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Das ist unser Gefrierschrank-Testsieger: Dieses Modell kann zum Kühlschrank umfunktioniert werden

Дата публикации: 21-08-2026 06:50:07

Unser Gefrierschrank-Testsieger ist groß, hat mehrere praktische Funktionen zu bieten und kostet weniger als 700 Euro.

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PR/Business Insider

Der Gefrierschrank Gorenje FNC618C6XWF bietet 312 Liter Volumen, vier Schubladen, drei offene Ablagen und eine automatische Abtaufunktion.

Besonders überzeugt hat uns aber die Convert-Funktion, mit der sich der komplette Gefrierschrank für Partys in einen zusätzlichen Kühlschrank verwandeln lässt.

Die ConnectLife-App bietet nützliche Zusatzfunktionen, ist für die tägliche Bedienung aber nicht erforderlich.

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Es gibt Momente im Leben, da reicht der Platz im Kühlschrank einfach nicht aus. Partys im eigenen Zuhause gehören dazu – wer hat da nicht schon einmal überlegt, die Getränke einfach im Gefrierfach zu deponieren? Das Problem: Wenn sie dort vergessen werden, wartet unter Umständen eine scherbenreiche Überraschung auf euch. Genau für diesen zusätzlichen Platzbedarf gibt es Gefrierschränke, die sich bei erhöhtem Platzbedarf auch als Kühlschrank nutzen lassen. Dazu gehört zum Beispiel das Modell FNC618C6XWF von Gorenje, das wir ausgiebig für euch getestet haben.

Es handelt sich dabei um einen freistehenden Gefrierschrank mit 312 Liter Fassungsvermögen. Eure Vorräte können auf vier Schubladen und drei offene Ablagen verteilt werden. Das allein ist schon eine starke Leistung. Zu unserem Testsieger machen ihn allerdings noch weitere Features wie NoFrost, eine Schnellgefrierfunktion, WLAN und die bereits genannte Möglichkeit, den gesamten Innenraum von einem Gefrierschrank in einen Kühlschrank umzuwandeln.

Gorenje

Das gefällt uns
  • Vier geschlossene Schubladen und drei offenen Ablagen
  • NoFrost
  • FastFreeze-Funktion
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Kaum wahrnehmbares Betriebsgeräusch
  • Convert-Funktion zur Nutzung als Kühlschrank
Das gefällt uns nicht
  • Die ConnectLife-App-Verbindung mit dem Gefrierschrank klappte erst beim dritten Versuch
  • Das Modell unterstützt ausschließlich WLAN-Netze mit 2,4 Gigahertz
  • Die deutsche Übersetzung der App ist an einigen Stellen nicht optimal gelungen
Viel Stauraum auf einer vergleichsweise kleinen Grundfläche

Der Gorenje FNC618C6XWF ist 185,6 Zentimeter hoch, 59,5 Zentimeter breit und 60 Zentimeter tief. Damit benötigt er ungefähr die Grundfläche einer gewöhnlichen Kühl-Gefrierkombination, stellt aber die gesamten 312 Liter zum Einfrieren zur Verfügung. Das Gerät wiegt 80 Kilogramm und sollte deshalb möglichst bis zum vorgesehenen Aufstellort geliefert werden. Von da aus könnt ihr das Gerät aber mit seinen eigenen Rollen vor- und zurückfahren. Die Aufstellung klappte daher recht einfach.

Als praktisch empfanden wir, dass der Gefrierschrank vergleichsweise eng zwischen Küchenmöbeln stehen kann. Laut Gorenje reichen seitlich jeweils 2,5 Millimeter Abstand aus. Die Tür muss allerdings weit genug geöffnet werden können, damit sich die Schubladen vollständig herausziehen lassen. Der Türanschlag befindet sich ab Werk links, kann bei Bedarf aber gewechselt werden.

Gorenje

Eine der vier Schubladen ist als XL-Behälter deklariert. Darin finden auch größere Lebensmittel oder mehrere gestapelte Behälter Platz. Die drei offenen Ablagen im oberen Bereich eignen sich besonders für Lebensmittel, die schnell erreichbar sein sollen. Kleine Packungen oder loses Gefriergut sind dagegen in den Schubladen besser aufgehoben.

