Klein, stark und besonders einsteigerfreundlich: Ultraleichte Drohnen haben einen entscheidenden Vorteil. COMPUTER BILD erklärt den cleveren Kniff der Hersteller.
"Ultra Light, 249 Gramm" steht auf der Drohne. Was das für Piloten bedeutet, erklärt COMPUTER BILD.
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Klein, stark und besonders einsteigerfreundlich: Ultraleichte Drohnen haben einen entscheidenden Vorteil. COMPUTER BILD erklärt den cleveren Kniff der Hersteller.
Wer sich aktuell nach einer
Kameradrohneumsieht, stößt immer wieder auf eine auffällige Zahl: 249 Gramm.
DJI Mini 5 Pro,
DJI Flip,
Antigravity A1und viele andere Modelle liegen verdächtig nah an der 250-Gramm-Marke. Zufall? Keineswegs. Dahinter steckt ein wichtiger rechtlicher Vorteil. COMPUTER BILD erklärt, warum das Gewicht für Hersteller und Käufer so wichtig ist.
Die Antwort steckt im EU-Drohnenrecht. Es teilt Drohnen in verschiedene Klassen ein. Die leichteste heißt C0, die magische Grenze liegt bei 250 Gramm. Der entscheidende Vorteil: Für eine C0-Drohne braucht man keinen Drohnenführerschein (genauer: keinen A1/A3-Kompetenznachweis). Hersteller wollen den Einstieg natürlich so einfach wie möglich machen, zugleich aber möglichst viel Technik unterbringen. Gerade größere Akkus versprechen mehr Ausdauer, bringen aber zusätzliches Gewicht auf die Waage. Deshalb wird bei der Entwicklung um jedes Gramm gerungen.

Sogar wasserfeste Drohnen wie die HoverAir Aqua bleiben unter der 250-Gramm-Grenze.
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Doch die Gewichtsklasse ist kein Freifahrtschein. Wer eine Kameradrohne betreibt, muss sich in der Regel beim
Luftfahrt-Bundesamt registrierenund für ausreichenden Haftpflichtschutz sorgen. Eine zusätzliche Drohnenversicherung ist dafür nicht immer nötig, denn der Schutz kann bereits in der Privathaftpflicht enthalten sein. Vor dem ersten Start lohnt sich deshalb ein Blick in die Versicherungsbedingungen oder eine kurze Nachfrage beim Versicherer.

Mittlerweile gibt es sogar Drohnen mit 360-Grad-Kameras, etwa die Antigravity A1.
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Auch beim Fliegen gelten weiterhin Regeln, etwa zu Flughöhen und sogenannten Geo-Zonen. Das sind Gebiete mit besonderen Vorgaben für Drohnenflüge, beispielsweise rund um Flughäfen. Die
Drohnenkarte des Luftfahrt-Bundesamtshilft dabei, mögliche Einschränkungen am geplanten Flugort zu erkennen.
Genau deshalb kann sich der Kompetenznachweis auch für Besitzer einer C0-Drohne lohnen: Piloten lernen dabei die Regeln, die sie ohnehin einhalten müssen.
Das zeigen die DJI Mini 5 Pro und die Antigravity A1. Beide Drohnen sind mit dem normalen Akku als C0-Variante erhältlich, mit dem größeren Akku dagegen in der nächsthöheren Klasse C1. Bei der Antigravity A1 steigt das Startgewicht dadurch von 249 auf 291 Gramm. Für diese Klasse ist der A1/A3-Kompetenznachweis Pflicht.
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