Manchester City droht im Fall einer harten Strafe eine Spieler-Flucht. Auch der FC Bayern schaut hin – Erling Haaland soll aber kein Thema sein.
Das Verfahren gegen Manchester City beschäftigt offenbar auch den FC Bayern. Laut „Bild“ verfolgen die Münchner Verantwortlichen die Entwicklungen rund um die Vorwürfe gegen den englischen Topklub aufmerksam.
Derzeit unternehmen die Bayern allerdings keine konkreten Schritte. Demnach möchte der deutsche Rekordmeister zunächst abwarten, zu welchem Ergebnis das laufende Verfahren beziehungsweise mögliche weitere rechtliche Schritte kommen. Im Raum stehen je nach Ausgang unterschiedliche Konsequenzen.
Für die Bayern ist die Angelegenheit auch deshalb interessant, weil mögliche Manchester-Sanktionen unmittelbare Auswirkungen auf den Kader haben könnten. Würde City tatsächlich zum Zwangsabstieg verdonnert werden (aktuell ein kolportiertes Szenario), droht eine Abgangswelle.
Zuletzt gab es bereits Spekulationen darüber, dass sich die Bayern dabei positionieren könnten. Phil Foden wurde als potenzieller Kandidat genannt, besonders prominent ist natürlich der Name Erling Haaland.
Laut „Bild“ betrachtet Bayern den Torjäger jedoch ausdrücklich nicht als konkretes Transferziel. Zwar werde Haaland in München wie bei praktisch allen europäischen Topklubs hoch eingeschätzt, eine Verpflichtung sei aber kein Thema.
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Der Hauptgrund heißt Harry Kane. Die Bayern konzentrieren sich aktuell auf die Vertragsverlängerung mit ihrem eigenen Topstürmer. Die Gespräche sollen gut verlaufen. Nach der Länderspielpause wird eine Entscheidung erwartet.
Im Raum steht eine Verlängerung um zwei Jahre, möglicherweise ergänzt um eine Option auf eine weitere Saison. Sollte Kane seinen Vertrag verlängern, wäre das Sturmzentrum beim FC Bayern langfristig prominent besetzt.
Hinzu kommen die finanziellen Dimensionen eines möglichen Haaland-Transfers. Nach Informationen der „Bild“ soll der Norweger bei ManCity rund 35 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Ein solches Gehalt liegt deutlich über dem Niveau, das die Bayern normalerweise zahlen.
Von Vjekoslav Keskic