Über seine Investmentgesellschaft Pershing Square bietet der US-Investor Bill Ackman 56 Milliarden Euro für Universal Music. Das Musiklabel hat Stars wie Taylor Swift und Lady Gaga unter Vertrag. Der Aktienkurs schnellt in die Höhe.
Der US-Investor Bill Ackman (59) will den weltgrößten Musikkonzern Universal Music Group (UMG) für rund 56 Milliarden Euro übernehmen. Ein entsprechendes Übernahmeangebot unterbreitete Ackmans Investmentgesellschaft Pershing Square.
Die Universal Music Group hat eine breite Palette von Künstlern unter Vertrag mit Stars wie Taylor Swift (36), Lady Gaga (40) oder Billie Eilish (24) sowie deutsche Künstler wie Clueso (45). Neben Universal Music gehören Warner Music und Sony Music zu den drei verbliebenen großen Musikkonzernen, die als Majorlabels bezeichnet werden.
Die Aktionäre von UMG sollen 9,4 Milliarden Euro in bar erhalten, was 5,05 Euro je Aktie entspricht sowie 0,77 Aktien einer neuen Gesellschaft für jede gehaltene UMG-Aktie, wie Pershing Square am Dienstag mitteilte. Insgesamt würde sich damit eine Bewertung von rund 30,40 Euro je Aktie ergeben. Aktuell liegt der Kurs von UMG bei knapp 19 Euro. Bezogen auf die Notierung zum 2. April bedeutet das Angebot eine Prämie von 78 Prozent.
Die Pläne von Pershing Square sehen vor, Universal Music mit dem in den USA ansässiges Akquisitionsvehikel SPARC Holdings zu verschmelzen.
Die Aktie von UMG legte zuletzt um fast 10 Prozent zu. Die Titel des Großaktionärs Vivendi kletterten um 8,6 Prozent.
An der Börse kam das gut an. Das Übernahmegebot stimmte Anleger optimistisch. Die Aktien des weltgrößten Musikkonzerns steigen in der Spitze um mehr als 24 Prozent auf 21,25 Euro.
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Der aktivistische Investor Ackman hatte die Investmentgesellschaft Pershing Square im Jahr 2004 gegründet und führt diese. Die Firma ist an zahlreichen großen US-Unternehmen beteiligt, darunter auch Universal Music sowie Uber, Amazon und Alphabet.