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Homeoffice: Gewerkschaft fordert Präsenzpauschale für Barclays-Angestellte

Дата публикации: 18-09-2026 09:19:00

Barclays ruft seine Mitarbeiter für drei Tage die Woche zurück ins Büro und stößt prompt auf organisierten Widerstand: Die Gewerkschaft Unite fordert Flexibilität und eine finanzielle Entschädigung für jeden Angestellten.

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Barclays verlangt, dass ihre Angestellten ab dem kommenden Monat mindestens drei Tage in der Woche im Büro sein müssen. Dies teilte die Bank der Belegschaft zuletzt mit. Von Führungskräften wird erwartet, dass sie mindestens vier Tage vor Ort arbeiten. Bislang waren zwei Tage in der Woche Pflicht.

Die Gewerkschaft Unite, die fast 80 Prozent der 45.000 britischen Barclays-Beschäftigten vertritt, rief die Mitarbeiter der Bank zuletzt dazu auf, einen offenen Brief zu unterzeichnen, um Druck auf Barclays aufzubauen. „Tausende Beschäftigte haben den Brief unterzeichnet, und die Zahl steigt weiter“, sagte Rick Coyle, ein nationaler Gewerkschaftssekretär. „Unite wird in den kommenden Tagen mit Barclays über die deutliche Ablehnung sprechen.“

Gewerkschaft fordert „Präsenzpauschale“

Die Forderungen der Gewerkschaft sind klar: Sie verlangt mehr Flexibilität für Beschäftigte mit Betreuungspflichten und für diejenigen, die zu günstigeren Nebenverkehrszeiten pendeln möchten. Zudem fordert Unite, allen Beschäftigten vor März kommenden Jahres eine einmalige „Präsenzpauschale“ zu zahlen. Mitarbeiter, deren Arbeitsweg länger als 40 Minuten oder mehr als 35 Meilen (etwa 56 km) pro Strecke beträgt, sollen zudem von den neuen Vorgaben ausgenommen werden.

Die Vorschläge von Barclays stellten für viele Mitarbeiter „erhebliche Herausforderungen“ dar, erklärte die Gewerkschaft gegenüber der „FT“. Zugleich kritisierte sie, die Bank habe bislang keine „evidenzbasierte Begründung“ für ihre Pläne zur Rückkehr ins Büro vorgelegt. „Unsere Mitglieder sind der Ansicht, dass Barclays versucht, ein Problem zu lösen, das gar nicht existiert“, sagte Coyle gegenüber der „FT“.

Laut „FT“ befinden sich Barclays und Unite nun in Gesprächen, bislang habe die Bank jedoch keiner der Forderungen zugestimmt. „Wir erkennen die Vorteile an, Flexibilität für unsere Beschäftigten mit der Bedeutung gemeinsamer Arbeit an unseren Standorten in Einklang zu bringen. Unsere Mindestanforderungen an die Anwesenheit im Büro unterscheiden sich je nach Geschäftsbereich und spiegeln die jeweilige Art der Arbeit sowie die Anforderungen des Geschäfts wider“, erklärte die Bank gegenüber der Zeitung. „Das bedeutet, dass die meisten unserer Beschäftigten, die derzeit noch nicht drei Tage pro Woche im Büro arbeiten, künftig dem allgemeinen Ansatz der Bank folgen werden. Gleichzeitig werden unsere ranghöchsten Führungskräfte einen zusätzlichen Tag im Büro verbringen, um Zusammenarbeit, Entscheidungsfindung und die Sichtbarkeit der Führung zu unterstützen.“

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