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Spritpreise: Diese Fehler können euch bei jeder Tankfüllung richtig viel Geld kosten

Дата публикации: 28-09-2026 12:46:54

Früher galt: Wer abends tankt, tankt günstiger. Diese Zeiten sind vorbei. Welche Fehler ihr vermeiden solltet, um euren Sprit nicht noch teurer zu machen.

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Den Tank komplett aufzufüllen, ist mittlerweile eine teure Sache geworden.

Den Tank komplett aufzufüllen, ist mittlerweile eine teure Sache geworden.

Getty Images / picture alliance

  • Trotz Tankrabatt dürften die Spritpreise langfristig hoch bleiben, da die staatliche Entlastung nur bis Ende 2026 gilt und anschließend wieder wegfällt.
  • Wer sparen will, sollte möglichst vor Mittag tanken: Seit der neuen Preisregel liegen die günstigsten Tagespreise oft vor 12 Uhr, während die Unterschiede im Tagesverlauf mehr als zehn Euro pro Tankfüllung ausmachen können.
  • Zusätzliche Einsparungen sind durch eine vorausschauende Fahrweise, moderate Geschwindigkeiten und die Nutzung von Tank-Apps möglich, die Preisentwicklungen und Prognosen anzeigen.

Die Spritpreise steigen weiter und auch wenn ab dem 01. Oktober der Staat regulierend eingreift, wird dies die Preise auf Dauer nicht senken. Denn der neue Tankrabatt gilt nur bis zum Ende des Jahres. Und da sind die Energiepreise aufgrund der hohen Nachfrage oft besonders hoch.

Ab dem 01.01.2027 dürften die Preise also wieder auf dem momentanen Niveau und darüber liegen, sollte kein Spritdeckel eingeführt werden. Einige einfache Regeln können die Geldbörsen von Autofahrern deutlich entlasten.

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Die 12‑Uhr-Regel macht einen Unterschied

Früher galt immer: Wer am Abend tankt, der tankt günstiger. Diese Zeiten sind seit dem 01. April aber vorbei. Seit diesem Datum gilt die Regel, dass die Tankstellen ihre Preise nur einmal am Tag erhöhen dürfen. Als ungefähres Zeitfenster gilt 12 Uhr mittags. Senken dürfen sie die Preise aber ganztägig.

Eine Auswertung des ADAC von mehr als 14.000 Tankstellen aus dem letzten Mai hat daher wenig überraschend ergeben, dass die Preise vor 12 Uhr am niedrigsten sind. Nach 12 Uhr wird es dann richtig teuer. Im Mai 2026 lagen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Zeitpunkt eines durchschnittlichen Tages 14,6 Cent je Liter bei Super E10 und sogar 18,4 Cent bei Diesel. Bei einem 55-Liter-Tank kann der Unterschied damit rechnerisch mehr als zehn Euro betragen.

Doch wann lohnt sich das Tanken wirklich? Natürlich schwanken die Preise nicht jeden Tag so stark. Wer wissen will, ob er besser heute oder morgen tankt, muss aber keine Rohstoffbörse beobachten. Tank-Apps wie ADAC Drive, mehr-tanken oder benzin.jetzt zeigen neben den aktuellen Preisen inzwischen auch die Preisentwicklung und eine Tank-Prognose. Damit lässt sich eher erkennen, ob sich das Warten lohnt.

Auf den Ölpreis allein sollte man sich dagegen nicht verlassen. Steigt der Preis für Brent-Rohöl, ziehen oft auch die Spritpreise an. Entscheidend für Benzin und Diesel sind aber die Großhandelspreise der fertigen Kraftstoffe an den Börsen in Europa. Und dort spielen die Auslastung und die Verfügbarkeit der Raffineriekapazitäten eine große Rolle. Außerdem beeinflusst der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar die Kosten.

Diese Tipps helfen, Sprit zu sparen

Wer im Alltag nicht ständig Öl- und Industriedaten verfolgen will, sollte zumindest die bekannten Spartipps beherzigen. Bekannt ist, dass die Nutzung der Klimaanlage zwischen 0,5 und 1,5 Liter Mehrverbrauch verursacht. Ein offenes Fenster in der Stadt ist da besser. Der Mehrverbrauch liegt hier nur bei rund 0,3 Litern pro 100 Kilometer.

Den alten Mythos, dass ein deutlich erhöhter Reifendruck die Spritkosten senkt, sollte man mit Vorsicht betrachten. Zwar sinkt der Spritverbrauch minimal, wenn man den Reifendruck über den Normalwert erhöht, aber meist nur um 0,2 Liter pro 100 km. Dafür erhöht sich der Verschleiß der Lauffläche, man muss die Reifen also eher austauschen, was auf Dauer teurer ist. Zudem ist zu hoher Reifendruck vor allem bei Nässe gefährlich.

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Besser ist es, generell vorsichtig mit dem Gaspedal umzugehen. Moderne Motoren benötigen keine hohen Drehzahlen, also kann man früh schalten. Auf der Autobahn sollte man ein Tempo von 120 Kilometer pro Stunde nicht überschreiten und generell sollte man das Fahrzeug rollen lassen, wenn es der Verkehr erlaubt.

Eine weitere Variante ist natürlich der Umstieg auf ein E‑Auto. Doch zum einen kommt man oft nicht aus dem laufenden Leasingvertrag heraus, zum anderen ist die Nachfrage nach E-Autos auf dem Markt im Moment so hoch, dass selbst die Gebrauchtwagenpreise steigen. Wer weiterhin einen Verbrenner fährt, kann derzeit vor allem eines tun: Tankstopps planen und spritsparend fahren.

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