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+++ USA +++: Pentagon – Fort-Hood-Attentäter wird im Livestream hingerichtet

Дата публикации: 07-10-2026 17:04:00

Hegseth will öffentliche Hinrichtung von Militärstützpunkt-Attentäter +++ Nach Dauereinsatz: „USS Abraham Lincoln“ wieder in den USA +++ Der Newsblog.

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USA: Pentagon – Fort-Hood-Attentäter wird im Livestream hingerichtet Live-Blog Hegseth will öffentliche Hinrichtung von Militärstützpunkt-Attentäter +++ Nach Dauereinsatz: „USS Abraham Lincoln“ wieder in den USA +++ Der Newsblog.

Pentagon: Das US-Verteidigungsministerium bestätigt die geplante Liveübertragung der Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters. Foto: Reuters

Nach Dauereinsatz: „USS Abraham Lincoln“ wieder in den USA

Nach einem monatelangen Einsatz ist der US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ wieder in die USA zurückgekehrt. Bilder zeigten, wie das Schiff im Hafen der Westküstenstadt San Diego einlief. Die „USS Abraham Lincoln“ war Medien zufolge 265 Tage lang ohne Hafenaufenthalt unterwegs gewesen. Das Schiff sorgte während seines Einsatzes, unter anderem im Iran-Krieg, wegen angeblicher Versorgungsengpässe und Beschwerden von Matrosen und Angehörigen der insgesamt 5.000 Soldaten für Schlagzeilen.

Berichte über Probleme mit der Wasserversorgung, verstopfte Toiletten sowie eine zunehmende psychische Belastung der Besatzung infolge diverser Missstände hatten für Kritik gesorgt. In einigen Fällen sollen Besatzungsmitglieder nach Angaben ihrer Angehörigen versucht haben, über Bord zu springen. Das US-Militär wies die schwersten Vorwürfe zurück.

Pentagon: Fort-Hood-Attentäter wird im Livestream hingerichtet

Die geplante Hinrichtung des verurteilten Fort-Hood-Attentäters Nidal Malik Hasan soll per Livestream übertragen werden. Das Pentagon bestätigte am Donnerstag (Ortszeit) entsprechende Aussagen von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Einzelheiten zur geplanten Übertragung sollen noch bekanntgegeben werden.

Hasan soll am 3. Dezember um 13 Uhr (Ortszeit) durch ein Erschießungskommando auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im US-Bundesstaat Texas hingerichtet werden. Präsident Donald Trump hatte die Vollstreckung des Todesurteils am 2. Oktober genehmigt.

Hegseth sagte dem konservativen Sender Real America's Voice, die Hinrichtung werde öffentlich sein und Menschen könnten sie verfolgen. Das Pentagon stellte anschließend klar, dass damit eine Liveübertragung gemeint ist.

Hasan, ein ehemaliger Armeepsychiater, tötete 2009 bei einem Anschlag auf Fort Hood 13 Menschen und verletzte 32 weitere. Ein Militärgericht verurteilte ihn 2013 zum Tode.

Sollte die Hinrichtung stattfinden, wäre sie die erste Vollstreckung eines Todesurteils durch das US-Militär seit 1961 und die erste Hinrichtung eines US-Soldaten durch ein Erschießungskommando seit dem Zweiten Weltkrieg.

ICE-Beamte schießen in New York auf Mann in Auto – Kind war dabei

Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE haben am Donnerstag im New Yorker Stadtteil Bronx auf einen Mann in seinem Auto geschossen und ihn verletzt. In dem Fahrzeug befand sich auch ein Kind. Dies berichtet der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani: „Ersten Berichten zufolge umstellten die Beamten den Mann und ein fünfjähriges Kind in seinem Auto, bevor sie mehrere Schüsse abgaben.“ Das Kind wurde nach Angaben Mamdanis vermutlich nicht verletzt. Mamdani bezeichnete den Mann als Einwohner New Yorks. Die Polizei teilte mit, der angeschossene Mann sei bei Bewusstsein und werde medizinisch versorgt.

„Dies ist eine ungeheuerliche und unglaublich ernste Situation“, sagte Mamdani. Er habe Präsident Donald Trump angerufen, um mit ihm über den Vorfall zu sprechen. „Ich werde ihn auffordern, alle Vollstreckungsmaßnahmen der ICE-Behörde in unserer Stadt zu beenden. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie ICE-Beamte die Menschen in unseren Stadtvierteln terrorisieren.“ ICE hat bisher nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur Reuters um eine Stellungnahme geantwortet. Nach Angaben der New Yorker Polizei fielen gegen 16.00 Uhr Ortszeit in der Bronx Schüsse. Beamte der Einwanderungsbehörde seien unter anderem beteiligt gewesen. Bundesbehörden untersuchten den Vorfall.

Hegseth: Öffentliche Militärhinrichtung von Attentäter

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will die geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt öffentlich stattfinden lassen. Man werde dafür sorgen, dass Menschen die Hinrichtung des ehemaligen Militärpsychiaters Nidal Hasan öffentlich beobachten könnten, sagte Hegseth dem rechtskonservativen US-Sender Real America's Voice. „Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben.“ 

Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas geplant. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt das Feuer auf Soldaten eröffnet und 13 Menschen getötet. 32 weitere Menschen wurden verletzt. Der damalige Militärpsychiater wurde 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.

