erstmals vor Gericht erschienen. 

Das Justizministerium hatte bereits in der vergangenen Woche darüber informiert, dass es im Zusammenhang mit dem mutmaßlich geplanten Anschlag auf das Event vor dem Weißen Haus am 14. Juni fünf andere Verdächtige ins Visier genommen habe. Auch sie werden unter anderem der Verschwörung zum Mord beschuldigt. Der Vorwurf: Die Männer sollen es auch auf das Leben von Regierungsmitgliedern abgesehen haben.


Podcaster Tucker Carlson will Republikaner nicht mehr unterstützen

Der langjährige konservative Kommentator Tucker Carlson will die Republikanische Partei künftig nicht mehr unterstützen. Das erklärte Carlson in einem Podcast mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen im November. Damit distanzierte er sich von einer politischen Zugehörigkeit, die er über Jahrzehnte als Kommentator verteidigt hatte, unter anderem als einer der bekanntesten Moderatoren von Fox News. Zugleich betonte er: „Ich werde auch nicht die Demokratische Partei unterstützen.“ Er wisse derzeit nicht, wie er sich politisch künftig positionieren werde.

Carlson, der sich seit seiner Entlassung bei Fox News im Jahr 2023 mit einem eigenen Podcast eine große Reichweite aufgebaut hat, hat sich in jüngerer Zeit zunehmend von der Republikanischen Partei entfernt. Auslöser sei unter anderem die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump gewesen, im Februar einen Krieg mit dem Iran zu beginnen.

Carlson hatte Trump noch im Jahr 2024 unterstützt, sich nach Beginn des Krieges jedoch für seine damalige Unterstützung entschuldigt und erklärt, er habe Menschen „in die Irre geführt“.

Trump gratuliert Kolumbiens „neuem Präsidenten“ de la Espriella

US-Präsident Donald Trump hat dem Rechtspolitiker Abelardo de la Espriella bereits vor der Veröffentlichung des amtlichen Endergebnisses der Präsidentschaftswahl in Kolumbien zum Sieg gratuliert. „Glückwunsch an 'El Tigre' Abelardo de la Espriella, den neuen Präsidenten Kolumbiens!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Es sei ihm „eine große Ehre“ gewesen, den Kandidaten der konservativen Opposition im Wahlkampf unterstützt zu haben. De la Espriella hatte angekündigt, die zuletzt abgekühlten Beziehungen zu Washington auszubauen und im Kampf gegen den Drogenhandel enger mit den USA zusammenzuarbeiten.

Nach dem vorläufigen Ergebnis liegt „El Tigre“ (Der Tiger) - wie sich der Rechtspolitiker öffentlichkeitswirksam nennt – uneinholbar vorn und dürfte am 7. August den linken Amtsinhaber Gustavo Petro ablösen. Nach Auszählung von 99,99 Prozent der Stimmen kam er laut Angaben der Wahlbehörde auf 49,6 Prozent der Stimmen, sein linker Rivale Iván Cepeda auf 48,7 Prozent. Zwischen beiden Kandidaten lagen rund 250 000 Stimmen – angesichts von rund 41 Millionen Wahlberechtigten in Kolumbien ein uneinholbarer Vorsprung.

Trump beschuldigt erneut Randalierer wegen Schäden an Denkmalbecken

US-Präsident Donald Trump hat erneut Vandalismus für die Probleme an dem durch eine Algenplage in die Schlagzeilen geratenen Reflexionsbecken vor dem Washington Monument verantwortlich gemacht. Trump sagte, Unbekannte hätten in dem Gewässer nahe dem Lincoln Memorial einen bis zu 90 Meter langen Schlitz verursacht. Trump erklärte, die Täter hätten dafür möglicherweise einen Teppichmesser oder ein anderes Messer benutzt, um den frisch sanierten Pool zu beschädigen.

„Es ist kein großer Schaden“, sagte Trump. Zugleich fügte er hinzu: „Wir werden das Wasser wahrscheinlich ablassen und es reparieren müssen.“ Auf die Frage, ob er Fotos der Schäden veröffentlichen könne, da Besucher vor Ort diese nur schwer finden könnten, sagte Trump, entsprechende Bilder würden möglicherweise in künftigen Gerichtsverfahren veröffentlicht.

