Neuer Standort, neuer Name, neues Konzept: Das „UpCy“ in Hauptbahnhof-Nähe setzt auf mehr Übersichtlichkeit und auf die secondhand-affine Jugend. Was das Kaufhaus zu bieten hat und wie der spendenbasierte Betrieb funktioniert.
27.09.2026 · 08:47 Uhr
„Hier kriegst du alles – vom Rollator bis zum Ballkleid“: Helga und Klaus Röttgen aus Solingen sind ganz begeistert vom UpCy.
Foto: Thomas GutmannSolingen · Neuer Standort, neuer Name, neues Konzept: Das „UpCy“ in Hauptbahnhof-Nähe setzt auf mehr Übersichtlichkeit und auf die secondhand-affine Jugend. Was das Kaufhaus zu bieten hat und wie der spendenbasierte Betrieb funktioniert.
Helga Röttgen ist begeistert. „Guck’ mal hier – Sarah Kern!“, sagt die 82-Jährige zu ihrem Mann Klaus (86) und zieht die Damenjacke im Leoparden-Look aus dem Kleiderständer. „Das liegt voll im Trend“, freut sie sich. 25 Euro stehen auf dem Preisschild. Eigentlich hatte das Solinger Paar nur nach einem Handstaubsauger Ausschau halten wollen, doch im früheren Möbelhaus Hahn in Ohligs locken eben noch lauter andere Schnäppchen. „UpCy“ heißt der Laden jetzt, wahrscheinlich der größte „Secondhand-Megastore“ der Region.