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+++ USA +++: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Werbung

Дата публикации: 07-10-2026 17:04:00

Trumps Kampf um Texas: „Es ist entscheidend“ +++ Rubio ruft Westen zur Rückbesinnung auf gemeinsame Werte auf +++ US-Hypothekenzinsen auf höchstem Stand seit fast drei Jahren +++ Der Newsblog.

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USA: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Werbung Live-Blog Trumps Kampf um Texas: „Es ist entscheidend“ +++ Rubio ruft Westen zur Rückbesinnung auf gemeinsame Werte auf +++ US-Hypothekenzinsen auf höchstem Stand seit fast drei Jahren +++ Der Newsblog.

US-Präsident Donald Trump: Vor den wichtigen Zwischenwahlen sorgen von der Regierung finanzierte Videos mit Botschaften Trumps für Aufregung. Foto: REUTERS

Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Werbung

Die Demokratische Partei hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump wegen staatlich finanzierter Werbung in TV-Spots verklagt. Die am Mittwoch beim US-Bezirksgericht für den District of Columbia eingereichte Klage bezeichnet die Spots als rechtswidrige Propaganda und wirft Trump vor, sie persönlich in Auftrag gegeben zu haben. Das Democratic National Committee, das Organisationsgremium der Partei, fordert, die Werbung für unzulässig zu erklären und die Verwendung von Bundesmitteln dafür zu untersagen.

Die Spots preisen Trump und greifen Themen seiner Politik auf. Sie stießen parteiübergreifend auf Kritik, insbesondere, weil in den USA bereits vor den in weniger als einem Monat anstehenden Zwischenwahlen die vorzeitige Stimmabgabe begonnen hat. Nach Angaben des Medienbeobachters AdImpact kosteten die seit September ausgestrahlten Spots bislang mehr als zwölf Millionen Dollar. Insgesamt wurden demnach 20 Millionen Dollar aus Mitteln des Heimatschutzministeriums bereitgestellt.

Trumps Kampf um Texas: „Es ist entscheidend“

US-Präsident Donald Trump hat angesichts eines stark umkämpften Senatsrennens in der einstigen Republikaner-Hochburg Texas erneut für den Kandidaten seiner Partei, Ken Paxton, geworben. „Stimmt für Ken. Bringt ihn da rein“, forderte er bei einer Wahlkampfveranstaltung im texanischen San Antonio. „Das ist so wichtig. Es ist entscheidend.“ Trump wurde bei seiner Rede wiederholt durch Proteste unterbrochen, die Polizei führte mehrere Personen ab.

Die Reise des US-Präsidenten nach Texas war bereits seine dritte in den Bundesstaat innerhalb eines Monats – ein Umstand, der zeigt, wie sehr seine Republikaner dort aktuell um ihren Senatssitz bangen. Die meisten Umfragen sahen in Texas zuletzt Paxtons demokratischen Kontrahenten James Talarico im Vorteil. Das Rennen gilt als eines derjenigen, die für den Ausgang der Senatswahlen entscheidend sein könnten. Falls der Demokrat Talarico gewinnt, wäre er der erste demokratische Senator aus Texas seit mehr als drei Jahrzehnten.

Rubio ruft Westen zur Rückbesinnung auf gemeinsame Werte auf

US-Außenminister Marco Rubio hat die westlichen Staaten dazu aufgerufen, sich auf ihre zivilisatorischen Wurzeln zu besinnen. Die Länder sollten jene Werte wiederherstellen, die über Jahrhunderte den Aufstieg Europas und Nordamerikas zu globaler Vormachtstellung ermöglicht hätten, sagte Rubio am Mittwoch in Athen vor dem Hintergrund der Akropolis.

„Heutzutage ist es in Mode gekommen, zu glauben, dass eine aufgeklärte Außenpolitik bedeutet, der „Weltgemeinschaft“ Vorrang vor dem eigenen Volk einzuräumen“, erklärte der Außenminister. Die Griechen der Antike hätten jedoch gewusst, dass Loyalität gegenüber der eigenen Nation weder egoistisch noch falsch sei. Dies gelte auch für den Einsatz für die Verteidigung eigener Interessen, dem Vorrang vor allem anderen eingeräumt werden müsse.

