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GCAP: Burnham bietet Merz Einstieg in gemeinsames Kampfjet-Projekt an

Дата публикации: 08-10-2026 15:56:51

Der britische Premier und der Bundeskanzler unterzeichnen in Berlin einen Freundschaftsvertrag. Eine Rückkehr der Briten in die EU sei „Zukunftsmusik“, bei Rüstung werden sie aber konkret.

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GCAP: Burnham bietet Merz Einstieg in gemeinsames Kampfjet-Projekt an Der britische Premier und der Bundeskanzler unterzeichnen in Berlin einen Freundschaftsvertrag. Eine Rückkehr der Briten in die EU sei „Zukunftsmusik“, bei Rüstung werden sie aber konkret.

Friedrich Merz (CDU) und Andy Burnham: Merz sprach von einem historischen Tag. Foto: Michael Kappeler/dpa

Berlin. Der britische Premierminister Andy Burnham hat Deutschland angeboten, dem Kampfjet-Programm GCAP beizutreten. Er habe gegenüber Bundeskanzler Friedrich Merz die Offenheit Großbritanniens signalisiert, dass Deutschland sich an dem Vorhaben beteiligen könne, sagte Burnham am Donnerstag bei seinem Antrittsbesuch in Berlin.

„Das ist etwas, das wir in der kommenden Zeit in Zusammenarbeit mit unseren anderen Partnern, Italien und Japan, vorantreiben wollen“, erklärte der britische Regierungschef. Das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS war in diesem Sommer gescheitert.

Dem Vernehmen nach handelt es sich bei Burnhams Angebot „um den ersten kleinen Schritt“ zu einer möglichen Rüstungskooperation. Deutschland bleibe dabei, dass es bei der Entwicklung des Kampfflugzeugs keinen deutschen Alleingang geben werde, hieß es aus Regierungskreisen. Neben Deutschland hat auch Kanada Interesse bekundet, der britisch-italienisch-japanischen Gemeinschaftsproduktion beizutreten. Bis 2035 soll der Kampfjet GCAP flugfähig sein und unter anderem den Eurofighter Typhoon ersetzen.

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Bei ihrem Treffen in Berlin haben Merz und Burnham mehr als sechs Jahre nach dem Brexit eine neue Grundlage für ihre Beziehungen geschaffen. Die beiden Regierungschefs setzten im Kanzleramt mit dem Austausch der Ratifizierungsurkunden den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag in Kraft, der im vergangenen Jahr in London unterzeichnet worden war.

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