In Berlin steht nicht nur die größte Plattenbausiedlung Deutschlands in Marzahn, sondern auch die erste überhaupt: Die Splanemann-Siedlung in Friedrichsfelde. Sie wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Mit der DDR-Platte hat sie aber nur wenig gemein.
Geschichte des Plattenbaus 100 Jahre Splanemann-Siedlung: Die erste "Platte" Deutschlands steht in Berlin
Von Naomi Donath und Henry Böttcher
Wer das Wort "Plattenbau" hört, denkt vielleicht an die Elf- oder 21-Geschosser in Berlin-Marzahn, der größten Plattenbausiedlung Deutschlands. Gebaut wurden sie ab Mitte der 1970er bis Ende der 1980er Jahre. Damals sprach man offiziell aber nicht von "Plattenbau", sondern von der "Großtafelbauweise". Wegen ihrer grau-braunen Fassaden wurden die "Platten" oft mit anonymen Großsiedlungen und gesichtsloser Monotonie assoziiert.
Dass Plattenbau aber architektonische Vielfalt bedeuten kann, zeigt die erste deutsche Siedlung in Plattenbauweise in Berlin-Friedrichsfelde: Die Splanemann-Siedlung (bis 1951 Kriegerheim-Siedlung) feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.
Die Häuser im Osten der Stadt unterscheiden sich jedoch schon rein äußerlich von der typischen "Platte": Sie haben nur zwei bis drei Geschosse, schräge Ziegeldächer und Schornsteine. Ihre Fassade war ursprünglich rot-braun und ist heute rot, an einigen Häusern blau-grau. Dahinter verbergen sich in den zweigeschossigen Häusern jeweils vier und in den dreigeschossigen sechs Wohnungen. Auch das ist ein Unterschied zu den oft spöttisch "Arbeiterschließfächer" genannten Hochhäusern, in denen allein pro Etage vier bis acht Wohnungen Platz finden.
Am 12. und 13. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur" und bietet zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen und Führungen [denkmalschutz.de] - auch in Berlin und Brandenburg.
Baubeginn für die erste Plattenbausiedlung Deutschlands war 1926. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) gab es in Berlin eine Wohnungsnot. Die Bevölkerungszahl hatte sich, seit Berlin 1871 Hauptstadt des Deutschen Reiches geworden war, verdoppelt, ohne dass die Stadtfläche gewachsen war.
Während 1871 in Berlin noch weniger als eine Million Menschen lebten, waren es 1905 schon zwei Millionen und am Ende des Ersten Weltkrieges rund 1,75 Millionen. Es fehlte an freien Flächen, um neue Wohnungen zu bauen.
Zweigeschossige rote Häuser in der Splanemann-Siedlung. (Bild: Henry Böttcher)
1920 wurde Groß-Berlin gegründet und dabei sieben Städte und 59 Landgemeinden eingemeindet. Eine dieser Landgemeinden war Friedrichsfelde, heute ein Ortsteil von Berlin-Lichtenberg.
Dort wollte der "Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer", ganz im Sinne des "Reichsheimstättengesetzes" von 1920, Wohnungen schaffen: für Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten, für Kriegsversehrte und für Hinterbliebene.
Die Idee, die Siedlung in Friedrichsfelde in Plattenbauweise zu errichten, stammt von dem Architekten und Stadtplaner Martin Wagner (1885-1957). Er hatte zuvor auch die Hufeisensiedlung in Berlin-Britz entworfen - gemeinsam mit seinem Kollegen Bruno Taut.
1926 wurde Wagner Stadtbaurat von Groß-Berlin. Das langjährige Mitglied der SPD setzte sich für sozialen Wohnungsbau ein - er wollte serielle Wohnungen mit zweckmäßigen Grundrissen schaffen. Wichtig war ihm das Prinzip "Licht, Luft und Sonne". Die Wohnungen sollten hell sein und jeweils einen Balkon oder eine Loggia bekommen. In den grünen Innenhöfen sollten die Bewohner:innen in eigenen Gärten Obst und Gemüse anbauen können - denn Kriegsversehrte waren arm und Lebensmittel teuer.