Rubio gilt ebenso wie US-Vizepräsident JD Vance als möglicher Präsidentschaftskandidat. Die US-Regierung hat europäischen Staaten wiederholt vorgeworfen, von ihren traditionellen Werten und demokratischen Prinzipien abzurücken. Sie beschuldigte europäische Regierungen, die Meinungsfreiheit von Konservativen zu unterdrücken und Verpflichtungen gegenüber internationalen Partnern wie den USA nicht zu erfüllen.

US-Hypothekenzinsen auf höchstem Stand seit fast drei Jahren

Die Zinsen für die gängigsten Hypotheken in den USA sind auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen und erschweren vielen Amerikanern den Hauskauf. Der durchschnittliche Zinssatz für eine 30-jährige Festhypothek sprang in der vergangenen Woche auf 7,49 Prozent, wie der Hypothekenbankenverband MBA am Mittwoch mitteilte. Ein höherer Wert wurde zuletzt im November 2023 verzeichnet. Als direkte Folge fielen die Anträge auf Hypothekendarlehen im Vergleich zur Vorwoche um 4,2 Prozent. „Nur sehr wenige Hausbesitzer haben bei diesen Zinssätzen einen Anreiz zur Umschuldung“, sagte der stellvertretende MBA-Chefvolkswirt Joel Kan. „Der sprunghafte Anstieg der Kreditkosten hat viele potenzielle Käufer vom Markt verdrängt.“

Lungenpest-Verdacht: Trump will mit Putin telefonieren

Nach dem Tod der Mitarbeiterin eines Pest-Forschungszentrums in Sibirien dringen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA auf mehr Informationen aus Russland. Man habe um weitere Auskünfte gebeten, um die Ursache der schweren Lungenentzündung, den Erreger sowie Medienberichte über einen zweiten Mitarbeiter mit einer Lungenentzündung unbekannter Ursache zu klären, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump kündigte unterdessen an, dass er wegen des undurchsichtigen Krankheitsfalls der Laborantin mit Todesfolge mit Kremlchef Wladimir Putin telefonieren wolle.

Auf die Frage einer Reporterin, ob er mit Putin über den Fall gesprochen habe, bei dem der Verdacht auf Lungenpest im Raum steht, sagte Trump in Washington: „Ich habe einen Termin für ein Telefonat.“ Es werde sehr bald stattfinden. Das US-Außenministerium hatte die russischen Behörden bereits zuvor aufgefordert, Informationen schnell und transparent mitzuteilen.

Republikaner setzen im Wahlkampf auf Angst vor Kriminalität

Plötzlich wird in den USA wieder ausführlich über öffentliche Unruhen, Gewaltverbrechen und illegale Einwanderung gesprochen. Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall. In wenigen Wochen stehen die Zwischenwahlen an, bei denen sich die Mehrheitsverhältnisse im Kongress verschieben könnten. Und die regierenden Republikaner brauchen angesichts sinkender Umfragewerte dringend ein Thema, bei dem sie punkten können.

Große Teile der amerikanischen Wählerschaft haben mit stark gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kämpfen. Auch der festgefahrene Krieg gegen den Iran wird zunehmend kritisch gesehen. Präsident Donald Trump ist nicht mehr so beliebt wie noch vor wenigen Monaten. Mit Warnungen, dass die Demokraten die Polizei schwächen könnten, wollen die Republikaner nun noch einmal das Ruder herumreißen.

Die Demokraten halten dagegen. Sie betonen die eigenen Beiträge dazu, dass die Kriminalität in den USA seit den 1990er Jahren deutlich zurückgegangen ist. Manche verweisen zugleich auf die kriminellen Vergehen von Trump selbst - wegen einer Schweigegeldzahlung an einen Pornostar ist der schließlich der erste US-Präsident der Geschichte, der ein verurteilter Straftäter ist.

