Am 28. Juli 2025 verunglückte Biathlon-Ikone Laura Dahlmeier am Laila Peak in Pakistan tödlich. Die siebenmalige Weltmeisterin hatte bei schwierigen Wetterbedingungen den Gipfelsturm abgebrochen, doch beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin von einem Steinschlag getroffen. Bis heute ist die Trauer weit über die Grenzen des Sports hinaus ungebrochen. Nun wird der verstorbenen Top-Athletin posthum eine besondere Ehre zuteil.

Deutschlands Biathlon-Legende Laura Dahlmeier wird posthum gewürdigt
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
09. September 2026, 12:10

sport.de
Am 28. Juli 2025 verunglückte Biathlon-Ikone Laura Dahlmeier am Laila Peak in Pakistan tödlich. Die siebenmalige Weltmeisterin hatte bei schwierigen Wetterbedingungen den Gipfelsturm abgebrochen, doch beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin von einem Steinschlag getroffen. Bis heute ist die Trauer weit über die Grenzen des Sports hinaus ungebrochen. Nun wird der verstorbenen Top-Athletin posthum eine besondere Ehre zuteil.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, ist Dahlmeier in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen worden. Zu aktiven Zeiten hatte die Biathletin zweimal Gold bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang und sieben Weltmeistertitel gewonnen.
Maren Hammerschmidt würdigte ihre langjährige Team- und Zimmerkollegin als "einen Menschen, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist und sich trotz allem immer treu geblieben ist".
Weiter schrieb sie: "Sie war ein unglaublich ehrgeiziger, fokussierter und zielstrebiger Mensch, aber auf der anderen Seite halt auch einfach: die Laura - bodenständig und nahbar, genau das hat sie für mich ausgemacht. Sie hatte immer den Mut, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, auch dann, wenn sie vielleicht nicht jeder verstanden hat. Genau das macht sie für mich zu einer echten Ausnahme-Persönlichkeit."
Neureuther setzt Familientradition fortNeben Dahlmeier sind auch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen und Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen sowie der frühere Skirennläufer Felix Neureuther neue Mitglieder der Hall of Fame.
Letzterer setzt damit eine Familientradition fort: Schon seine Mutter Rosi Mittermaier und sein Vater Christian Neureuther gehören zum Kreis der "jetzt 142 herausragenden Sportpersönlichkeiten, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben", wie die Stiftung Deutscher Sporthilfe schrieb.
Die offizielle Aufnahmefeier für die vier neuen Mitglieder findet am 26. November in Frankfurt am Main statt. Neben der Sporthilfe gehören der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten zu den Trägern der Hall of Fame.
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