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„Wir waren bereit, drei Ziele anzugreifen“, sagt ein enger Vertrauter des obersten Führers des Iran - Teheran stoppt Plan Kiew ins Visier zu nehmen

Дата публикации: 06-08-2026 07:06:00

Iran will nach eigenen Angaben 3 Ziele in der Ukraine ins Visier genommen haben. Nach einem angeblichen „Sorry“ aus Kyjiw sei der Angriff jedoch gestoppt worden.

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Iran will nach eigenen Angaben 3 Ziele in der Ukraine ins Visier genommen haben. Nach einem angeblichen „Sorry“ aus Kyjiw sei der Angriff jedoch gestoppt worden.

Ein enger Berater von Irans oberstem Führer behauptet, Teheran habe bereits Angriffe auf drei Ziele in der Ukraine vorbereitet. Diese Pläne seien dann aber wieder fallen gelassen worden, nachdem sich Kiew angeblich entschuldigt habe, so „Kyiv Independent“.

Mohsen Rezaei wird mit den Worten zitiert: „Wir waren bereit, drei Orte in der Ukraine anzugreifen, haben den Angriff aber nach der Entschuldigung der Ukraine abgesagt“.

Vorfall im Kaspischen Meer als Auslöser

Nach Rezaeis Darstellung steht die Drohung im Zusammenhang mit einem ukrainischen Angriff auf ein Schiff, das militärische Fracht zwischen Iran und Russland transportiert haben soll. Der Vorfall ereignete sich laut „United24 Media“ am 25. Juli im Kaspischen Meer.

Iran wertete den Angriff demnach als „Akt der Aggression“ und machte deutlich, dass ein solcher Schritt aus Sicht Teherans nicht folgenlos bleiben könne. Die ukrainische Sicherheitsbehörde SBU hielt dagegen, das betroffene Schiff habe unter Umgehung internationaler Sanktionen operiert, so der „Kyiv Independent“.

Kiew wirft Budapest Geiselnahme und Diebstahl vor

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha telefonierte am 28. Juli mit Abbas Araghtschi, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
Telefonat zwischen Sybiha und Araghtschi

Etwas entspannter wirkte die Lage erst nach einem Telefonat am 28. Juli zwischen dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha und seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi. Nach iranischer Darstellung habe die Ukraine den Angriff als unbeabsichtigt beschrieben. Zugleich habe Teheran signalisiert, an einer weiteren Eskalation nicht interessiert zu sein.

Iran liefert seit 2022 Shahed-Drohnen an Russland und hat später auch deren Produktion in Russland ermöglicht. Aus Sicht der Ukraine ist Teheran damit zu einem wichtigen militärischen Partner Moskaus geworden.

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