Ihren Durchbruch hatte sie als Bond-Girl. Nun spricht Schauspielerin Jane Seymour über eine Szene in »Leben und sterben lassen«, die der »reinste Horror« gewesen sei – und erklärt, warum man sie überhaupt engagiert habe.
Ihre Rolle als »Solitaire« im James-Bond-Film »Leben und sterben lassen« verhalf der damals unbekannten Schauspielerin Jane Seymour 1973 zum Durchbruch. An ihrer Seite: Der deutlich ältere Roger Moore im rentnerfarbenen Sommeranzug, der sie mit einer hochgezogenen Augenbraue verführte. Es war sein erster Auftritt in der Figur des berühmtesten Agenten der Welt.
In einem Interview mit dem US-Sender CNN blickt Seymour nun zurück auf den Film, der sie berühmt machte – mit gemischten Gefühlen: Der Film sei ihr erster großer gewesen. »Sie haben mich nur engagiert, weil sie jemanden suchten, der eine Jungfrau spielen sollte.« Sie glaube, sie sei das einzige Bond-Girl gewesen, dass »tatsächlich noch Jungfrau gewesen sei«. In einem früheren Interview hatte Seymour bereits eingeräumt, dass ihre damalige Rolle sehr frauenfeindlich gewesen sei.
Im Gespräch plaudert Seymour auch über ihre »schrecklichste« Szene: Die, in der sie mit einer Schlange gefoltert wird. Eigentlich, erzählt sie, habe sie diese Szene geliebt, da sie als Tänzerin ausgebildet worden sei: »Ich konnte meine Tanzkünste einsetzen, mich hoch in die Luft schleudern und mich von all diesen Männern auffangen lassen.«
Auch später, beim Close-up, habe man die Schlange noch einmal ganz nah an ihr Gesicht geführt. Das sei der »reinste Horror« gewesen: »Ich hatte schreckliche Angst vor dieser Schlange.«