Zur Erschließung der heutigen Splanemann-Siedlung wurde unter anderem die Kriegerheimstraße gebaut. So wurde die Siedlung dann auch unter dem Namen Kriegerheim-Siedlung bekannt.
Ursprünglich sollte die Siedlung mit Ziegeln gemauert werden, doch die Materialpreise für Ziegel waren nach dem Ersten Weltkrieg gestiegen. Wagner riss den Entwurf dann an sich und entschied, dass die Siedlung größtenteils mit Beton gebaut werden sollte.
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In Berlin-Friedrichsfelde entsteht zwischen 1926 und 1930 die Kriegerheim-Siedlung (heute Splanemann-Siedlung). Die Wohnungen werden gebaut für Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gekämpft haben, für Kriegsinvaliden und für Hinterbliebene.
Deutsche Bauhütte, 1926
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1926 wird der Architekt und Stadtplaner Martin Wagner (1885-1957) Stadtbaurat von Groß-Berlin. Er möchte mit Beton experimentieren und entscheidet, dass die Siedlung nicht aus Ziegeln, sondern größtenteils aus Betonplatten gebaut werden soll. Damit will er Zeit und Kosten sparen.
Akademie der Künste Berlin, Martin-Wagner-Sammlung
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Die Platten werden vor Ort auf der Baustelle gegossen. Es dauert - auch witterungsbedingt - zehn Tage, bis der Beton aushärtet. Auch durch die Weltwirtschaftskrise verzögert sich die Fertigstellung der Siedlung.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Die Platten sind drei Meter hoch, 7,50 Meter breit und bis zu sieben Tonnen schwer.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Mit einem Portalkran werden die Platten gehoben und montiert. Die vier Stützen des Krans sind auf Schienen montiert, sodass er hin- und herfahren kann.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Die Splanemann-Siedlung, damals noch Kriegerheim-Siedlung genannt, ist ein Experimentalbau. Es ist ein erster Versuch in den 1920er Jahren, industriell zu bauen.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Die Baufläche, eine ehemalige Kleingartenanlage, ist verwinkelt und der Kran muss fünfmal umgesetzt werden. Das kostet Zeit und dadurch wird der Portalkran zum größten Kostenfaktor. Insgesamt entstehen acht Häuserzeilen mit 31 Häusern.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Während die Geschosse aus den gegossenen Platten zusammengesetzt werden, sind die Keller noch gemauert. Das Dach ist eine Holzkonstruktion.
Deutsche Bauhütte, 1926
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Vorbild für die Siedlung in Berlin-Friedrichsfelde ist das Betondorp in Amsterdam-Oost.
Stadsarchief Amsterdam, Bernard F. Eilers (1928)
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Dieses ist von 1923 bis 1925 nach dem "Patent Bron" entstanden - ebenfalls mit großen Betonplatten und einem Portalkran. Johan Bron war der namensgebende Ingenieur, der das Bauverfahren für Großplatten weiterentwickelt hatte.
Stadsarchief Amsterdam, Bernard F. Eilers (1928)
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Im Zweiten Weltkrieg wird eine Häuserzeile der Siedlung 1945 zerstört und später komplett abgerissen.
Museum Lichtenberg
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Seitdem gibt es nicht mehr 138 Wohnungen, sondern nur noch 118 Wohnungen. Diese sind alle bis heute erhalten.
Museum Lichtenberg
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1951 wird die Kriegerheimstraße umbenannt - nach dem Kommunisten Herbert Splanemann, der in Lichtenberg gewohnt hatte und 1945 ermordet worden war. Seitdem ist die Siedlung als Splanemann-Siedlung bekannt.
Museum Lichtenberg
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Blick von einem Hochhaus auf das Ensemble der Splanemann-Siedlung mit den Gartenparzellen im Innenhof (2026).
IMAGO/Funke Foto Services, Jörg Carstensen
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Die Betonplatten sind auch heute noch gut zu erkennen.
Henry Böttcher
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Seit 1981 steht die Siedlung unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren war alles marode. 2002 wurden die Häuser saniert.
Henry Böttcher
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Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon oder eine Loggia. In den Innenhöfen gibt es Gartenparzellen, die von den Mieter:innen genutzt werden.
