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Ausweiskopien: Diese Tipps schützen vor Identitätsdiebstahl

Дата публикации: 21-08-2026 08:38:00

Viele Anbieter fordern eine Ausweiskopie an. Geben Sie die nur mit Bedacht weiter. Ohne die richtigen Schutzmaßnahmen droht Identitätsdiebstahl.

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Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit AusweiskopienAusweiskopien: Diese Tipps schützen vor Identitätsdiebstahl

Ausweiskopien: So verhindern Sie Identitätsdiebstahl.

Foto: COMPUTER BILD

Viele Anbieter fordern eine Ausweiskopie an. Geben Sie die nur mit Bedacht weiter. Ohne die richtigen Schutzmaßnahmen droht Identitätsdiebstahl.

Wer online ein neues Konto eröffnet, ein Hotel bucht oder einen Vertrag abschließt, wird häufig um eine Kopie des Personalausweises gebeten. Das ist vielfach legitim – doch wer dabei nicht vorsichtig vorgeht, riskiert, dass die persönlichen Daten in die falschen Hände geraten und für Identitätsdiebstahl missbraucht werden.

Ausweiskopien: Diese Tipps schützen vor Identitätsdiebstahl

Generell sollten Sie Ausweiskopien nur dann herausgeben, wenn sie unbedingt nötig sind. Gesetzlich vorgeschrieben sind sie bei der Eröffnung eines Kontos, beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags und bei der Beantragung des Führerscheins. Doch auch in vielen anderen Fällen verlangen Anbieter eine Ausweiskopie, etwa für Hotelbuchungen, Mietwagen, bei der Wohnungssuche und Ähnlichem. Anders als manche Gerüchte glauben machen, ist es erlaubt, Kopien von Ausweisen anzufertigen. Sie müssen aber eindeutig als Kopie erkennbar sein. Das ignorieren viele gern, vor allem im Ausland. Mit diesen Tipps sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Googeln Sie vorher, ob das Verlangen einer Ausweiskopie erlaubt ist. Für eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio brauchen Sie zum Beispiel keine Kopie abzugeben.
  • Fragen Sie nach, ob es nicht reicht, den Ausweis vorzuzeigen. Beispielsweise ist bei einer Wohnungsbesichtigung keine Kopie notwendig, wenn der Makler kurz den Ausweis prüft.
  • Fragen Sie vorher nach, welche Daten genau benötigt werden. Oft reichen schon Vor- und Nachname, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift und die ausstellende Behörde.
  • Schwärzen Sie alle Stellen, die nicht benötigt werden. Wichtig dabei: Schwärzen Sie entweder, indem Sie die Stellen beim Einscannen abdecken, oder schneiden Sie sie per Bildbearbeitungssoftware aus dem Bild aus und legen dann einen schwarzen Balken darüber. Andernfalls kann eine KI die Schwärzungen rückgängig machen.
  • Legen Sie auch einen schwarzen Balken über Ihr Foto, etwa über die Augen.
  • Speichern Sie ein paar so geschwärzte Varianten Ihres Ausweises auf Ihrem Smartphone oder drucken Sie sie aus, bevor Sie in den Urlaub fahren. So können Sie im Hotel eine teilgeschwärzte Kopie abgeben, um zu vermeiden, dass die Angestellten ins Hinterzimmer gehen und eine ungeschwärzte Kopie erstellen.
  • Fügen Sie einen Vermerk hinzu, dass es sich um eine Kopie handelt und zu welchem Zweck sie angefertigt wurde, etwa "Ausweiskopie für Eröffnung des Kontos bei der Sparkasse". So lässt sich gegebenenfalls zurückverfolgen, woher die Kopie stammen.
  • Verlangt jemand anderes als eine Regierungsbehörde von Ihnen eine ungeschwärzte, unbearbeitete Kopie des Ausweises, brechen Sie den Vorgang ab. Dann steckt sehr wahrscheinlich Betrug dahinter.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn es um Videos geht, in denen Sie den Ausweis hochhalten sollen.
  • Einige Passwort-Manager und Antivirenprogramme informieren Sie nicht nur über Passwörter, die im Darknet auftauchen, sondern auch über andere Daten, die Sie in Programme eintragen. Nutzen Sie das, um frühzeitig gewarnt zu sein.

Gefahren von Ausweiskopien

Eine Gefahr stellen Cyberkriminelle dar, die beispielsweise vorgeben, eine Wohnung oder ein Hotelzimmer zu vermieten, um damit an Ausweiskopien zu kommen. Mit den Kopien lassen sich im Internet Bankkonten eröffnen, Kredite beantragen, Accounts erstellen und vieles mehr. Aber auch wenn jemand ohne kriminelle Absichten eine Ausweiskopie erhält, kann es gefährlich werden. Denn meist landen die Kopien in einem Online-Speicher. Wird der irgendwann gehackt, erbeuten die Angreifer die dort gespeicherten Ausweise – und dafür kann schon das Öffnen eines E-Mail-Anhangs durch einen Hotelmitarbeiter ausreichen.

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