Bei Eintracht Frankfurt überstand der exzentrische Coach Albert Riera kein halbes Jahr. Nun hat der Trainer-Flop der SGE offenbar einen neuen Job gefunden.

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Bei Eintracht Frankfurt überstand der exzentrische Coach Albert Riera kein halbes Jahr. Nun hat der Trainer-Flop der SGE offenbar einen neuen Job gefunden.
Wie "Sportklub" berichtet, wird der Spanier zeitnah beim serbischen Traditionsklub Roter Stern Belgrad anheuern. Dort wird er die Nachfolge von Dejan Stankovic übernehmen.
Stankovic hatte sich zuletzt einmal mehr kräftig daneben benommen. Bei der Niederlage gegen Hapoel Be’er Sheva und dem gleichsamen Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation brannten Stankovic die Sicherungen durch.
Zunächst spuckte der Trainer in Richtung des Schiedsrichters, anschließend provozierte er die eigenen Fans.
Am Donnerstag soll Riera nun übernehmen und vorgestellt werden. Er unterschreibt dem Vernehmen nach einen Zweijahresvertrag in der serbischen Hauptstadt.
Riera wird zum großen SGE-MissverständnisDer spanische Übungsleiter hatte im Februar den Trainerposten bei Eintracht Frankfurt übernommen. Zwar stabilisierte sich die Eintracht-Defensive zunächst merklich, die Erfolge blieben dennoch aus.
Riera fiel derweil eher mit fragwürdigen Pressekonferenzen auf und lieferte sich unter anderem einen medienwirksamen Streit mit Angreifer Jonathan Burkardt. Der ausbleibende Erfolg und die schwache öffentliche Darstellung sorgten dafür, dass Riera im Mai schon wieder seine Sachen packen musste.
"Wir haben einfach nicht zusammengepasst", gab der 44-Jährige später zu. "Ich kam zum falschen Zeitpunkt an den falschen Ort. Das ist die Realität. Ich weiß nicht, ob es jemand besser gemacht hätte, das werden wir nie wissen."
Wenig später schoss der Spanier dann aber noch einmal kräftig gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. "Es gab nur zwei Personen, die von morgens bis abends auf dem Klubgelände waren und dafür kämpften, dass das Chaos gelöst wird: Markus Krösche und ich! Niemand anderes", schrieb Riera bei Instagram und schob nach: "Ich werde deinen Namen nicht nennen, denn du bist ein Niemand, unbekannt und hast nichts getan. Ich weiß immer noch nicht, warum dir der Verein Geld bezahlt."
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