Ein ehemals obdachloser Mann hoffte in Toulouse auf einen Neuanfang in einer Sozialwohnung. Doch dann folgten Schimmel, Feuchtigkeit und ein massiver Wasserschaden.
Ein ehemals obdachloser Mann hoffte in Toulouse auf einen Neuanfang in einer Sozialwohnung. Doch dann folgten Schimmel, Feuchtigkeit und ein massiver Wasserschaden.
In der französischen Stadt Toulouse streitet sich ein Mieter gerade mit seiner Wohnungsgesellschaft. Wie die Zeitung „La Dépêche“ berichtet, fordert der Mieter Laid Senatour, der nach einer Trennung zwei Jahre lang obdachlos war, dringend eine neue Sozialwohnung.
„Abgesehen von Feuchtigkeit und Schimmel gibt es Gerüche, keine Belüftung, alles ist kalt und düster. Ich möchte einfach nur eine würdige neue Unterkunft, keinen Luxus. Ich bin erschöpft, angewidert. Ich nehme Schlaftabletten, ich schlafe nicht mehr“, wird er zitiert.
Seine im Juni 2026 bezogene Sozialwohnung im Stadtteil Mirail sei von Anfang an schmutzig gewesen, erzählt Senatour gegenüber „La Dépêche“. Einen Monat lang hätte er darauf verwendet, die Wände neu zu streichen und den Boden sowie die Toiletten auszutauschen.
Kurze Zeit später verursachte ein Rohrbruch eine schwere Überschwemmung in seinem Schlafzimmer. Seitdem breitet sich massiver Schimmel in dem Zimmer aus. Senatours monatliche Miete beträgt nur 430 Euro, trotzdem sagt er: „Es war der Fehler meines Lebens, diese Wohnung anzunehmen.“
Die zuständige Wohnungsbaugesellschaft Toulouse Métropole Habitat weist die Vorwürfe zurück und lehnt eine sofortige Umquartierung ab. Zwar seien einige Elemente der Wohnung bei der Übergabe veraltet gewesen, die Bewohnbarkeit sei jedoch stets gegeben gewesen. Zudem wirft das Unternehmen dem Mieter vor, vereinbarte Termine für die Schadensbehebung nicht wahrgenommen zu haben.
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Wie das Umweltbundesamt berichtet, konnte bisher nicht festgestellt werden, ab welcher Konzentration an Schimmelpilzen in der Luft welche gesundheitlichen Konsequenzen auftreten. Klar ist aber: Die Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen sind schädlich für die Gesundheit.
„Zahlreiche Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Schimmelpilzen sehen einen Zusammenhang zwischen der Belastung durch Schimmelpilze und Atemwegsbeschwerden“, so das Umweltbundesamt.
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Sofern keine Allergie, eine chronische Erkrankung der Atemwege oder ein geschwächtes Immunsystem vorliegt, kann ein kleinerer Schimmelbefall selbst beseitigt werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt Schutzhandschuhe, Atemschutz und Staub-Schutzbrillen zu tragen sowie möglichst „staubarm“ zu arbeiten. Heißt: Oberflächen vorher absaugen oder anfeuchten.
Bei einem größeren Befall sollte immer eine fachkundige Firma beauftragt werden. Ob die Versicherung zahlt, hängt von der Ursache des Schadens ab.