Die Temperatureinstellung erfolgt über das Bedienfeld oberhalb der Tür. Im Gefrierbetrieb könnt ihr Werte zwischen -14 und -24 Grad einstellen. Für die normale Lagerung haben wir die vom Hersteller empfohlenen -18 Grad verwendet.

AdaptTech-Funktion

Gorenje bezeichnet die automatische Temperaturanpassung als AdaptTech. Das System beobachtet, wie häufig die Tür üblicherweise geöffnet wird, und soll Temperaturanstiege frühzeitig ausgleichen. Die Regelung arbeitet im Hintergrund und lässt sich daher im Alltag nicht direkt verfolgen. Positiv fiel uns jedoch auf, dass der Gefrierschrank auch bei häufigeren Türöffnungen während des Einräumens sowie bei späteren Entnahmen unauffällig weiterarbeitete. Die eingestellte Temperatur blieb während des gesamten Tests konstant im eingestellten Bereich.

Praktisch: Der Türgriff ist so konzipiert, dass der Gefrierschrank auch bei starkem Sog leicht zu öffnen ist

Praktisch: Der Türgriff ist so konzipiert, dass der Gefrierschrank auch bei starkem Sog leicht zu öffnen ist

Kristina Baum/Business Insider

Bleibt die Tür länger als eine Minute offen, macht ein akustisches Signal darauf aufmerksam. Auch bei einer zu hohen Innentemperatur gibt das Gerät eine Warnung aus. Bei einem Stromausfall sollen die Lebensmittel laut Hersteller bis zu 20 Stunden sicher gelagert bleiben.

FastFreeze kühlt frische Einkäufe bei -28 Grad herunter

Nach einem größeren Einkauf haben wir zudem die FastFreeze-Funktion ausprobiert. Sie senkt die Temperatur vorübergehend auf -28 Grad, damit frisch eingelagerte Lebensmittel schneller durchfrieren und bereits vorhandene Vorräte möglichst wenig erwärmt werden. Nach ungefähr 52 Stunden – oder wenn ihr das Feature manuell ausschaltet – beendet das Gerät den Modus und kehrt zur vorherigen Einstellung zurück.

NoFrost erspart das regelmäßige Abtauen

Wenn ihr einen älteren Gefrierschrank habt, wisst ihr, dass sich mit der Zeit Eisschichten bilden, die Platz beanspruchen. Der Gorenje FNC618C6XWF taut den Innenraum automatisch ab. Während unseres Tests klappte das hervorragend – es entstanden keine störenden Eisablagerungen und die Schubladen ließen sich durchgehend leicht öffnen. Völlig ausgeschlossen ist Eisbildung laut Anleitung dennoch nicht. Wird die Tür sehr häufig oder über längere Zeit geöffnet, kann sich auch bei einem NoFrost-Gerät eine dünne Eisschicht bilden. Im normalen Haushaltsbetrieb spielt das aber gar keine Rolle.

Convert macht aus dem Gefrierschrank einen Kühlschrank

Die Convert-Funktion ist der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Standgefrierschränken. Der Innenraum lässt sich vollständig auf Kühlschrankbetrieb umstellen. Im Kühlmodus stehen Temperaturen zwischen zwei und acht Grad zur Verfügung; voreingestellt sind vier Grad. Das ist beispielsweise für die Kühlung von Getränken für eine Feier, während der Erntezeit im Garten oder zur Vorbereitung größerer Essensmengen praktisch.

Ausgerechnet der beigelegte Eiswürfelbehälter fällt sehr klein aus

Ausgerechnet der beigelegte Eiswürfelbehälter fällt sehr klein aus

Kristina Baum/Business Insider

In unserem Test haben wir eine eingefrorene Torte einen Tag vor dem Servieren bei Kühlschranktemperatur auftauen lassen. Dadurch hatte sie am folgenden Tag genau die richtige Konsistenz. Ein separates Umräumen in den normalen Kühlschrank war dadurch nicht erforderlich.

