Manchester City droht im Finanzskandal eine heftige Strafe. Profitieren würde ausgerechnet Stadtrivale ManUnited. Zwei Legenden äußern sich unterschiedlich.
Manchester City droht im Finanzskandal eine heftige Strafe. Profitieren würde ausgerechnet Stadtrivale ManUnited. Zwei Legenden äußern sich unterschiedlich.
Profitieren würde ein Klub, der nur wenige Kilometer entfernt ist: Manchester United. Gleich zwei der drei betroffenen Titel würden in dem Fall an den Stadtrivalen gehen. 2012 und 2018.
Zwei Legenden der „Red Devils“ äußern sich nun zum City-Beben, ihre Reaktion könnte kaum unterschiedlicher sein. Während der eine Mitleid zeigt, pocht der andere auf eine möglichst harte Bestrafung.
Der frühere United-Kapitän Roy Keane war weder auf dem Feld noch abseits für seine Milde bekannt. Jetzt erklärt der ehemalige beinharte Abräumer in einem ITV-Interview: „Was auch immer sie in den vergangenen Jahren gewonnen haben – sie verdienen es, bestraft zu werden. Wo wir damit anfangen und wo wir enden, ist schwer zu sagen, aber sie haben betrogen.“
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Keane, heute 55, wird deutlich: „Sie wurden dafür schuldig befunden und müssen nun die Konsequenzen tragen. Es war ein Schock, in so vielen Anklagepunkten für schuldig befunden zu werden.“ Der Ire weiter: „Es war die Entscheidung des Vereins – sie haben sich dafür entschieden, zu betrügen.“ City müsse nun „die bittere Pille schlucken“.
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Wayne Rooney schlägt andere Töne ein. Der ehemalige Stürmer fühlt mit den früheren Profis der „Citizens“. Im Podcast Podcast „Stick to United“ sagt Rooney:
„Ich versetze mich in die Lage der Spieler. Sie tun alles, um den Premier-League-Titel zu holen, und in ihren Köpfen haben sie das auch geschafft. Wenn mir so etwas passieren würde, wenn plötzlich Manchester United dasselbe getan hätte und man mir meine Premier-League-Medaillen wegnehmen würde – dann wäre ich absolut am Boden zerstört.“
2012 hatte Rooney mit United in einem dramatischen Saisonfinale denkbar knapp die Meisterschaft verpasst. Sollte sein Klub nun nachträglich die Meisterschaft zugesprochen bekommen, würde sich Rooney „ehrlich gesagt nicht wohl dabei fühlen“, eine Medaille entgegenzunehmen. „Wir haben in jener Saison nicht genug geleistet, um die Meisterschaft zu gewinnen. Man mag sie uns vielleicht zusprechen, aber ich würde sie nicht haben wollen.“
Neben Manchester United würde auch der FC Liverpool profitieren. Die „Reds“ wurden 2014 mit nur zwei Zählern Rückstand Vize-Meister.
Mit dpa