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Philips 65OLED910/12 – Die Faszination von Licht und Schall

Дата публикации: 08-09-2026 16:00:55

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Mit seinem OLED910/12 Modell möchte Philips das ultimative Erlebnis in Sachen Bild und Ton schaffen. Dazu setzt der Hersteller auf ein helles OLED-Panel mit etwas KI-Hilfe, kräftigen Sound aus der Hand von Bowers & Wilkins, sowie ein vierseitiges Ambilight. Kombiniert mit der App-Vielfalt von Google-TV, soll der 65-Zöller rundum tolle Unterhaltung bieten.

Vierseitiges Ambilight, ein helles OLED-Panel und 3.1-Sound von Bowers & Wilkins, befeuert von den Fähigkeiten von Google TV, sollen den 65OLED910/12 zur Entertainment-Maschine machen.

OLED META 3.0 nennt Philips seine Paneltechnologie, mit dem der OLED910/12 noch hellere, kontrastreichere und rundum lebensechtere Bilder liefern soll. Dabei wird eine „Primary RGB Tandem“ Konstruktion verwendet, die vier einzeln ansteuerbare Schichten anstelle der sonst üblichen drei Lagen eines OLEDs besitzt. Mit Hilfe eines zusätzlichen Farbfilters über der rückwärtigen Leuchtschicht wird die Farbdarstellung besser und auch eine höhere Spitzenhelligkeit kann erzielt werden. So kommt der 65OLED910/12 hier auf satte 3.700 Nits. Gleichzeitig sinkt dabei sogar der Stromverbrauch und dank der verbesserten Reflexionsunterdrückung des Panels profitieren Kontrast und Schwarzdarstellung auch in hellen Umgebungen. Um die weitern Aspekte eines optimalen Bilds kümmert sich dann Philips P5 Intelligent Picture Engine. Die KI-Plattform soll während der Nutzung stetig das Bild genau den Gegebenheiten entsprechend anpassen. Um den Rest kümmert sich dann die Ambilight Technologie des Herstellers, die hier an allen vier Seiten des TVs zum Einsatz kommt.

Speedfreak

Im 65OLED910/12 kommt ein META 3.0 Panel in der Größe der namensgebenden 65 Zoll Bilddiagonale zum Einsatz. Der OLED bietet dabei die volle 4K-Auflösung mit 3.840 mal 2.160 Pixeln, bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Nativ arbeitet das Panel dabei mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, per VRR ist aber auch die Verarbeitung mit 144 Hertz drin. Dazu werden alle wichtigen HDR-Varianten unterstützt. Für Gaming sind außerdem der Support von Nvidias G-Sync und AMDs FreeSync Premium interessant und auch eine ALLM Unterstützung wird hier geboten, um möglichst geringe Latenzen zu erreichen. Nutzt man Gaming-Hardware an den HDMI-Ports, kann außerdem die Game Bar verwendet werden. Das spezielle UI-Element erlaubt das schnelle Anpassen von Ambilight und Bildeinstellungen. Dabei können bis zu zehn unterschiedliche Profile gespeichert werden, um beispielsweise das richtige Setup für bestimmte Genres umgehend aufzurufen. Auch Dinge wie Fadenkreuze oder FPS-Counter können hier eingeblendet und individuell angepasst werden.

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Das META 3.0 Panel mit 4K-Auflösung liefert tiefdunkles Schwarz, hohen Kontrast und verbraucht gleichzeitig weniger Strom als vorherige OLEDs.

Klang mit Kraft und Köpfchen

Damit der Sound bei all dem bildtechnischem Zauber nicht auf der Strecke bleibt, hat sich Philips mit den Lautsprecherlegenden von Bowers & Wilkins zusammengetan. Die britische Traditionsfirma hat im schlanken Smart-TV ein durchaus potentes Klangpaket verbaut, das insgesamt auf bis zu 80 Watt Leistung zurückgreifen kann. Statt schnödem Stereo gibt es hier sogar ein ganzes 3.1 System. Die Kanäle links und rechts erhalten also einen eigenen Mittelhochtöner, ergänzt um einen weitern Treiber, der als Center-Kanal fungiert. Auf der Rückseite des 65OLED910/12 befindet sich dann noch ein passender Subwoofer, der den nötigen Punch im Tiefton generieren soll. Für optimale Räumlichkeit ist das System dann, neben herkömmlichen Audiocodecs, außerdem mit den 3D-Tonformaten Dolby Atmos und DTS:X kompatibel. Per Subwoofer-Augang lässt sich wahlweise noch mehr Bass genießen, während die Kompatibilität mit DTS Play-Fi sogar das unkomplizierte Ergänzen des TVs um kabellose Surround-Lautsprecher erlaubt.

