Für Trumpf reicht es nicht mehr, nur die besten Laser zu bauen. Was im Kampf gegen chinesische Konkurrenten zählt, sind Gesamtsysteme mit Robotik. Trumpf erobert das neue Feld mit KI.

Trumpfs Robotik-Chef Ralph Lange: „Wenn der Roboter keinen Kopf braucht, hat er keinen.“ Foto: imago stock, PR (2) [M] Handelsblatt
Ditzingen. In der Entwicklungshalle von Trumpf im schwäbischen Ditzingen beginnt die Revolution der Robotik nicht mit einem spektakulär anmutenden Roboter. Sie beginnt in dem Moment, in dem Maschinen aufhören, jede Bewegung vorgegeben zu bekommen, weil sie anfangen, selbst zu entscheiden.
Dabei ist Robotik eigentlich kein Kernthema des Familienunternehmens, das vor allem auf den Einsatz von Lasern spezialisiert ist – von der Blechbearbeitung bis zur Chipherstellung. In der DNA des Unternehmens liegt es allerdings, immer die Hand am Puls der neuesten Technologien zu haben, im engen Kontakt mit Forschung und Wissenschaft. Das Erfolgsgeheimnis von Trumpf ist, neue Technologien industrietauglich zu machen.
Und so geht es in Ditzingen letztendlich auch darum, Roboter klüger zu machen. Sie sollen Blechbearbeitungsmaschinen zu einem intelligenten System ergänzen und so Wettbewerbsvorteile schaffen. Denn die chinesische Konkurrenz macht selbst dem jahrelangen Weltmarktführer inzwischen zu schaffen. Das Handelsblatt hat für die Serie Zukunftsgestalter exklusive Einblicke in den sensiblen Bereich von Trumpf erhalten.
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