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Rummenigge lässt Frust wegen Eberls neuem Bayern-Vertrag raus

Дата публикации: 25-09-2026 14:22:00

Die Vertragsverlängerung von Max Eberl beim FC Bayern bis 2029 ist längst unter Dach und Fach. Dennoch sorgt die Entscheidung weiterhin für Gesprächsstoff.

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Die Vertragsverlängerung von Max Eberl beim FC Bayern bis 2029 ist längst unter Dach und Fach. Dennoch sorgt die Entscheidung des Bayern-Aufsichtsrats weiterhin für Gesprächsstoff.

Nachdem bereits über Karl-Heinz Rummenigges Enthaltung berichtet wurde, bestätigt der 70-Jährige jetzt in der „Abendzeitung“, dass er die Verlängerung des Sportvorstands nicht mitgetragen hat.

Dabei stand zwischenzeitlich sogar eine ausdrückliche Gegenstimme im Raum. „Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit ‚Nein‘ stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten“, sagt Rummenigge: „Dazu stehe ich.“

Rummenigge kritisiert Vorgänge vor der Abstimmung

Der langjährige Bayern-Vorstandschef macht deutlich, dass ihm bereits im Vorfeld der Entscheidung einige Dinge missfielen. Seine Bedenken habe er innerhalb des Vereins angesprochen. Welche konkreten Vorgänge ihn störten, führt Rummenigge allerdings nicht näher aus.

Max Eberl

Bayern-Sportboss Max Eberl Foto: IMAGO

Entscheidend sei für ihn gewesen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und nicht einer bereits ausgesprochenen Empfehlung zu folgen. Damit unterstreicht der frühere Bayern-Boss, dass seine Enthaltung eine bewusste Entscheidung war und nicht erst zufällig während der Sitzung zustande kam.

Eberl will sich auf seine Arbeit konzentrieren

Eberl selbst war bereits vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin bei Sky mit den Berichten über Rummenigges Abstimmungsverhalten konfrontiert worden. Der Sportvorstand erklärte damals, dass er sich während der Diskussionen um seine Zukunft vor allem auf seine tägliche Arbeit konzentriert habe.

Wer im Aufsichtsrat für oder gegen ihn gestimmt habe, wisse er nicht. Entscheidend sei für ihn vielmehr, dass das Kontrollgremium letztlich eine Entscheidung getroffen habe. An seinem Kurs wolle er deshalb festhalten.

Rummenigges Aussagen zeigen allerdings, dass die Verlängerung des Sportvorstands innerhalb des Aufsichtsrats nicht unumstritten war. Während Eberls Zukunft vertraglich geklärt ist, bleiben die konkreten Hintergründe für Rummenigges Vorbehalte weiterhin offen.

Von Lukas Neth

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