Im Übernahmepoker um den Lieferdienst Delivery Hero baut Uber seinen Anteil auf knapp 37 Prozent aus. Bislang kontrolliert Uber 24,99 Prozent der Stimmrechte – und bleibt damit knapp unter der Schwelle für ein Pflichtangebot.
Der US-Konzern Uber treibt seine Ambitionen für eine Übernahme des deutschen Essenslieferanten Delivery Hero voran. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, hielt Uber zum 25. Mai 24,99 Prozent der Stimmrechte, nach zuvor 19,5 Prozent. Damit bleibt Uber nur noch minimal unter der Schwelle für ein Pflichtangebot an alle Aktionäre.
Delivery-Hero-Aktien hatten am Mittwoch 1,5 Prozent zugelegt auf 39,35 Euro. In den vergangenen drei Wochen hat sich der Kurs damit nahezu verdoppelt.
Mit 24,99 Prozent der Stimmrechte bleibt Uber knapp unter der gesetzlichen Schwelle für eine Überprüfung ausländischer Investitionen durch die deutsche Regierung sowie Fusionskontrollen. Nach deutschem Recht zählen laut „FT“ nur Stimmrechte, die an Aktien oder physisch abgewickelte Derivate gebunden sind, zur 30-Prozent-Schwelle, die ein Übernahmeangebot erforderlich machen würde.
Am Wochenende hatte Delivery Hero ein unverbindliches Gebot des US-Konzerns von 33 Euro je Aktie bestätigt. Der von der „FT“ genannte Preis würde allerdings eine neue Marke setzen. Uber, Aspex und Delivery Hero lehnten der Zeitung zufolge einen Kommentar ab.
Mehrere Rivalen an Delivery Hero interessiertUber ist nicht der alleinige Interessent: Nach Informationen des manager magazins waren in der vergangenen Woche bei Delivery-Aufsichtsratschefin Kristin Skogen Lund (59) offenbar gleich mehrere CEOs von mächtigen Rivalen vorstellig geworden.
Ein weiterer Großaktionär von Delivery Hero ist der niederländische Technologie-Investor Prosus . Dieser hält noch 21,8 Prozent an dem Berliner Unternehmen, nachdem er im April 4,5 Prozent an Uber verkauft hatte. Damals hatte Uber mit 20 Euro je Aktie noch deutlich weniger gezahlt. Prosus muss seine Beteiligung an Delivery Hero bis August auf weniger als 10 Prozent abbauen. Das ist eine EU-Auflage, nachdem der Investor den britischen Rivalen Just Eat Takeaway übernommen hatte. Einem Medienbericht zufolge hat Prosus bei der EU offiziell eine Befreiung von weiteren Zwangsverkäufen beantragt.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Uber will Delivery Hero übernehmen | 0 | 8.73 | 23-05-2026 |
| 2 | Delivery Hero: Uber erhöht Beteiligung an Lieferdienst | 0 | 14.31 | 17-04-2026 |
| 3 | Delivery Hero: Aktie springt nach erneuter Aufstockung durch Uber | 0 | 9.6 | 18-05-2026 |
| 4 | Delivery Hero: Uber will 12,7 Milliarden Euro für Essenslieferanten zahlen | 0 | 13.12 | 16-07-2026 |
| 5 | Delivery Hero: Einigung mit Uber soll noch diese Woche gelingen | 0 | 13.33 | 14-07-2026 |
| 6 | Delivery Hero bestätigt fortgeschrittene Übernahmeverhandlungen mit Uber | 0 | 5 | 15-07-2026 |
| 7 | Delivery Hero: Bieterschlacht um den Lieferdienst – wer setzt sich durch? | 0 | 14.28 | 25-05-2026 |
| 8 | Delivery-Hero-Aktie im Minus: Uber bietet 41,50 Euro pro Aktie | 0 | 19.59 | 16-07-2026 |
| 9 | Essenslieferdienst: Delivery Hero lässt sich von Uber schlucken | 0 | 5 | 16-07-2026 |
| 10 | Uber: Fahrtenvermittler und Essenslieferant übernimmt jetzt auch Kurierdienste | 0 | 8.89 | 27-05-2025 |