Empfangsbereit

Ebenfalls kabellos kann die Netzwerkeinbindung geschehen, während Audiogeräte oder Gaming-Controller per Bluetooth verbunden werden können. Eine Ethernetbuchse dient als Alternative für das WLAN, während der Fernsehempfang wahlweise per Sat-Anschluss oder Antennenkabel geschieht. Per CI-Schacht können dabei auch Karten für Pay-TV-Angebote genutzt werden. Zwei USB-Port liefern Strom für aktive Antennen oder andere Dongles und auch die Wiedergabe verschiedener Medien kann hier über angeschlossene Massenspeicher passieren. Receiver, Konsolen oder Blu-ray-Player bedienen sich hingegen der vier HDMI-Ports. Zwei davon, inklusive des Anschlusses, der auch eARC bietet, ermöglichen die Übertragung von Inhalten mit 4K und 120 Hertz. Die anderen beiden Eingänge bieten hingegen HDMI Standard 2.0 und damit maximal 60 Hertz. Letztlich verfügt der 65OLED910/12 dann noch über einen optischen Toslink-Ausgang, sowie einen Kopfhöreranschluss mit 3,5-Millimeter-Buchse. Alle Schnittstellen lassen sich theoretisch mit der beiliegenden Abdeckung verbergen. Da diese aber nur eine sehr kleine Kabeldurchführung bietet, ist sie in der Praxis unbrauchbar.

Die Anschlusspanels des Philips bieten alle aktuell wichtigen Schnittstellen.

Große Google-Welt

Für das integrierte Entertainment und die allgemeine Kontrolle setzt Philips bei seinem 65-Zöller auf das Google TV Betriebssystem, das auf Android basiert. Das bedeutet eine enorme Auswahl von kompatiblen Apps, von denen einige schon ab Werk installiert sind. Die gut in der Hand liegende Bluetooth-Fernbedienung bietet außerdem bereits Schnellzugriffstasten für Netflix, YouTube und Prime Video. Auf den 32 Gigabyte Flash-Speicher des Gerätes können aber noch viele dutzend weiterer Apps installiert werden. Dazu ist das System mit Googles und Amazons Sprachassistenten kompatibel, unterstützt das Streaming per Google Cast und AirPlay und auch die Einbindung in die Smart Home Systeme Google Home, Apple Home, Matter und Control4 ist möglich. Für all diese Funktionen, ebenso wie für deutlich grundlegendere Dinge, setzt das System das Einloggen mit einem Google Account voraus. Besitzer eines Android-Smartphones haben diesen bereits, alle anderen Nutzer sollten spätestens bei der Einrichtung des 65OLED910/12 einen erstellen.

Die per USB aufladbare Fernbedienung lässt sich, dank Kipphebeln für Lautstärke und Senderwahl, auch ohne Hinsehen gut nutzen. Mit einem Druck auf die „123“ Taste, wird das Steuerkreuz mit leuchtenden Ziffern versehen, um Sender direkt anwählen zu können.

Smart-TV mit Hilfestellung

Wahlweise direkt per Fernbedienung, oder über das Smartphone kann die Einrichtung erfolgen, bei der man Schritt für Schritt durch zahlreiche Dinge wie die Anmeldung per Google Account, die Netzwerkverbindung, Datenschutz und -übermittlung, sowie die Einrichtung von TV-Empfang und externen Quellen geleitet wird. Auch bevorzugte Apps lassen sich gleich bei der Initialisierung installieren, bevor man im Hauptmenü des 65OLED910/12 landet. Hier findet man, neben den vorhandenen Apps, zahlreiche Content-Empfehlungen, ebenso wie die mittlerweile obligatorische Werbung. Unter dem „Philips“ Tab kommen aber auch zahlreiche Erklärungen zu verschiedenen Funktionen zum Vorschein, die Einsteigern in die Welt von Google TV oder Ambilight TVs das Leben erleichtern können. Das Zahnrad-Symbol führt zunächst in ein Schnellmenü, von dem aus man in die vollständigen Einstellungen des Systems wechseln kann. Bei der Navigation reagiert der Fernseher zuverlässig und flott und auch das Layout der Fernbedienung hat man schnell verinnerlicht.

Mit Google TV hat man ein OS an der Hand, das eine große Auswahl an Apps mit einer allgemein guten Bedienbarkeit vereint.

