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Zoff um Buckelwal Hartwin! Neue Zweifel nach seinem traurigen Tod

Дата публикации: 19-08-2026 13:12:59

Nach dem Fund eines toten Buckelwals im Greifswalder Bodden gibt es neue Diskussionen. Einige Beobachter zweifeln weiter an der Identität des Tieres.

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Seit gerade einmal 24 Stunden gibt es neue Informationen über den tragischen Tod von Buckelwal Hartwin – der Meeresgigant wurde erst vor Tagen im Greifswalder Bodden entdeckt. Das Deutsche Meeresmuseum untersuchte das verendete Tier. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass Hartwin womöglich an einer bakteriellen Infektion starb – möglicherweise sogar an einer Sepsis. Doch kaum steht die Todesursache fest, geht der Zoff um den Buckelwal weiter. Denn wie schon bei Timmy Hope kommen plötzlich Zweifel auf: Ist der tote Wal WIRKLICH Hartwin?

Ist der tote Buckelwal wirklich Hartwin?

Wal-Fans hatten die Reise des Buckelwals über Wochen und Monate verfolgt – Hartwin war über einen längeren Zeitraum an den Küsten unterschiedlichster Länder beobachtet worden. Er näherte sich in den vergangenen Wochen zunächst der Ostsee und drang dann immer tiefer in das Gewässer vor. Experten gingen davon aus, dass das Tier sterben wird – und nun entdeckte die Besatzung einer polnischen Jacht tatsächlich einen verendeten Wal im Greifswalder Bodden. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um Hartwin handelt.

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Auch die Tierschützer der Organisation „Stranded No More“, die den Weg von Buckelwal Hartwin dokumentierten, glauben fest daran, dass es sich bei dem toten Wal aus dem Greifswalder Bodden um Hartwin handelt. „Wir sind uns zu 100 Prozent sicher, dass der tote Wal Hartwin ist“, schreiben sie in einem Post auf Facebook.

„Für diejenigen, die immer noch nicht glauben, dass er es ist: Schaut euch dieses Foto an, und ihr werdet eine sehr deutliche weiße Haut an seiner Bauchseite sehen.“ Dazu veröffentlichen sie ein Bild, das Hautveränderungen zeigt, wie sie auch bei Hartwin beobachtet wurden.

Der tote Buckelwal aus dem Greifswalder Bodden wurde abtransportiert und auf der Insel Dänholm von Experten seziert.

Der tote Buckelwal aus dem Greifswalder Bodden wurde abtransportiert und auf der Insel Dänholm von Experten seziert.Stefan Sauer/dpa

Die Tierschützer kritisieren aber auch die Geheimniskrämerei der zuständigen Behörden: Kein Experte hat sich bisher dazu geäußert, ob es sich bei dem Wal um Hartwin handeln könnte oder nicht. „Aber wie viele Buckelwale schwimmen eurer Meinung nach zu irgendeinem Zeitpunkt wirklich in polnischen Gewässern?“

Manche glauben etwa, dass der Wal aufgrund seiner Größe nicht Buckelwal Hartwin sein kann. Das Problem ist: Niemand kann aufgrund der bisherigen Beobachtungen wirklich sagen, wie groß Hartwin ist oder war. „Es ist sehr schwierig, die Länge eines Wals in trübem Wasser vom Ufer oder von einem Boot aus zu bestimmen. Daher waren alle Messungen von Hartwin nicht präzise und lediglich Schätzungen, als er noch lebte“, so „Stranded No More“.

Einige zweifeln daran, dass der tote Wal Hartwin ist

Doch schon die Kommentare zum Beitrag zeigen, dass es Zweifler gibt. So schreibt ein Nutzer, dass dieser Wal nicht Hartwin sei. „Der echte Hartwin wurde zuletzt im Februar gesichtet. Der Wal, der jetzt tot ist, ist auch kleiner. Von daher kann er es nicht sein und die Fluken stimmen nicht überein.“

Seine Theorie: Der tote Wal ist jener, der in den vergangenen Wochen immer wieder beobachtet wurde. Haben dieser Wal und Hartwin also die Plätze getauscht? Eine Frau schreibt: „Es ist nicht Hartwin. Der Wal hat eine andere Fluke und auch sonst passt nichts zu ihm.“

Ein anderer Nutzer stellt klar: „Ich glaube es erst, wenn das der Abgleich der Obduktion hergibt.“ Denn mehrere Sichtungen würden nicht zu den Bewegungen des Wals passen und er habe auch keine Verletzungen. „Dieser wurde in den letzten Wochen immer wieder gesehen und nicht Hartwin.“

Die ersten Ergebnisse der Obduktion zeigen, dass der tote Wal vermutlich an einer bakteriellen Infektion starb.

Die ersten Ergebnisse der Obduktion zeigen, dass der tote Wal vermutlich an einer bakteriellen Infektion starb.Stefan Sauer/dpa

Und eine Frau fragt: „Wenn es Hartwin ist, warum sieht man diese Wirbelsäulenkrümmung nicht?“ Eine weitere schreibt: „Sorry, aber für mich ist es nicht Hartwin, genauso wie für ganz viele andere Menschen. Schauen Sie sich die Bilder richtig an.“ Sie kritisiert die Tierschützer: „Für mich ist es nicht transparent, wenn Sie es behaupten, obwohl es noch nicht offiziell bestätigt wurde.“

Ob Hartwin oder nicht: Das ist vielen egal

Andere sind fest davon überzeugt, dass der tote Wal Hartwin ist – und stellen klar, dass das eigentlich unwichtig sei. Weil das eigentliche Problem ein ganz anderes ist. „Für mich ist es auch leider Hartwin“, kommentiert eine Frau. Von den Übereinstimmungen zwischen Hartwin und dem toten Wal abgesehen sei es „ein weiteres Tier, das man einfach seinem Schicksal überlassen hat, ohne wirklichen Versuch, Ursachen für seine Erkrankung zu erforschen und Medikamente zu verabreichen“, schreibt sie. Und eine Hartwin-Beobachterin kommentiert: „Es ist doch am Ende des Tages sowieso egal. Fakt ist: Dort ist ein Lebewesen gestorben, mal wieder durch menschliches Versagen. Und leider wird er nicht der Letzte sein.“

Toter Buckelwal Hartwin: „Extreme Tierquälerei“! Todesursache steht fest

Ob das Rätsel des toten Buckelwals jemals aufgelöst wird? Im Moment ist nicht einmal mit hundertprozentiger Sicherheit klar, woran der Buckelwal wirklich starb. In den vorläufigen Sektionsergebnissen heißt es zur Todesursache: „vermutlich bakterielle Infektion, Verdacht auf Sepsis, Ergebnisse der Proben ausstehend“. Von den Hautveränderungen auf dem Rücken des Wals wurde ein Abstrich gemacht – auch hier wartet man noch auf die genauen Untersuchungsergebnisse.

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Классификация: Информация. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.79. Источник: www.berliner-kurier.de.