Naomi Donath
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Ein Teil der Siedlung wird durch einen ehemaligen Bahndamm begrenzt. Hier fuhr von 1901 bis Ende der 1940er Jahre eine Bahn - die Verbindung nach Kaulsdorf, kurz "VnK".
Naomi Donath
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Die Gebäude, die an der heutigen Ontarioseestraße liegen, haben als einzige Häuser der Splanemann-Siedlung drei Geschosse und eine blau-graue Fassade.
Henry Böttcher
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Blick von der Splanemann-Siedlung Richtung Sewanstraße: Dort entstanden in den 1970er Jahren (damals Hans-Loch-Straße) Hochhäuser - darunter auch das zehngeschossige Hochhaus, das im Hintergrund zu sehen ist. Hier handelt es sich um die Typenserie QP (Querwand-Plattenbauweise).Einzelne Bilder dieser Galerie wurden zur Verbesserung der Bildqualität mit KI bearbeitet. Inhalte wurden dabei nicht verfälscht.
Zum Artikel: 100 Jahre Plattenbau: Splanemann-Siedlung in Berlin
Henry BöttcherZwei Reisen hatten Wagner dazu inspiriert: 1924 in die USA und 1925 in die Niederlande. In den USA experimentierte Architekt Grosvenor Atterbury (1869-1956) mit kleinen Betonelementen und errichtete zwei Versuchshäuser in New York City. In Amsterdam entwickelte der Ingenieur Johan Bron (Lebensdaten unbekannt) das Bauverfahren für Großplatten weiter und ließ es patentieren ("Patent Bron").
Nach diesem Verfahren entstanden zwischen 1923 und 1925 in Amsterdam-Oost zweigeschossige Wohnhäuser aus Beton mit insgesamt 151 Wohnungen, flachen Dächern, grünen Innenhöfen und Gärten - das "Betondorp".
Wagner erhoffte sich von der neuen Beton-Großtafelbauweise, Zeit und Kosten zu sparen. Beton galt gegenüber Ziegeln als kostengünstiger und benötigte weniger Arbeitskräfte. Die Standardplatten in der Kriegerheim-Siedlung waren drei Meter hoch, 7,50 Meter breit und bis zu sieben Tonnen schwer. Montiert wurden sie - damals hochmodern - mit einem Portalkran. Dieser Kran stand auf vier Stützen und das Gestell war auf Schienen montiert, sodass der Kran hin- und herfahren konnte.
Kriegerheimsiedlung in Berlin-Friedrichsfelde. (Quelle: Deutsche Bauhütte, 1926 // Bild mithilfe von KI besser erkennbar gemacht, Inhalt wurde nicht verfälscht)
Die Keller und die Schornsteine wurden noch gemauert, das Dach als Holzkonstruktion errichtet. Doch der Bau der Siedlung verzögerte sich wegen der Weltwirtschaftskrise - erst 1930 wurde die gesamte Siedlung mit 138 Mietwohnungen in 31 Häusern fertiggestellt. Es waren Eineinhalb-, Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Raum-Wohnungen, mit Küche, Bad, Kammer und Keller. Für die damalige Zeit waren es komfortable Wohnungen. Auch ein Balkon oder eine Loggia gehörten zu jeder Wohnung, ebenso eine Gartenparzelle im Innenhof - genau wie Wagner es sich vorgestellt hatte.
Kriegerheimsiedlung in Berlin-Friedrichsfelde. (Quelle: Deutsche Bauhütte, 1926)
Bereits 1926 wurde das erste Haus fertiggestellt und die ersten Mieter:innen zogen ein. Aus den Berliner Adressbüchern [digital.zlb.de] lässt sich rekonstruieren, dass auch Witwen in der Siedlung lebten. Ebenso sind "Rentenempfänger" verzeichnet, was auf Kriegsinvaliden hindeuten könnte.
Die Kriegerheim-Siedlung war ein Experimentalbau, ein erster Versuch, industriell zu bauen. Doch das Experiment scheiterte. Denn anders als erhofft, wurden weder Kosten noch Zeit eingespart.
Zum einen lag das daran, dass die Platten direkt auf der Baustelle gegossen wurden. Es dauerte - auch witterungsbedingt - zehn Tage, bis der Beton ausgehärtet war. Erst danach konnten die Platten montiert werden. Zwar konnten mehrere dieser Platten auf einmal gegossen werden, aber immer nur für ein Geschoss.