Trump will mit Putin über möglichen Pestfall in Russland sprechen

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben „sehr bald“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen möglichen Pestfall in Russland sprechen. Anlass ist der Tod einer Mitarbeiterin des Irkutsker Forschungsinstituts für Seuchenbekämpfung in Sibirien und im Fernen Osten, das unter anderem zur Pest forscht. Die Frau war nach Angaben der russischen Behörden an einer Lungenentzündung unbekannter Ursache gestorben.

Auf die Frage nach der Einschätzung der US-Geheimdienste sagte Trump im Weißen Haus, die USA führten dazu „sehr intensive Gespräche“. Voraussichtlich am Mittwoch könne genauer darüber berichtet werden. Trump hatte bereits am Montag erklärt, die USA seien bereit, Russland bei der Bewältigung der Situation zu helfen. „Es ist eine schwere Krankheit“, sagte Trump.

Anwälte: Pike spricht nach gescheiterter Hinrichtung wieder

Die US-Amerikanerin Christa Pike, die in der vergangenen Woche einen Hinrichtungsversuch im Bundesstaat Tennessee überlebt hatte, ist nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein und kann sprechen. Die 50-Jährige werde weiter intensivmedizinisch behandelt, ihre Prognose sei noch unklar.

US-Sender ABC streitet mit Trump-Regierung über Lizenzprüfung

Der US-TV-Sender ABC wehrt sich gegen eine vorzeitige Überprüfung seiner Lizenzen durch die Regierung von Präsident Donald Trump. ABC beantragte am Dienstag bei einem Bundesgericht, die ungewöhnliche Maßnahme zu verhindern. Die vorzeitige Überprüfung durch die Kommunikationsaufsicht FCC sei verfassungswidrig, ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und Vergeltung für Inhalte, die Trump missfielen.

Die Regierung zog vor Gericht die Argumentation des Senders in Zweifel, wonach es sich um einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit handele. Zudem habe der Sender nicht gezeigt, dass er irreparable Schäden erlitten habe, hieß es.

Trump will „patriotische“ Werbung jetzt doch selbst zahlen

Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften nun doch selbst tragen. Zwar betrachte er die Clips als „positive Werbung für unsere großartigen U.S.A.“, und eigentlich sei es „Standard“, dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die „patriotische Werbung“ selbst und mit dem Geld, das er für die „Make America Great Again“-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen. 

Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA hatten mehrere Videos für Aufsehen gesorgt, in denen vor allem antikommunistische Botschaften inszeniert wurden – und Trump selbst als starker Mann im Kampf gegen radikale linke Kräfte. Die Spots wurden auch auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt, US-Medien zufolge auch während der Übertragung von NFL-Football-Spielen.

Trump genehmigt erste Militärhinrichtung seit über 60 Jahren

US-Präsident Donald Trump hat laut Pentagon die Hinrichtung eines früheren Armeepsychiaters genehmigt, der 2009 ein Massaker auf einem Militärstützpunkt verübte. Sollte Nidal Hasan tatsächlich hingerichtet werden, wäre es laut US-Medien die erste Militärhinrichtung in den USA seit mehr als 60 Jahren. Der damalige Armeemajor hatte auf der Militärbasis Fort Hood im Bundesstaat Texas 13 Menschen getötet und 32 verletzt.

Der heute 56-Jährige solle „durch ein Erschießungskommando der US-Armee“ hingerichtet werden, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er habe damals „das Feuer auf unbewaffnete amerikanische Soldaten eröffnet“ und dabei „Allahu Akbar“ gerufen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth habe die Hinrichtung empfohlen, Trump habe sie genehmigt. Ort und Zeitpunkt stünden bisher nicht fest. 