Natürlich muss auch der übrige Inhalt zur gewählten Betriebsart passen. Sobald ihr Convert aktiviert, wird der gesamte Innenraum zum Kühlschrank. Andere Tiefkühlvorräte würden dann ebenfalls auftauen. Beim Wechsel zurück zum Gefrierbetrieb solltet ihr das Gerät laut Gebrauchsanleitung zunächst 200 Minuten geschlossen herunterkühlen lassen, bevor ihr Gefriergut einräumt. Wenn ihr auf dieses Hin und Her keine Lust habt, seid ihr mit einer gewöhnlichen Kühl-Gefrier-Kombi wahrscheinlich besser beraten.

Lautstärke

Das Energielabel weist 35 Dezibel und die Luftschallemissionsklasse B aus. Damit gehört der Gefrierschrank zu den leisen Geräten seiner Größenklasse. In unserem Test war der Kompressor nur als zurückhaltendes Rauschen wahrnehmbar. Vollkommen geräuschlos arbeitet der Gefrierschrank nicht, im normalen Haushaltsbetrieb trat er akustisch aber deutlich in den Hintergrund. Bei FastFreeze oder nach längerem Öffnen der Tür kann das Betriebsgeräusch vorübergehend etwas zunehmen. Das ist normal, da das Kühlsystem in diesen Situationen mehr leisten muss.

Wie hoch sind die Stromkosten?

Der Gorenje FNC618C6XWF erreicht die Energieeffizienzklasse C. Das Energielabel nennt einen standardisierten Jahresverbrauch von 166 Kilowattstunden. Bei einem angenommenen Arbeitspreis von 35 Cent pro Kilowattstunde etwa 58 Euro pro Jahr beziehungsweise 16 Cent pro Tag. Der tatsächliche Verbrauch hängt allerdings von der Umgebungstemperatur, der Nutzung von FastFreeze oder der Convert-Funktion, der Menge der eingelagerten Lebensmittel und der Häufigkeit des Türöffnens ab.

ConnectLife-App

Kristina Baum/Business Insider

Über die ConnectLife-App könnt ihr die Temperatur ändern, Funktionen aktivieren und Benachrichtigungen empfangen. Die App zeigt außerdem den Verbrauch auf Tages- und Monatsbasis an. Das ist interessant, wenn ihr nachvollziehen möchtet, wie sich FastFreeze, der Eco-Modus oder eine häufigere Nutzung auswirken. Die App bezeichnet den Eco-Modus als KI-gestützt – im Alltag hat das aber keine spürbaren Auswirkungen.

Praktischer fanden wir die Möglichkeit, den Lebensmittelbestand zu hinterlegen. So könnt ihr im Supermarkt nachsehen, welche Vorräte noch zu Hause sind. Eine einfache Liste auf dem Smartphone erfüllt natürlich denselben Zweck. Der in der App integrierte Dish Designer greift auf den eingetragenen Bestand zurück und hilft bei der Essensplanung. Dadurch lassen sich vorhandene Lebensmittel gezielter einplanen, bevor sie zu lange im Gefrierschrank liegen. Ebenfalls vorhanden ist ein Selbstdiagnose-Tool. Es kann mögliche Probleme mit dem Gerät anzeigen und erleichtert damit die erste Fehlersuche oder die Vorbereitung einer Serviceanfrage.

Trotz dieser Extras bleibt die App optional. Der Gefrierschrank funktioniert auch ohne Konto und WLAN vollständig. Die wichtigsten Einstellungen erreicht ihr direkt über das Bedienfeld. Angesichts der erst beim dritten Versuch gelungenen Verbindung und der teilweise holprigen Übersetzung ist das ein wichtiger Pluspunkt.

Unser Testsieger von Gorenje: Darum lohnt sich der Kauf

Insgesamt überwiegen die Vorteile des Gorenje FNC618C6XWF deutlich, weshalb er unser Favorit für Haushalte ist, die viel Gefriervolumen haben, eine übersichtliche Aufteilung mögen und ihn vorübergehend auch gern als Kühlschrank nutzen wollen. Auch der Preis ist für die Größenordnung absolut in Ordnung.

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