Zum anderen war die Baufläche, eine ehemalige Kleingartenanlage, zu verwinkelt. Die acht Häuserzeilen standen nicht in einer Reihe. Der Portalkran, an seine Fahrbahn auf den Schienen gebunden, war für dieses Gelände zu unbeweglich. Kran und Schienen mussten insgesamt fünfmal umgesetzt werden. Dadurch wurde der Portalkran zum größten Kostenfaktor.
Blick in einen Innenhof mit Gärten. (Bild: Naomi Donath)
Im Zweiten Weltkrieg wurde eine Häuserzeile der Siedlung mit 20 Wohnungen zerstört und später abgerissen. Zu DDR-Zeiten wurde die Kriegerheimstraße 1951 nach dem Kommunisten Herbert Splanemann benannt, der in Lichtenberg gewohnt hatte und 1945 ermordet worden war. Seitdem ist die Siedlung unter dem Namen Splanemann-Siedlung bekannt.
Zwar wurde die Plattenbauweise bereits in den 1920er Jahren erprobt, doch erst mehrere Jahrzehnte später, ab Ende der 1950er Jahre, wurde sie industrialisiert. Platten wurden in Plattenwerken, die sich oft in der Nähe der Großbaustelle befanden, vorgegossen und dann im ausgehärteten Zustand auf die Baustelle transportiert. Dort konnten sie gleich montiert werden. Dabei kam kein Portalkran zum Einsatz, sondern ein Turmdrehkran, der heute standardmäßig auf Baustellen zu sehen ist.
Ein erstes Beispiel für den industriellen Plattenbau ist der zweite Bauabschnitt der einstigen Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, in Berlin-Mitte, der von 1959 bis 1964 entstand. Massenhaft durchgesetzt hat sich die industrielle Großtafelbauweise dann ab Mitte der 1970er bis Ende der 1980er Jahre, als die Großsiedlungen in Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf entstanden.
Seit 1981 ist die Splanemann-Siedlung denkmalgeschützt. Sie wurde Anfang der 1990er Jahre an den ursprünglichen Eigentümer rückübertragen, den ehemaligen "Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer" (heute: Sozialverband Deutschland).
Doch die Gebäude waren heruntergekommen: Der Putz bröckelte, die Dächer waren undicht, es gab Schimmel und Rost. Balkone waren gesperrt, weil es zu gefährlich war, sie zu betreten. Eine Sanierung war nötig - laut einem Gutachten verbunden mit Kosten in Höhe von 24 Millionen Mark. Der Eigentümer konnte das nicht zahlen.
Deswegen wurde die Siedlung 1997 für 6,4 Millionen Mark versteigert. Seitdem gehört sie einer Unternehmerfamilie aus Karlsruhe, die die 118 Wohnungen vermietet. 2002 wurden die Häuser schließlich saniert.
Blick von einem Hochhaus auf die Splanemann-Siedlung. (Bild: IMAGO/Funke Foto Services, Jörg Carstensen)
Während die Plattenbau-Großsiedlungen der 1970er und 1980er Jahre heute immer noch als monoton gelten, wirkt die Splanemann-Siedlung mit ihren grünen Gärten geradezu idyllisch. Doch auch hier wurde schon zum Baubeginn vor 100 Jahren die Gleichförmigkeit kritisiert: So hieß es in einem Artikel in der Architekturzeitschrift "Bauwelt" über die damals im Bau befindliche Siedlung, dass die "Gleichheit der Häuser unerträglich" sei.
Auch der Architekt Friedrich Huth schrieb 1926 in dem Architekturmagazin "Deutsche Bauhütte": "In Rücksicht auf die große Wohnungsnot in Berlin rechtfertigt sich diese Massenfabrikation von Wohnungen […]; in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht ist diese Massenfabrikation nicht erfreulich." Dass die Siedlung Geschichte geschrieben hat und heute unter Denkmalschutz steht, ist eine Ironie der Geschichte.
Sendung: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 08.09.2026, 18:00 Uhr
Video: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 08.09.2026, Christofer Hameister
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