Trump sieht USA trotz Belastungen in „goldenem Zeitalter“

US-Präsident Donald Trump sieht die USA trotz der wirtschaftlichen Belastungen vieler Bürger so gut dastehen wie nie zuvor. „Wir befinden uns gerade im goldenen Zeitalter Amerikas“, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Nebraska. Trump verwies unter anderem auf Statistiken wie eine historisch niedrige Armutsquote. Umfragen deuten dagegen auf erhebliche wirtschaftliche Sorgen in der Bevölkerung hin. Viele Amerikaner haben demnach zunehmend Schwierigkeiten, sich Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Benzin zu leisten.

In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts AP-NORC gab rund die Hälfte der Erwachsenen in den USA an, sich „äußerst“ oder „sehr“ große Sorgen darüber zu machen, ihren Tank noch füllen zu können. Im Juli waren es 39 Prozent. Etwa die Hälfte äußerte zudem große Sorgen, sich Lebensmittel leisten zu können. Während die Unzufriedenheit über die hohen Preise und den Krieg im Iran wächst, betonte Trump zugleich, der Krieg werde bald enden. „Es ist ein kleiner Preis, den man dafür zahlen muss, die Welt sicher zu halten“, sagte er.

Trump unterzeichnet Dekret zur Senkung der Dieselpreise

Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Grand Island im US-Bundesstaat Nebraska auf der Bühne ein Dekret zur Senkung der stark gestiegenen Dieselpreise unterzeichnet. Mit der Anordnung soll künftig jeder roten Diesel steuerfrei kaufen können. Roter Diesel ist mit einem Farbstoff gekennzeichneter, steuerbegünstigter Diesel, der in den USA etwa für landwirtschaftliche Maschinen oder Heizungsanlagen verwendet wird und deshalb günstiger ist.

Trump sagte, das Dekret werde einem durchschnittlichen Lastwagenfahrer bei jeder Tankfüllung mehr als 100 Dollar sparen und auch die Kosten für andere Waren, darunter Lebensmittel, senken. Er bezeichnete die Anordnung als einen „beispiellosen Schritt zur Senkung der Kosten“.

Kuba widerspricht Trump - Keine formellen Verhandlungen mit USA

Kuba und die USA unterhalten Kommunikationskanäle, führen jedoch keine formellen Verhandlungen. Das sagte die ranghöchste kubanische Diplomatin in Washington, Lianys Torres Rivera, am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Sie widersprach damit Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Kuba sei offen für einen „respektvollen“ Dialog, aber „nicht naiv“ angesichts der Drohungen Trumps, erklärte sie. Die Kontakte umfassten Treffen, Telefonate und WhatsApp-Nachrichten, es gebe jedoch keine Fortschritte bei der Wiederaufnahme offizieller Gespräche.

Trump hatte im vergangenen Monat erklärt, die US-Regierung befinde sich „tief in Verhandlungen“ mit Havanna. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte nun, es sei keine Überraschung, dass das kubanische Regime „diese Propaganda“ verbreite. In Wirklichkeit liefen die Gespräche, aber das Regime sei bisher nicht bereit, irgendetwas zu vereinbaren, das dem kubanischen Volk helfen würde. Torres Rivera bezeichnete es als „rote Linie“, dass Havanna nicht bereit sei, über Änderungen an seinem politischen System zu verhandeln.

Doch wegen Bedrohung: Was Trump über den Bomberabzug sagt

Im Fall des überraschenden Abzugs der US-Langstreckenbomber von einem Militärstützpunkt in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump Außenminister Marco Rubio und dem Pentagon widersprochen. Es habe Bedrohungen gegeben, sagte er in Washington vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen. „Warum sollten wir die Bomber also dort lassen? Also haben wir sie ein wenig verlegt, nicht sehr weit“, sagte Trump weiter. Auf Nachfrage eines Journalisten sagte er, dass die Menschen hinter der Bedrohung vermutlich in Verbindung mit dem Iran stünden.

Stunden zuvor hatte Rubio dagegen betont, dass der Abzug nicht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Terrordrohungen stehe. „Ich würde das nicht unmittelbar mit der Entscheidung über die Verlegung in Verbindung bringen“, sagte Rubio vor Journalisten. Grundsätzlich sei die Verlegung „nichts Ungewöhnliches“. 