Premiumoptik

Bevor der Blick Richtung OLED-Panel geht, fällt er zunächst noch auf den Fernseher selbst. Hier fällt zunächst die graue Stoffverkleidung an der Unterkante auf, hinter der sich die drei Treiber des Soundsystems verbergen. In Kombination mit den abgerundeten Ecken und den schlanken Stäben der Füße, macht der 65OLED910/12 einen sehr wertigen und eleganten Eindruck. Die beiden Standfüße des Gerätes sind schnell montiert und heben den TV nur wenige Millimeter von der Möbeloberfläche ab. Das ist okay, denn dank der integrierten Soundlösung wird keine externe Soundbar benötigt. Alternativ kann man den Smart-TV natürlich auch an der Wand befestigen, wofür eine VESA Halterung mit den Maßen 300 x 300 benötigt wird. Aufgrund des vierseitigen Abmilight ist die Wandmontage wohl auch die beste Wahl der Installation, da man so den vollen Effekt der Beleuchtung bekommt. Dafür werden außerdem etwa sieben bis zehn Zentimeter Abstand zur Wand empfohlen.

Ein hübscher Stoffbezug für die Soundbar, flache solide Füße und gute Verarbeitungsqualität unterstreichen den Premiumanspruch von Philips OLED+ Serie.

TV-Talente

Vor dem smarten Teil geht es dann erst mal zum TV-Part des 65OLED910/12 und dem, was immer zuerst kommt: dem Anordnen der Sender. Dies funktioniert hier nur über das Erstellen einer Favoritenliste, wozu das System auch gleich beim Öffnen der Senderliste hinweist. Das funktioniert recht problemlos und sobald alle Wunschprogramme markiert und die Liste gespeichert wurde, lässt sich auch die gewünschte Reihenfolge festlegen. Von da an nimmt der Tuner die Favoritenliste als Standard, doch auch der Wechsel zur Urform ist jederzeit möglich. Als nettes Feature stellen sich hier auch die Kipphebel der Fernbedienung für Lautstärke und Senderwahl heraus, die sich auch ohne Hinsehen perfekt bedienen lassen. Mit einem Druck auf die 123-Taste beginnen dann auch Ziffern auf der zuvor dunklen Fernbedienung zu leuchten. So lassen sich Sender auch nach Programmplatz auswählen. Dinge wie ein EPG und internetbasierte Zusatzfeatures per HbbTV, sorgen für entspanntes Fernsehen.

Das individuelle Anordnen von Sendern setzt das erstellen einer Favorienliste voraus. Eine Aufnahmefunktion per USB gibt es nicht.

Nicht zu viel KI

Einen Knopfdruck später startet die Netflix App und „K-Pop Demon Hunters“ ist ausgewählt. Dort zeigt sich, dass sich ein paar Änderungen der Bildeinstellungen noch lohnen. Der KI-Bildmodus wird auf Kristallklar gestellt, während Dinge wie die automatische Helligkeits- und Farbtemperaturanpassung ausgeschaltet werden. Gleiches gilt für die Artefakt- und Rauschunterdrückung, ebenso wie die Kontrast- und Bewegungsoptimierung. Andere Helferlein machen sich mit ausgeglichener Einstellung am besten und auch die Farbsättigung darf man ruhig noch ein wenig herunter regeln. Einstellungen, die leider für jede Quelle individuell gemacht werden müssen, die der 65OLED910/12 aber mit einem wirklich erstklassigen Bild belohnt, bei dem weiß wirklich weiß ist und Farben natürlich wirken. Die aktivierte Dunkelheitsoptimierung macht ihre Sache gut und das Panel liefert ein exzellentes Schwarz, mit einer tollen Abstufung der einzelnen Werte. Elemente in dunkleren Bildbereichen wirken dabei dennoch detailliert, werden gut durchgezeichnet und setzen sich gut von einander ab.

Philips 65OLED910/12 – Bildbrillanz mit Atmosphäre

Die Farben des Animationsfilms wirken kräftig aber nicht überzeichnet. Dazu beeindrucken hier besonders die vielen Lichteffekte in den dunklen Konzertszenen, bei denen das Panel jedes einzelne Lämpchen kontrastreich strahlend und sauber auslaufen lässt. Dazu wirkt das Bild wunderbar plastisch und besitzt eine schöne Tiefe. Ein Effekt, der vom Ambilight nochmals verstärkt wird. Die LED-Streifen auf der Rückseite des TVs erweitern hier den Bildinhalt schemenhaft auf die umliegende Wand und vergrößern so den Bildeindruck. Auch bei schnellen Schnitten hat die Technik keine Probleme mitzuhalten und schon nach kurzer Zeit hat man sich voll an den Effekt gewöhnt, der nebenbei auch den Raum recht atmosphärisch ausleuchtet. Mit verschiedenen Modi lässt sich das Ambilight zusätzlich anpassen, aber im Normalfall fährt man mit der Original-Einstellung gut. Einzig beim Gaming lohnt sich der entsprechende Modus, um die Latenz noch weiter zu verringern.

