Zehn junge Künstler aus Deutschland, Estland, USA und Spanien präsentieren ein außergewöhnliches Konzert in der Hülener Kirche auf dem historischen Instrument von 1902.
Stand: 28.09.2026, 10:00 Uhr

Zehn junge Künstler aus Deutschland, Estland, USA und Spanien präsentieren ein außergewöhnliches Konzert in der Hülener Kirche auf dem historischen Instrument von 1902.
Lauchheim-Hülen. Ein außergewöhnliches Orgelkonzert hat in der Hülener Kirche stattgefunden. Der Aalener Kirchenmusikdirektor Thomas Haller kam mit zehn Studierenden der Hochschulen Stuttgart und Freiburg, um die Späth-Orgel von 1902 zu erkunden und ein Konzert zu präsentieren. Die Nachwuchstalente stammten aus Deutschland, Estland, USA und Spanien.
Die Orgel, erbaut von den Gebrüdern Späth, gilt als Klangjuwel. Ihre Bautechnik und Ausdruckskraft spiegeln eine Epoche wider, in der Musik voller Gefühl, Tiefe und Weite gedacht wurde. Haller ist Dozent mit dem Modul Orgelkunde an beiden Hochschulen und Orgelsachverständiger der Evangelischen Landeskirche Württemberg. Er reist jedes Jahr mit Studierenden durch die Region, um die Orgellandschaft Ostwürttembergs zu erforschen.
Werke der Klassik erklingenNach der Begrüßung durch Organisator Kaspar Grimminger erklangen Werke von Bach, Schumann, Rheinberger und Liszt. Herausragend waren das Terzett "Hebe deine Augen auf" aus dem Oratorium Elias sowie die Sonate Nr. 6 E-Dur für Violine und Generalbass. Zwei junge Künstler überraschten mit eigenen Improvisationen: Ethan Haman improvisierte nach Wünschen des Publikums drei Lieder aus dem Gotteslob. Gregor Engelhardt ließ seine spätromantische Choralfantasie zu "Nun danket alle Gott" mit Chor erklingen.
Junge Musiker gefeiertMit dem gemeinsam mit allen Konzertbesuchern gesungenen "Nun danket alle Gott" endete das großartige Konzert. Das Publikum belohnte die Leistung der zehn jungen Künstler mit Standing Ovations.