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Aber weniger Einnahmen für den Bund: Steuern steigen moderat um zwei Prozent

Дата публикации: 21-09-2026 22:00:00




Der Staat hat im August zwei Prozent mehr Steuern als im Vorjahresmonat eingenommen. Allerdings gab es mehr Geld nur für Länder und Gemeinden. Denn der Bund musste mehr Umsatzsteueranteile an sie abgeben.



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Aber weniger Einnahmen für den Bund Steuern steigen moderat um zwei Prozent

22.09.2026 · 00:00 Uhr

Hat im August nicht mehr eingenommen: Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil.

Hat im August nicht mehr eingenommen: Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil.

Foto: Kay Nietfeld/dpa/Kay Nietfeld

Berlin · Der Staat hat im August zwei Prozent mehr Steuern als im Vorjahresmonat eingenommen. Allerdings gab es mehr Geld nur für Länder und Gemeinden. Denn der Bund musste mehr Umsatzsteueranteile an sie abgeben.

Die Steuereinnahmen des Staates insgesamt sind im August moderat um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Demnach wuchsen allerdings nur die Einnahmen der Länder und Gemeinden. Der Bund nahm 1,5 Prozent weniger ein als im Vorjahresmonat, weil er unter anderem einen höheren Anteil aus dem gemeinsamen Umsatzsteueraufkommen an die Länder abgeben musste als im vergangenen Jahr.

Die Ländereinnahmen stiegen so um rund zwei Prozent, obwohl die nur ihnen zustehenden Ländersteuern rückläufig waren. Der Anteil der Gemeinden am gemeinsamen Steueraufkommen wuchs um knapp sieben Prozent, „wozu auch die höheren Umsatzsteuerfestbeträge beitrugen“, so das Bundesfinanzministerium.

Der Fiskus ist auf eine stabile Entwicklung der Steuereinnahmen angewiesen, denn der Haushaltsausgleich gelingt oft nur mit großen Anstrengungen. Trotz knapper Kassen wollen Bund und Länder nun erneut die Autofahrer von den hohen Spritpreisen entlasten. Der geplante Tankrabatt kostet den Fiskus vom 1. Oktober bis Jahresende 2,5 Milliarden Euro, wobei Bund und Länder sich die Summe je zur Hälfte teilen sollen. Ob alle Länder dabei mitmachen, ist nicht endgültig geklärt.

Im August stieg vor allem die Lohnsteuer wieder stark — und zwar um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und damit etwa so stark wie schon im Mai und Juni. Im Juli war sie noch stärker gestiegen. Gründe sind der hohe Beschäftigungsstand und Lohnsteigerungen. Die gute Entwicklung dürfte sich laut Finanzministerium aber nicht fortsetzen, weil die Beschäftigungsdynamik nachlasse. Die Umsatzsteuer nahm im August sogar um neun Prozent zu. Dagegen lagen die Ertragsteuern, die Körperschaftsteuer sowie vor allem die veranlagte Einkommensteuer zum Teil deutlich niedriger.

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Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 8.29. Источник: rp-online.de.