Im Rahmen der diesjährigen Nachhaltigkeitswochen hat die Schwanenschule eine neue Regentonne von der Verbraucherzentrale erhalten – und mit ihr ein Workshop, der den Kindern zeigte, wie kostbar Wasser ist und wie schwer es sich reinigen lässt.
26.09.2026 · 07:45 Uhr
So war die Nachhaltigkeitswoche an der Schwanenschule
9 Bilder
Wermelskirchen · Im Rahmen der diesjährigen Nachhaltigkeitswochen hat die Schwanenschule eine neue Regentonne von der Verbraucherzentrale erhalten – und mit ihr ein Workshop, der den Kindern zeigte, wie kostbar Wasser ist und wie schwer es sich reinigen lässt.
Wie viel Wasser verbraucht ein Mensch an einem einzigen Tag? Mit dieser Schätzfrage konfrontierte jüngst Anna Stieber, Bildungsreferentin der Verbraucherzentrale NRW, die Panther-Klasse (4b) der Schwanenschule. Die Kinder grübelten eine Weile und warfen Zahlen in den Raum, die sich am Ende bei rund 23 Litern einpendelten.
Schulleiterin Katrin Wagner schmunzelt: „Die Kinder waren schnell überrascht, als sie hörten, dass der tägliche Verbrauch eines Menschen bei rund 120 Litern liegt und ihre 23 Liter nicht einmal für den täglichen Toilettengang reichen würden.“
Passend zu den derzeit laufenden Nachhaltigkeitswochen mit dem Schwerpunktthema Wasser schauten Vertreter der Verbraucherzentrale NRW in der Schwanenschule vorbei – und sie kamen nicht mit leeren Händen: Neben einem spannenden und plastischen Workshop rund um das Thema Wasser weihte die Schule bei diesem Anlass auch die neue Regentonne ein, die sie von der Verbraucherzentrale gesponsert bekommen hat. Ein bunt gestalteter Behälter mit einem Fassungsvermögen von 800 Litern, der es den Schülern ermöglicht, Regenwasser für trockene Tage zu speichern, mit dem sie ihren neuen Schulgarten bewässern können.
Es ist erst die zweite Regentonne in ganz Nordrhein-Westfalen, die die Verbraucherzentrale im Rahmen ihrer Klimaanpassungsprojekte zur Verfügung stellt, verrät Stieber. „Wir wollen damit aufmerksam und sichtbar machen, dass sich Niederschlagswasser auch anders nutzen lässt.“ Dafür sucht die Organisation immer wieder nach Standorten, an denen Regentonnen aufgestellt werden können. Neue Behälter seien bereits nachbestellt.
In Wermelskirchen meldete sich die Schwanenschule gleich auf das weitergeleitete Angebot der Klimaanpassungsmanagerin Laura Pechtel. „Als die Anfrage kam, waren wir gerade noch in der Planung zu unserem neuen Schulgarten“, erinnert sich Schulleiterin Wagner, die sich das Angebot allerdings nicht entgehen ließ. In den frisch umgestalteten Schulgarten ist nun auch die neue Regentonne eingezogen, die die Mädchen und Jungen der 4b nun offiziell einweihen durften.
Sie füllten sich kleine Gießkannen und begossen damit die Beete, in denen jetzt schon Kräuter und Tomaten gedeihen. „Wir haben zu Hause im Garten auch eine Regentonne“, verriet ein Mädchen. Allerdings stellte sie fast etwas enttäuscht fest: „Unsere ist nicht so schön bunt.“
Die Kinder seien wertvolle Multiplikatoren beim Thema Nachhaltigkeit, hat Anna Stieber festgestellt. „Die Thematik mit den Regentonnen ist eigentlich etwas für Erwachsene.“ Doch über die Kinder werde das Thema viel effektiver in die Familien hineingetragen. „Sie können sehr überzeugend sein“, äußert Stieber amüsiert.
Für neugierige Blicke sorgte der kurzweilige Workshop, bei dem die Kinder ihr eigenes kleines Klärwerk bauen durften. In ein Einmachglas setzten die Mädchen und Jungen Filterpapier mit Aktivkohle ein. Darin wurde ein Anzuchttopf hineingestellt, in den wiederum ein weiteres, kleineres Filterpapier mit Sand eingesetzt wurde. Die Aufgabe bestand darin, eingefärbtes und mit Erde verschmutztes Wasser in die selbst gebaute Vorrichtung einfließen zu lassen und zu beobachten, was passiert.
Würde es ihr kleines Klärwerk tatsächlich schaffen, das Wasser zu reinigen? Vorsichtig gossen die Kinder das Wasser hinein und harrten aus, beobachteten, was sich im Einmachglas sammelte. „Die Erde ist verschwunden, aber das Wasser ist immer noch eingefärbt“, erkannten die Kinder. Stieber nickte zufrieden.
Das Experiment war geglückt und damit auch die Erkenntnis gewonnen, dass Klärwerke nicht alles aus dem Wasser filtern können – so wie etwa Medikamente oder Chemikalien. „Das geht nur mit sehr, sehr viel Aufwand“, machte Stieber deutlich. Deswegen sei es auch so wichtig, Chemikalien – etwa bei Putzmitteln – nur ganz sparsam einzusetzen, um das wertvolle Wasser nicht unnötig zu verschmutzen.
Meistgelesen
Aktuell wichtig
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ⭐️ Когда звёзды становятся ближе… а вода — ещё ценнее! ... | 0 | 7.8 | 28-09-2026 |
| 2 | „Bauen – Kaufen – Wohnen“ in Wermelskirchen: So schätzt die Stadt den Bedarf an neuen Wohnungen ein | 0 | 12.6 | 29-09-2026 |
| 3 | Начните учебный год с [club218325791|Водорослям Крышка] ! У кого-то листья ... | 0 | 11.33 | 30-09-2026 |
| 4 | Themenwoche Schule: Vor der Schule erst mal die Sprache erlernen | 0 | 9.67 | 26-09-2026 |
| 5 | Schulen in Hückeswagen: „Unsere Schüler müssen lernen, online auch mal nicht greifbar zu sein“ | 0 | 9.49 | 30-09-2026 |
| 6 | 💥В МБОУ «СОШ № 101» продолжается Неделя экологии 🌎Наша ... | 0 | 8.08 | 01-10-2026 |
| 7 | Spätsommer in NRW: Elf schöne Herbstspaziergänge, die sich lohnen | 0 | 9.49 | 28-09-2026 |
| 8 | 🎬✨ КИНОУРОКИ В МОУ СОШ 1 им Н.Н.Бурденко : УЧИМСЯ ... | 0 | 9.1 | 01-10-2026 |
| 9 | «Разговоры о важном»: белая лилия милосердия и сила книги🇷🇺 Сегодня, ... | 0 | 5.76 | 28-09-2026 |