Republikanischer US-Senator Tillis bedauert Votum für Hegseth

Der republikanische US-Senator Thom Tillis hat sein Votum für Pete Hegseth als Verteidigungsminister als Fehler eingestuft. Es handele sich dabei um das, was er „am meisten“ an seiner Karriere bedauere, schreibt Tillis in seinem neuen Buch mit dem englischen Titel „How to Lose Friends and Antagonize Presidents“, das am (morgigen) Dienstag erscheinen soll. Tillis sorgte im Januar 2025 mit seiner Stimme dafür, dass Hegseth als neuer Pentagonchef unter Präsident Donald Trump bestätigt werden konnte.

Trump: Durch Straße von Hormus fließt täglich Rekordmenge an Öl

US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine indirekt für die Angriffe auf russische Ölraffinerien kritisiert. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am Montag, der Grund für die hohen Spritpreise sei nicht mehr die Straße von Hormus. Die hohen Preise lägen vielmehr daran, dass die Ukraine Raffinerien in Russland „in die Luft sprengt“, und die US-Demokraten in blau regierten Staaten wie Kalifornien Raffinerien schließen würden. Durch die Straße von Hormus kämen „mittlerweile fast täglich Rekordzahlen an Fässern“ mit Öl, schrieb Trump.

US-Geheimdienstkoordinator soll an Spitze von „Super Intelligence Force“

US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton soll eine führende Rolle bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz in den USA spielen. Präsident Donald Trump nannte Clayton als einen Chef der neu gegründeten „Super Intelligence Force (SIF)“. Das Gremium soll die Anstrengungen der Regierung bei KI koordinieren, 

wie Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social schrieb

. 

Er hatte es vor etwa zwei Wochen noch als „AI Force“ angekündigt, versucht aber inzwischen, den Namen „Superintelligenz“ statt des gewohnten Begriffs Künstliche Intelligenz zu etablieren. Als weitere führende Köpfe der Gruppe erwähnte Trump den Chef der unter anderem für Verbraucherschutz zuständigen Handelsbehörde FTC, Andrew Ferguson, sowie Emil Michael, der im Pentagon eine führende Rolle bei Forschung und Technologie spielt.

Trump veröffentlicht Mobilnummer von Senator im Streit um Zeitumstellung

US-Präsident Donald Trump hat im Streit über die dauerhafte Einführung der Sommerzeit die mutmaßliche Telefonnummer des republikanischen Senators Tom Cotton veröffentlicht. Trump forderte seine Anhänger am Samstag

auf seiner Online-Plattform Truth Social

 auf, den Senator anzurufen. Cotton blockiert einen von Trump unterstützten Gesetzentwurf, der die halbjährliche Zeitumstellung beenden würde. Cotton erklärte daraufhin 

auf der Plattform X

, die Bürger seines Bundesstaates Arkansas wollten nicht, dass ihre Kinder im Stockdunkeln zur Schule gingen. Die Nachrichtenagentur Reuters erreichte unter der von Trump verbreiteten Nummer nur eine Mailbox, die nicht dem Senator zuzuordnen war.

Das US-Repräsentantenhaus hatte dem Gesetzesvorhaben bereits im Juli zugestimmt, im Senat stößt es jedoch auf Widerstand. Trump argumentiert, mehr Sonnenlicht am Nachmittag sei gut für die Landwirtschaft und den Sport und verringere die Kriminalität. Er selbst könne dann länger als 14 Löcher Golf spielen. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump die Telefonnummer eines Senators veröffentlicht. Während seines ersten Präsidentschaftswahlkampfs las er 2015 bei einer Kundgebung die Nummer des Senators Lindsey Graham vor, den er damals als „Idioten“ bezeichnete.

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Senator Tom Cotton: Streit mit Trump über die Zeitumstellung. ap

Medienbericht: Trump ernennt Geheimdienstchef zum KI-Beauftragten

US-Präsident Donald Trump hat seinen Geheimdienstchef Jay Clayton zum neuen KI-Beauftragten der Regierung ernannt. 

