Zwei Immofonds haben innerhalb kurzer Zeit die Anteilsrückgabe ausgesetzt. Unsere Analyse legt nahe: Die Fondsmanagements haben nicht umsichtig genug gehandelt.
Wertgrund Wohnselect D und Fokus Wohnen Deutschland Zwei offene Immobilienfonds schließen – was schiefgelaufen ist
Wohnimmobilien. Der Immobilienfonds Wohnselect investiert in Wohnungen – etwa in der Else-Lasker-Schüler-Straße in Berlin. © picture alliance / Schoening
Zwei Immofonds haben innerhalb kurzer Zeit die Anteilsrückgabe ausgesetzt. Unsere Analyse legt nahe: Die Fondsmanagements haben nicht umsichtig genug gehandelt.
Die Immobilienfonds Wertgrund WohnSelect D und Fokus Wohnen Deutschland haben in den vergangenen Wochen die Anteilsrückgabe ausgesetzt. Die Folge: Anleger kommen über die Fondsgesellschaften vorerst – und bis zu drei Jahre lang – nicht mehr an ihr Geld. Es sind die ersten Immobilienfonds, die seit Einführung von gesetzlichen Kündigungsfristen im Jahr 2013 diesen drastischen Schritt gehen.
Aktuell bleibt Anlegern des Wohnselect und Fokus Wohnen Deutschland nur der Verkauf über die Börse, was aber nur mit deutlichen Abschlägen auf den Anteilspreis möglich ist. Die Stiftung Warentest zeichnet nach, wie es dazu kommen konnte und sagt, was Anlegerinnen und Anleger tun können.
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