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Leistung, Reichweite: Offizielle Daten zum Tesla Cybercab

Дата публикации: 16-06-2026 08:06:00

Details zum Tesla Cybercab sind durch Dokumente der US-Behörde EPA an die Öffentlichkeit gelangt. Die Unterlagen bieten einen Einblick in die Antriebstechnik.

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Details zum Tesla Cybercab sind durch Zertifizierungsdokumente der US-Behörde EPA an die Öffentlichkeit gelangt. Die Unterlagen enthalten ein „Certificate of Conformity“ und bieten einen Einblick in die Antriebstechnik.

Das Modell wurde speziell für kostengünstige, vollautonome Ride-Hailing-Dienste mit hohem Volumen entwickelt. Nach aktuellem Stand wird es das Cybercab weder mit Lenkrad noch mit Pedalen für den manuellen Betrieb geben. Das kompakte Elektroauto mit zwei Sitzen verfügt den EPA-Daten zufolge über einen Frontantrieb, der von einem einzelnen 163 kW/222 PS starken AC-Permanentmagnetmotor angetrieben wird. Bei der Konstruktion standen laut US-Medien Effizienz und Kosten im Vordergrund. Es liegen ein Leergewicht von etwa 1412 Kilogramm sowie ein zulässiges Gesamtgewicht von 1692 Kilogramm an. Das selbstfahrende E-Auto nutzt eine elektrische Architektur mit 326 Volt und ist mit einem kompakten 48-kWh-Lithium-Ionen-Batteriepaket ausgestattet.

Tesla-Taxi fährt vollautomatisch

Laut EPA-Labortests erreicht das Cybercab eine kombinierte elektrische Reichweite von etwa 673 Kilometern und von 604 Kilometern auf Schnellstraßen. Branchenkenner erwarten laut dem Portal Teslarati einen endgültigen EPA-Wert im Bereich von 450 bis 482 Kilometern. Beim Verbrauch wurde früheren Meldungen zufolge ein Wert von 165 Wh/mi (Wattstunden pro Meile) ermittelt, wonach das Fahrzeug sehr effizient ist. Dazu tragen neben der Antriebstechnik insbesondere die aerodynamische Form und das vergleichsweise geringe Gewicht bei.

Auto soll unter 30.000 US-Dollar kosten

Die Energie für den Antrieb kommt von einem strukturellen Batteriepack als zentralem tragenden Element der Karosserie. Der kompakte Energiespeicher ermöglicht schnellere Ladezyklen und niedrigere Materialkosten. Dies unterstützt das Ziel von Tesla, das Cybercab für unter 30.000 US-Dollar (25.900 Euro) an Endkunden zu verkaufen. Die Pläne für die Einführung in Europa sind noch nicht konkret. Hierzulande wird die Genehmigung von Pilotprojekten für vollautonomes Fahren deutlich restriktiver gehandhabt.

Das Design des Zweisitzers ist auf den Einsatz als Robotaxi zugeschnitten. Zwar gibt es zu Testzwecken Vorserienexemplare, die von Personen an Bord bedient werden - die seit Frühjahr in Serie produzierte Version hat aber kein Lenkrad und auch keine Pedale. Ob Tesla später auch eine Variante zur manuellen Steuerung anbieten wird, wie es einige vermuten, bleibt abzuwarten.

Die fünf Level des autonomen Fahrens

Die Begriffe autonomes und automatisiertes Fahren werden häufig synonym verwandt, dabei gibt es wichtige Unterschiede. Das sind die fünf Level des autonomen Fahrens:

  • Level 0: Der Fahrer steuert den Wagen komplett selbst.
  • Level 1: Es gibt Assistenzsysteme wie etwa Abstandsregeltempomaten oder Spurwechselwarner , die den Fahrer aber lediglich unterstützen. Diese Technik ist heute weit verbreitet bis hinunter in den Kleinwagen-Bereich. Durch neue EU-Regeln sind viele davon auch verpflichtend an Bord, etwa die Tempo-Bremse.
  • Level 2: Das ist der Level, auf dem sich moderne Fahrzeuge der oberen Mittelklasse und Oberklasse bereits jetzt befinden. Teilautomatisierte Systeme können bestimmte Funktionen übernehmen, etwa Spurführung oder teilautomatisches Einparken. Modelle wie die aktuelle Mercedes E-Klasse,  Teslas Model S und Model X oder der  BMW 5er beherrschen bereits den Level 2. Bei Tesla waren vorübergehend sogar noch mehr Funktionen freigeschaltet, die aber nach einigen Zwischenfällen wieder zurückgestellt wurden.
  • Level 3: Das ist das (hoch)automatisierte Fahren, bei dem der Fahrer zwar jederzeit eingreifen können muss, aber sich auch anderen Dingen zuwenden darf, wenn das System aktiviert ist. Mit einer Vorwarnzeit kann der Fahrer aufgefordert werden, wieder die Führung zu übernehmen. Serienmäßig entwickelt ist der Level 3 zum Beispiel beim Audi A8 , die erste reguläre Zulassung in Deutschland haben BMW für den neuen 5er sowie Mercedes seit Ende 2021 für die USA und Deutschland.
  • Level 4: Beim vollautomatisierten Fahren kann der Fahrer noch eingreifen, wenn das System ausfällt, doch im Regelfall soll das Auto alles übernehmen. Dieser Level wird von verschiedenen Autoherstellern und Zulieferern sowie Tech-Konzernen derzeit in der Praxis getestet. Führende Nationen dabei sind die USA und China.
  • Level 5: Beim eigentlichen autonomen Fahren ist kein Fahrer mehr erforderlich. Man braucht auch kein Lenkrad mehr oder sonstige Bedienelemente. Die Insassen werden zu reinen Passagieren.
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