Elon Musk machte den Ausbau der Gigafabrik vom Einfluss der IG Metall abhängig. Entschieden ist nichts. Derweil können Mitarbeiter bis zu 10.000 Euro für Anwesenheit gewinnen.

André Thierig, Werksleiter der deutschen Tesla-Fabrik, will die Produktion in Grünheide steigern: 2025 lag die Auslastung bei 54 Prozent. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Grünheide. Der Ausbau der Tesla-Gigafabrik in Grünheide hängt weiter von einer Entscheidung in den USA ab. Man stelle sich gerade „an den Startblock, wie beim 100-Meter-Lauf“, sagte Werksleiter André Thierig am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung. „Wenn dann in den USA einer Go sagt, dann können wir losrennen.“
Die Vorbereitungen laufen. Nördlich des Werks entstehen eine neue Landstraße und in einigen Jahren ein Autobahnanschluss. Für den Ausbau bräuchte Tesla zudem einen zusätzlichen Stromanschluss. Auch an den Genehmigungen arbeite man bereits, sagte Thierig. „Aber Stand jetzt ist eine Entscheidung für den Ausbau der Fabrik noch nicht getroffen worden.“
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