US-Richterin blockiert Nutzung von Datenbank zur Wählerüberprüfung

Ein US-Bundesrichterin hat eine zentrale Datenbank der Regierung zur Überprüfung von Wählerregistrierungen für rechtswidrig erklärt. Das zuletzt überarbeitete Programm mit dem Namen Systematic Alien Verification for Entitlements, kurz SAVE, dürfe nicht weiter genutzt werden, entschied Richterin Sparkle L. Sooknanan am Montag.

Sie gab damit Bürgerrechtsgruppen recht, die gegen die Änderungen an dem Programm geklagt hatten. Sie argumentierten, SAVE bündele sensible persönliche Daten von US-Bürgern in einer Weise, die dazu führen könne, dass Wahlberechtigte zu Unrecht aus Wählerverzeichnissen gestrichen würden.

Trump will Entwicklung von Quantencomputern beschleunigen

US-Präsident Donald Trump will den Bau eines leistungsstarken Quantencomputers vorantreiben und im technologischen Wettlauf mit China aufrüsten. Trump unterzeichnete am Montag zwei entsprechende Dekrete. Die US-Regierung peilt an, einen solchen Computer in den kommenden Jahren für die wissenschaftliche Forschung fertigzustellen. „Wir glauben, dass dies bis 2028 gelingen kann“, sagte Michael Kratsios, der Leiter des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses. Zudem sollen wichtige Computersysteme der Regierung bis 2030 oder 2031 auf neue Verschlüsselungstechnologien umgestellt werden, um sie vor Angriffen durch Quantencomputer zu sichern.

Die Maßnahmen unterstreichen das Bestreben der USA, die Führungsrolle im technologischen Rennen mit der Volksrepublik zu sichern. 

Bundesrichter stoppt Ermittlungen gegen Trump-Gegner

Ein Bundesrichter hat Ermittlungen der US-Regierung gegen Minnesotas Gouverneur Tim Walz und andere demokratische Amtsträger wegen angeblicher Behinderung der Einwanderungsbehörden gestoppt. Richter Patrick Schiltz erklärte in einem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Beschluss, die Vorladungen seien aus verfassungswidrigen Gründen erlassen worden. 

Walz gilt als prominenter Trump-Gegner. Sein Bundesstaat wurde Anfang des Jahres zum Schauplatz von Protesten gegen Trumps harte Migrationspolitik und umstrittene Razzien gegen Migranten. 

Meloni zu Trump: „Meine Beliebtheit geht dich nichts an“

Hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Donald Trump um ein Foto gebeten? Nach dieser Behauptung des US-Präsidenten gehen sich die beiden Regierungschefs in sozialen Netzwerken mit scharfen Worten an. Trump warf der Italienerin mangelnde Unterstützung für das US-Vorgehen gegen den Iran vor. Nach dem Militäreinsatz der USA wolle „sie wieder Freundschaft schließen, um ihre „Umfragewerte zu verbessern‘“, schrieb der Republikaner - gefolgt von einem „Nein danke!!!“. Meloni konterte: „Meine Beliebtheit geht dich nichts an.“ Trump solle sich lieber auf seine eigene konzentrieren.

Der US-Präsident hatte zuvor auf der Plattform Truth Social die Behauptung wiederholt, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein Foto angefleht – was die Italienerin bereits strikt zurückgewiesen und als „völlig erfunden“ bezeichnet hatte. Italiens Außenminister Antonio Tajani sagte in Reaktion auf die „schweren und beleidigenden“ Worte Trumps einen geplanten Besuch in den USA ab.

Trump legt im Foto-Streit mit Meloni nach

Im Streit um angebliche Foto-Wünsche von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat US-Präsident Donald Trump die Regierungschefin scharf attackiert und ihr mangelnde Unterstützung für das US-Vorgehen gegen Iran vorgeworfen. Nach dem Militäreinsatz der USA wolle „sie wieder Freundschaft schließen, um ihre ‚Umfragewerte zu verbessern‘“, schrieb der Republikaner auf der Plattform „Truth Social“ – gefolgt von einem „Nein danke!!!“.

Trump wiederholte seine Behauptung, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein Foto angefleht – was die Italienerin bereits strikt zurückgewiesen und als „völlig erfunden“ bezeichnet hatte. Italiens Außenminister Antonio Tajani sagte in Reaktion auf die „schweren und beleidigenden“ Worte Trumps einen geplanten Besuch in den USA ab.


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