Das berichtete das „Wall Street Journal“

 unter Berufung auf ein Interview mit Clayton. Demnach soll Clayton ein neues Gremium des Weißen Hauses leiten, das innerhalb von 120 Tagen über die Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) berichten soll. Das Gremium, von der Regierung als „Super Intelligence Force“ bezeichnet, solle sicherstellen, dass die USA bei hochentwickelter KI führend blieben, sagte Clayton dem Blatt. „Das Risiko, nicht der Erste zu sein, ist hoch.“

Hintergrund der Ernennung ist eine intensive Debatte über die Sicherheit von KI. Einige Forscher warnen, die Technologie könne für den Menschen gefährlich werden. Politiker beider Parteien fordern deshalb eine stärkere Regulierung. Trump selbst hat sich für eine zurückhaltende Regulierung ausgesprochen, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China nicht zu gefährden. Trump beruft damit zum zweiten Mal einen Berater für dieses Thema. Dem neuen Gremium sollen unter anderem auch Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth angehören.

Trump-Regierung nimmt Ermittlungen gegen Ex-Fed-Chef Powell nicht wieder auf

Das US-Justizministerium wird die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den ehemaligen US-Notenbankchef Jerome Powell wegen Kostenüberschreitungen bei einem Renovierungsprojekt nicht wieder aufnehmen. Dies teilte ein Sprecher der Behörde am Freitag mit. Justizminister Todd Blanche schloss jedoch nicht aus, die Aufsicht über das Bauvorhaben weiter zu prüfen und bei Beweisen für ein Fehlverhalten Maßnahmen zu ergreifen. Sollte eine neue Überprüfung Hinweise auf strafbare Handlungen ergeben, könnte das Ministerium ermitteln, sagte Blanche.

Der interne Prüfer der US-Notenbank hatte am Mittwoch erklärt, es gebe keine Grundlage für eine strafrechtliche Verfolgung oder Beweise für ein administratives Fehlverhalten im Zusammenhang mit den Baukosten. Die Kosten für das Projekt belaufen sich mittlerweile auf rund 2,4 Milliarden Dollar, etwa eine Milliarde mehr als ursprünglich geplant. Der Prüfer stellte aber eine laxe Aufsicht fest, was US-Präsident Donald Trump zu einer erneuten Forderung nach Powells Rückzug veranlasste.

Trump: Diesel-Exportverbot stand nie wirklich zur Debatte

Nach der wiederholten Drohung mit einem Exportverbot für Diesel teilt US-Präsident Donald Trump nun mit, er habe das nicht ernst gemeint. Ein solches Verbot habe niemals wirklich zur Debatte gestanden, sagte Trump am Freitag vor Reportern. Er werde ein solches Verbot auch nicht verhängen. Trump sagt zudem, die USA hätten sehr gute Beziehungen zu Europa.

Die G7-Staaten hatten sich zuvor auf die Freigabe von 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel aus ihren strategischen Reserven geeinigt. Damit reagierte das Bündnis auf Trumps Druck, das Angebot zu erhöhen. Die Hoffnung ist, dass die Kraftstoffpreise sinken, die unter anderem wegen des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs stark gestiegen sind. Die hohen Preise sind für Trump und seine Republikaner vor den wichtigen Zwischenwahlen im November zu einem politischen Problem geworden. Das gilt vor allem für die Agrarstaaten, in denen der Kraftstoff für die Landwirtschaft, den Lkw-Verkehr und das verarbeitende Gewerbe von großer Bedeutung ist.

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US-Küstenwache stoppt Schiff mit Treibstoff für Kuba

Die US-Küstenwache hat nach eigenen Angaben ein Schiff mit einer „illegalen“ Treibstofflieferung für Kuba in der Karibik abgefangen. Ein taktisches Team habe das Schiff „Grace“ Anfang September geentert und es in den Hafen von Progreso in Mexiko eskortiert, teilte die Coast Guard nun mit. Die mexikanische Marine habe das Vorhandensein großer Treibstoffmengen in den Ballasttanks des Schiffes bestätigt.

