Auch Juju, Ikkimel und zahlreiche weitere Musiker haben für das Benefizkonzert zugesagt. Der islamistische Hintergrund des Anschlags spielt kaum eine Rolle.
Knapp einen Monat nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) versammelt sich ein prominentes Aufgebot in der Berliner Columbiahalle. Unter dem Motto „Fresse auf für queere Freiheit“ treten dort am 18. August unter anderem Herbert Grönemeyer, Badmómzjay, Juju, Ikkimel, Apsilon, Blond, Ebow und Domiziana auf. Initiiert wurde das Benefizkonzert vom queeren Rapper Baran Kok.
Plakat zum Benefizkonzert „Fresse auf für queere Freiheit“
© Screenshot/https://tickets.loft.de/
Laut queer.de ist das Konzert eine Reaktion auf den Anschlag. Kok erklärte, dieser habe sich gegen die Freiheit gerichtet, „ohne Angst sichtbar zu sein“. Der Veranstalter kündigt an, „diesem Hass etwas entgegenzusetzen“.
Unerwähnt bleibt dabei der islamistische Hintergrund des Anschlags. Stattdessen ist von „Einschüchterung“ und „queerfeindlicher Gewalt“ die Rede. Auf unter anderem die Frage der Berliner Zeitung, warum auf den Begriff Islamismus verzichtet werde, antworteten die Veranstalter bis Redaktionsschluss nicht.
Konzert bereits ausverkauftDie Einnahmen des bereits ausverkauften Konzerts gehen an die Schwulenberatung Berlin sowie an CSD-Initiativen im ländlichen Ostdeutschland. Finanziert werden sollen damit unter anderem Hilfen für queere Kinder und Jugendliche sowie Beratungsangebote für LSBTI-Geflüchtete.
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