In Hamburg wird es bald keine Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd mehr geben. Die Einheit soll aufgelöst werden – aus Kosten- und Personalgründen.
Auch die beiden Hubschrauber »Libelle 1« und »Libelle 2« stehen vor dem Aus. Sie sollen durch Drohnen ersetzt werden, die dann auf ausgewählten Wachendächern stehen sollen. Die Polizei entwickle deshalb ihre Drohnenstrategie weiter.
Polizeipräsident Falk Schnabel zufolge werden stets alle Bereiche nicht nur mit Blick auf ihre Kosten, sondern auch auf ihre Effizienz und Relevanz für die polizeilichen Zukunftsaufgaben geprüft. »Auch die Reiterstaffel wurde schon seit Längerem einer solchen intensiven und gründlichen Abwägung und Prüfung unterzogen. Deren ganz aktuelles Ergebnis ist, dass wir die finanziellen, aber insbesondere die personellen Ressourcen künftig für andere Aufgaben benötigen.«
Dem Medienbericht zufolge sollen die Beamtinnen und Beamten dann in anderen Bereichen arbeiten – wie der Drohnenabwehr. Was mit den Pferden passiert, ist unklar. Der Zeitpunkt der Auflösung hängt mit dem Mietvertrag für die Pferdeställe in Pinneberg zusammen. »Spätestens mit dem Ablauf des Mietvertrags für unsere Stallungen Ende 2027 wird es in Hamburg also keine Reiterstaffel mehr geben«, hieß es. Die Reiterstaffel war erst 2010 wieder eingeführt worden. Bereits 1975 war sie aus Kostengründen aufgelöst worden.
Mit Blick auf die beiden mehr als 20 Jahre alten Polizeihubschrauber, deren rund 500 Einsätze im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Euro gekostet haben, sagte Schnabel, dass sie noch bis zum Ende ihrer Lebensdauer weiterfliegen sollen. Danach sei aber Schluss. »Die immensen Kosten von Neuanschaffungen sind durch die kleiner werdenden Einsatzbereiche allerdings nicht zu rechtfertigen.«
Die Aufgaben sollen in Zukunft Drohnen übernehmen. »Und dort, wo sie es nicht können, zum Beispiel beim schnellen Transport von Menschen von A nach B, müssen wir – wie andere Bundesländer auch – überlegen, ob es mit Länderpolizeien oder der Bundespolizei Synergien gibt«, sagte Schnabel.
Grund für die Kürzungen seien die klammen Kassen der Stadt. Der Polizeietat für 2027 steige zwar um 21,8 Millionen Euro auf mehr als 1,1 Milliarden Euro. Das reiche aber nicht aus, um alle Mehrausgaben, etwa 250 zusätzliche Stellen im Polizeivollzug bis 2030, aufzufangen. »Der Entwurf des Haushaltsplans stellt uns also vor große Herausforderungen und zwingt zu weitreichenden Maßnahmen«, sagte Schnabel. Dazu zähle ein Stellenabbau in der Verwaltung um rund 200 Jobs. Frei werdende Stellen sollen dabei nicht nachbesetzt werden. Schnabel sicherte aber zu: »Wir werden keiner Mitarbeiterin und keinem Mitarbeiter deshalb betriebsbedingt kündigen.«
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Hamburg: Polizei bekommt Präsenzlicht - Polizeiwagen sollen dauerhaft blau leuchten | 0 | 8.01 | 20-05-2026 |
| 2 | В Челябинске полицейского подозревают в превышении должностных полномочий | 0 | 0 | 21-02-2023 |
| 3 | В Хабаровске участковую полиции уволили за видео в TikTok | 0 | 0 | 11-02-2021 |
| 4 | В Петербурге могут возродить женское подразделение ДПС | 0 | 5 | 03-07-2026 |
| 5 | Повышение доходов полицейских в России стало приоритетным в связи с некомплектом кадров | 0 | 0 | 15-09-2021 |
| 6 | Штрафовать нарушителей режима самоизоляции в Петербурге смогут без участия суда | 0 | 0 | 24-04-2020 |
| 7 | Беглов: около 1,2 млрд рублей выделено на усиление безопасности соцобъектов в Петербурге | 0 | 0 | 19-07-2019 |
| 8 | Beschlagnahmte Beweise: Asservatenstelle der Polizei gesperrt – Razzien in Berlin droht Notstand | 0 | 10 | 12-08-2026 |
| 9 | Клуб "Челны" снялся с сезона-2026/27 ВХЛ | 0 | 8.62 | 04-08-2026 |