Seit Dezember gilt eine US-Ölblockade gegen den sozialistischen Karibikstaat. Lieferungen aus Drittländern wurden seitdem fast vollständig eingestellt, was die bereits kritische Energielage auf Kuba verschärft hat. Der kubanische Privatsektor darf allerdings Treibstoff aus den USA importieren. Washington will durch eine Reihe von Sanktionen wirtschaftliche und politische Reformen in Kuba im Sinne seiner Interessen herbeiführen.

USA schließen Botschaft in Brasilien aus Sicherheitsgründen

Zwei Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien haben die USA ihre Konsulardienste im Land aus Sicherheitsgründen vorerst ausgesetzt. US-Bürger wurden aufgefordert, die diplomatischen Einrichtungen auch bei dringenden Anliegen nicht aufzusuchen und sich stattdessen an den zuständigen Bereitschaftsdienst zu wenden, wie die US-Botschaft in Brasilien mitteilte. 

Bis wann die Aussetzung gelten sollte, wurde ebenso wenig erwähnt wie ein möglicher konkreter Grund für die Schließung. Eine Quelle aus der US-Regierung erwähnte laut dem Fernsehsender „TV Globo“ eine mögliche Bombendrohung. Unklar blieb demnach, ob diese gegen die US-Botschaft oder einen anderen Ort in Brasiliens Hauptstadt Brasilia gerichtet war.

Trump reist für Wahlkampfkundgebung nach Alabama

US-Präsident Donald Trump setzt am Freitag seine Wahlkampftour für die Zwischenwahlen mit einer Kundgebung im zutiefst republikanischen Bundesstaat Alabama fort. In Alabama, genauer in der Stadt Mobile, hatte er vor zehn Jahren seine erste große Wahlkampfrede vor schätzungsweise 30.000 Menschen in einem College-Football-Stadion gehalten. Spätestens damit wurde deutlich, dass der anfangs als Anwärter bei den Vorwahlen der Republikaner noch von vielen verlachte Trump ein ernstzunehmender Kandidat sein würde.

Trump startete seine Wahlkampftour am Donnerstag in republikanisch geprägten Wahlkreisen in Texas und Oklahoma. Die Auftakttermine bieten ihm die Möglichkeit, sich vor feiernden Unterstützern zu zeigen, auch wenn er und seine Partei in Umfragen vor den Midterms schlecht da stehen. „Ich fahre dorthin, weil die Leute mich dort sehen wollen“, sagte Trump bei seiner Abreise aus Washington.

US-Richter warnt vor Risiken durch KI in Anwaltskanzleien

Ein US-Richter hat vor wachsenden Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Anwaltskanzleien gewarnt. Die Technologie könne negative Folgen für Mandanten haben und die Ausbildung junger Juristen behindern, erklärte der New Yorker Richter Arun Subramanian am Freitag. Ein aktueller Vorfall sollte ein Weckruf für die Branche sein, KI-generierte juristische Arbeit sorgfältig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Zwar forderten Mandanten möglicherweise den Einsatz von KI, um Kosten zu sparen, doch sollten sie dies angesichts möglicher Fehler gut abwägen.

Hintergrund der Äußerungen ist ein Verfahren, in dem fehlerhafte, von einer KI erstellte Quellenangaben bei Gericht eingereicht worden waren. Der Richter verzichtete jedoch auf Sanktionen gegen die beteiligten Anwälte. Die zuständige Juristin hatte sich zuvor entschuldigt und erklärt, ein anderer Anwalt ihrer Kanzlei habe fehlerhafte Zitate ungeprüft übernommen. Dies sei ein isolierter Fehler gewesen, der gegen die internen Richtlinien verstoßen habe. Es habe nicht die Absicht gegeben, das Gericht zu täuschen. Die Kanzlei nutzte für den Schriftsatz nach eigenen Angaben ein KI-Werkzeug.

HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

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