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Puma-Alarm nahe Münchner Flughafen: Behörde warnt vor freilaufender Raubkatze

Дата публикации: 07-10-2026 12:16:09

Woher die mutmaßliche Raubkatze stammt, ist derzeit unklar. Nach Angaben des Landratsamtes gibt es allerdings Hinweise auf einen Zirkus in der Region.

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Woher die mutmaßliche Raubkatze stammt, ist derzeit unklar. Nach Angaben des Landratsamtes gibt es allerdings Hinweise auf einen Zirkus in der Region.

Aufregung im Landkreis Erding: In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise ein freilaufender Puma unterwegs. Nach einer nächtlichen Sichtung im Naturschutzgebiet Notzingermoos prüfen die Behörden derzeit, um welches Tier es sich handelt.

Nach einer ersten fachlichen Einschätzung könnte es sich tatsächlich um einen Puma handeln. Das teilte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding mit. Eine endgültige Bestätigung steht bislang jedoch aus.

Sichtung im Notzingermoos

Das Tier soll in der Gemeinde Oberding gesichtet worden sein. Das Naturschutzgebiet Notzingermoos befindet sich nur wenige Kilometer vom Flughafen München entfernt.

Woher die mutmaßliche Raubkatze stammt, ist derzeit unklar. Nach Angaben des Landratsamtes gibt es allerdings Hinweise auf einen Zirkus in der Region. Ob zwischen dem Zirkus und der Sichtung tatsächlich ein Zusammenhang besteht, ist bislang nicht geklärt.

Die Behörden nehmen die Beobachtung ernst und warnen die Bevölkerung vor möglichen Begegnungen mit dem Tier.

Kinder nur unter Aufsicht nach draußen

Das Landratsamt bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht. Kinder sollten derzeit nicht unbeaufsichtigt draußen spielen. Hunde sollen beim Spaziergang angeleint bleiben.

Wer den möglicherweise freilaufenden Puma entdeckt, sollte sich dem Tier keinesfalls nähern oder versuchen, es einzufangen. Stattdessen soll umgehend die Polizei oder das Landratsamt Erding informiert werden. Das Landratsamt ist unter 08122 9680 erreichbar.

Begegnungen können gefährlich sein

Pumas sind auf dem amerikanischen Kontinent beheimatet und kommen von Kanada bis in Teile Südamerikas vor. Die Tiere gelten grundsätzlich als scheu und gehen dem Menschen normalerweise aus dem Weg.

Begegnungen mit Menschen sind selten, Angriffe kommen nur äußerst selten vor. Sollte es jedoch zu einer Attacke kommen, kann diese lebensgefährlich sein. Deshalb raten die Behörden ausdrücklich davon ab, sich einer möglichen Raubkatze zu nähern.

Ausgewachsene Pumas können eine erhebliche Größe erreichen. Männchen wiegen teilweise bis zu rund 75 Kilogramm, Weibchen bis zu etwa 48 Kilogramm. Je nach Region kann ihr Fell gelbbraun, rötlich-braun oder silbergrau erscheinen. Wegen der grauen Färbung wird der Puma auch als „Silberlöwe“ bezeichnet.

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