Per Ambilight wirkt das Bild nicht nur größer, auch die Tiefenwirkung ist verbessert. Dazu leuchten die LEDs auch das Wohnzimmer atmosphärisch aus.

Klangkunst

Auch die Feinzeichnung des Bildes weiß hier zu beeindrucken. Texturen von Stoffen und Gegenständen, das Tigerfell oder einzelne Haare stellt der OLED wunderbar klar dar. Das klappt sogar bei nicht nativ in 4K vorliegendem Quellmaterial wie hier, oder sogar beim TV-Empfang sehr gut. Feine Partikeleffekte bei den schnellen Kämpfen der drei Protagonistinnen gegen die Dämonen stellt das Panel herrlich filigran dar. Eine Etage tiefer überzeugt dann auch die Arbeit von Bowers & Wilkins auf ganzer Linie. Alle Stimmen bildet das 3.1 System sehr sauber und gut verständlich ab. Das funktioniert bei allen Stimmlagen und auch bei den verschiedenen Songs des Films, egal ob bei englischen oder koreanischen Zeilen. Dazu sorgen die Lautsprecher für eine üppige Dynamik und schieben bei flotten Effekten kräftig an. Dabei entwickelt die schlanke Soundbar eine schöne Fülle, der Subwoofer sorgt für guten Tiefgang und auch Räumlichkeit, Transparenz und Tiefenstaffelung wissen zu gefallen.

Der in die Rückseite eingelassene Subwoofer, ergänzt um zwei Passivmembranen, sorgt für einen erfreulich kernigen Bassbreich.

Leistungssportler

Bei der 4K-Version von „F1: The Movie“ erklingt das typische Geräusch der V6-Hybridmotoren. Dazu ist auch hier die Verständlichkeit der Dialoge exzellent, selbst bei den Gesprächen über Funk. Hans Zimmers Soundtrack wirkt dazu druckvoll und treibt die Action auf den Rennstrecken rund um den Globus wunderbar an. Beim Bild weiß der Philips erneut zu faszinieren. Die schnellen Rennaufnahmen, die teilweise während echter Grand Prix gemacht wurden, sind knackscharf und flüssig. Bei den Nachtrennen kommt dann noch einmal der tolle Kontrast zum Tragen, wenn die vorbeiflitzenden Lichter über die Folierungen der Autos huschen. Auch die Carbonstrukturen der Teile, das Graining der Reifen, die Sponsorenlogos und die zahlreichen Anzeigen auf den Lenkrädern werden dazu detailliert und klar dargestellt. Mit dem einsetzenden Regen in Monza zeichnet das Panel außerdem die feinen Wassertropfen auf Visieren und Autos sauber durch. Mit dieser Vorstellung hat der 65OLED910/12 ebenfalls einen Podiumsplatz sicher.

Der 65OLED910/12 überzeugt mit exzellentem Bild und sattem Sound.

Fazit

Der Philips 65OLED910/12 vereint das exzellente Bild seines META 3.0 Panels mit dem packenden Sound des Bowers & Wilkins 3.1 Systems, wodurch man sich von diesem Smart-TV einfach rundum gut unterhalten fühlt. Gerade die Schwarzdarstellung, der Kontrast und die Plastizität des Bildes sind ausgezeichnet. Das vierseitige Ambilight verstärkt diese Effekte nochmals und zieht einen so noch besser in das Geschehen auf dem Bildschirm hinein. Gleichzeitig liefert die integrierte Soundbar wunderbar verständliche Dialoge, dynamische Effekte und ordentlichen Tiefgang. Mit Google TV gibt es eine große App-Vielfalt und auch die allgemeine Bedienung des Fernsehers geht gut von der Hand. Letztich überzeugen das ansprechende Design, sowie die wertige Verarbeitung von TV und Fernbedienung gleichermaßen. Und wer sich im Handel ein wenig umschaut, bekommt diesen erstklassigen Entertainer sogar deutlich unter UVP.

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