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Homelab Basics: Technitium DNS – Installation und Konfiguration des besseren Pi-hole

Дата публикации: 27-04-2026 03:30:46

Neben Pi-hole gibt es mit Technitium noch einen weiteren DNS-Server zum selber betreiben, welcher von den beiden zwar der etwas weniger bekannte, aber meiner Meinung nach erwachsenere Dienst ist. Und nicht nur das, auch die Anzahl der mitgelieferten Funktionen ist größer und alles eben etwas mehr “Enterprise-ready” mit Hochverfügbarkeit ohne Gebastel mit Software von Dritten. […]

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📖 Lesezeit: ca. 17 Minuten · 3.353 Wörter · 22.989 Zeichen

Neben Pi-hole gibt es mit Technitium noch einen weiteren DNS-Server zum selber betreiben, welcher von den beiden zwar der etwas weniger bekannte, aber meiner Meinung nach erwachsenere Dienst ist. Und nicht nur das, auch die Anzahl der mitgelieferten Funktionen ist größer und alles eben etwas mehr “Enterprise-ready” mit Hochverfügbarkeit ohne Gebastel mit Software von Dritten.

Dieser Artikel gehört zur Reihe „Homelab Basics“. Darin stellen wir grundlegende Software und Dienste vor, die fast jedes Homelab bereichern. Die Serie richtet sich vor allem an Einsteiger und ist bewusst einfach und praxisnah gehalten.

Technitium DNS bietet zwar auch die Installation in einem Docker-Container an, ich würde aber immer dazu raten, dem DNS eine eigene kleine VM zu gönnen. So kann am Docker-Host unabhängig rumexperimentiert werden, ohne dass ihr euch den eigenen Ast absägt und ohne Namensauflösung strandet. Ich spreche da ganz bestimmt nicht aus Erfahrung, hust hust…

Gründe für Technitium

Frei konfigurierbare Blockierung von Webseiten und Diensten! Egal ob Adware, Malware oder weitere unerwünschte Teile des Internets, fortlaufend aktualisierte Blocklisten können mit wenigen Klicks aktiviert werden und filtern diese heraus.

Rekursive DNS-Auflösung direkt out-of-the-Box! Anstatt alle Anfragen an einen einzelnen öffentlichen “Zwischenhändler” DNS-Server wie Google, Cloudflare, etc. zu stellen und die Antworten nur von dort zu beziehen, wird nach dem Root-, TLD- und dem autoritativen Server für eine Domain gesucht. Die Suche nach dieser “ultimativen” Wahrheit benötigt zwar initial minimal länger, wird dann aber abgespeichert und kann zukünftig aus dem Cache beantwortet werden.

DNSSEC, ebenfalls direkt ohne zusätzlichen Aufwand! Anstatt blind darauf zu vertrauen, dass eine erhaltene IP-Adresse auch wirklich stimmt und auf dem Weg durch das Internet nicht von Angreifern manipuliert wurde, wird jede Antwort über eine Kette kryptografischer Signaturen auf ihre Echtheit überprüft. So wird sichergestellt, dass die IP-Adresse garantiert vom echten Domain-Inhaber stammt.

Moderne DNS-Verschlüsselung! Technitium unterstützt standardmäßig DNS-over-HTTPS (DoH), DNS-over-TLS (DoT) und DNS-over-QUIC (DoQ) sowohl für eingehende Anfragen von den Geräten im eigenen Netzwerk als auch für ausgehende Anfragen an Upstream-Server. Das schützt standardmäßig immer noch im Klartext auf Port 53 gestellte DNS-Anfragen vor dem Mitlesen durch Dritte.

Installation und Cluster

Richtet euch also eine neue VM ein, wie das für Ubuntu Server oder Debian auf verschiedenen Hypervisoren geht, habe ich hier beschrieben:

Viele Ressourcen müsst ihr der VM nicht geben, abhängig von der Host-CPU können schon 1 CPU-Kern, 1GB Arbeitsspeicher und eine virtuelle 32GB Festplatte reichen. Seid also erstmal sparsam, installiert alles und prüft dann ganz am Ende die Auslastung. Während der Installation empfiehlt es sich zudem, eine IP dauerhaft via DHCP zu reservieren oder noch besser eine statische IP zu vergeben.

Ein einziger DNS-Server ist kein DNS-Server, also ist meine Empfehlung, zwei VMs auf verschiedenen Systemen zu verwenden!

Sind eure VMs bereit und ihr via SSH verbunden, führt den nachfolgenden Befehl aus der offiziellen Anleitung auf beiden Instanzen aus:

curl -sSL https://download.technitium.com/dns/install.sh | sudo bash

Die Installation selbst dauert dann nur einige Sekunden:

===============================
Technitium DNS Server Installer
===============================
Installing ASP.NET Core Runtime...
ASP.NET Core Runtime was installed successfully!
Downloading Technitium DNS Server...
Installing Technitium DNS Server...
ICU package is already installed.
Configuring systemd service...
Technitium DNS Server was installed successfully!
Open http://(hostname):5380/ to access the web console.
Donate! Make a contribution by becoming a Patron: https://www.patreon.com/technitium

Unter der IP-Adresse der VM und Port 5380 kann dann die Weboberfläche erreicht werden.

Vergebt bei beiden Installationen ein sicheres Kennwort, der Einfachheit halber ist der Zugang bei mir bei beiden identisch.

Danach werdet ihr auf das Dashboard weitergeleitet, die nächsten Schritte sollten bevorzugt auf der ersten VM, im weiteren Verlauf als Node #1 benannt, durchgeführt werden.

Klickt auf Administration (1) > Cluster (2) > Initialize > New Cluster (3).

Vergebt zuerst eine Domain für den Cluster (1). ICANN hat die TLD-Domains .internal und .home.arpa für interne Zwecke reserviert, verwendet am besten eine davon. Über “Quick Add” kann dann noch die IP-Adresse von Node #1 hinzugefügt werden, bevor auf “Initialize” geklickt wird.

Kopiert anschließend die URL des Clusters.

Wechselt dann auf Node #2 und navigiert dort zu Administration (1) > Cluster (2) > Initialize > Join Cluster (3).

Fügt über “Quick Add” (1) die IP-Adresse von Node #2 hinzu, fügt die kopierte URL bei “Primary Node URL” (2) ein und ergänzt auch noch die IP-Adresse von Node #1 bei “Primary Node IP Address (Optional)” (3).

Dann muss etwas heruntergescrollt, auf “Ignore Certificate Validation Errors” (1) geklickt, das Kennwort für die Weboberfläche von Node #1 bei “Primary Node Password” (2) eingetragen und abschließend mit “Join” (3) bestätigt werden.

Ladet dann die Oberfläche von Node #1 und Node #2 neu, beide sollten nun als Mitglieder des Clusters angezeigt werden.

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Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 12.34. Источник: www.igorslab.de.