Öffentliche Erschießungen wurden in den USA unter anderem während des Amerikanischen Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert als Abschreckung eingesetzt. Die bislang letzte Hinrichtung durch ein Erschießungskommando des US-Militärs fand 1945 statt. Die letzte allgemein öffentliche Hinrichtung in den USA war 1936: Damals wurde im Bundesstaat Kentucky ein Mann vor Tausenden Schaulustigen gehängt. Ob Hegseth nun eine ähnlich öffentliche Hinrichtung oder lediglich die Anwesenheit ausgewählter Zeugen und Personen beziehungsweise eine Übertragung plant, blieb zunächst unklar.

Trump-Regierung schließt Microsoft von Programm für Greencards aus

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schließt den Software-Konzern Microsoft von einem Greencard-Programm für Mitarbeitende aus, die über ein Arbeitsvisum ins Land gekommen sind. Die Regierung warf Microsoft am Donnerstag Betrug vor. „Wenn man das für jeden Arbeiter, den Microsoft entlassen hat, durchrechnet, haben sie diesen Arbeiter durch eineinhalb ausländische Vertragsknechte ersetzt“, sagte Vizepräsident JD Vance bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Betroffen ist ein Programm für Anträge auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis von Beschäftigten, die mit einem sogenannten H-1B-Visum in die USA gekommen sind. Das Programm ist Anhängerinnen und Anhängern Trumps seit Langem ein Dorn im Auge. Sie sehen darin Nachteile für amerikanische Arbeitskräfte und werfen Unternehmen vor, das Programm zu missbrauchen.

Rubio besucht Portugal – Streit über Nutzung von Luftwaffenstützpunkt

US-Außenminister Marco Rubio ist am Donnerstag in Lissabon eingetroffen. Der Aufenthalt in Portugal ist der letzte Teil einer Reise in drei verschiedene Nato-Länder. Rubio war zuvor in Island und dann in Griechenland. Es wurde erwartet, dass Rubio sich bei der portugiesischen Regierung dafür bedanken wird, dass die USA einen Luftwaffenstützpunkt auf den zu Portugal gehörenden Azoren für ihren Krieg gegen den Iran nutzen durften. Die Genehmigung der Nutzung ist in Portugal umstritten.

Der portugiesische Außenminister Paulo Rangel sagte, die Erlaubnis zur Nutzung des Luftwaffenstützpunkts habe nicht für feindliche Aktionen gegolten, die gegen das Völkerrecht verstießen. Mitglieder der portugiesischen Mitte-rechts-Regierung erklärten, das Land sei mit der Zustimmung den Pflichten eines Verbündeten der USA nachgekommen.

Einige politische Parteien in dem Land lehnten die Erlaubnis ab. Nachdem eine kleine linksgerichtete Partei eine offizielle Beschwerde eingereicht hatte, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der vergangenen Woche mit, sie untersuche, ob die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts legal war. Vor seiner Abreise aus Athen sagte Rubio: „Portugal ist ein großartiger Verbündeter, sehr kooperativer Verbündeter der Vereinigten Staaten und ein Land, zu dem wir bereits ein solides und wachsendes Verhältnis haben.“

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Marco Rubio (l) trifft portugiesischen Premierminster  Luis Montenegro.

US-Arzneimittelbehörde will Abtreibungspille länger prüfen – Entscheidung erst 2027

Die US-Arzneimittelbehörde FDA will ihre Sicherheitsprüfung der wichtigsten Abtreibungspille erst im kommenden Jahr abschließen. Nach Angaben der Behörde soll die Untersuchung bis Mitte Dezember abgeschlossen sein, der Bericht mit den Ergebnissen spätestens im März 2027 vorliegen. Anschließend soll entschieden werden, ob neue Einschränkungen für das Medikament eingeführt werden. Die Prüfung war von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. angeordnet worden.

Mifepriston ist seit 2000 in den USA zugelassen. Die FDA hat die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments seither mehrfach bestätigt und die Vorgaben für seine Anwendung gelockert, etwa die Pflicht zur persönlichen Aushändigung.

Seit US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, drängen Abtreibungsgegner und ihre Verbündeten im Kongress die Regierung jedoch dazu, die Abtreibungspille erneut zu überprüfen – mit dem Ziel, ihre Anwendung einzuschränken. Sie kritisieren die lange Dauer der Prüfung und hoffen auf strengere Regeln für Mifepriston, das zusammen mit Misoprostol die häufigste Methode für medikamentöse Abtreibungen in den USA ist.

Trump bei Auftritt in Texas von Protesten gestört

US-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Texas für den republikanischen Senatskandidaten Ken Paxton geworben. Dabei wurde Trump am Mittwochabend wiederholt von Demonstranten unterbrochen. Mindestens ein Dutzend Protestierende störten seine Rede, einige wurden von der Polizei abgeführt. Unter ihnen war auch ein Mann, der offenbar nahe an der Bühne stand. „Er geht jetzt zurück zu Mama“, sagte Trump. „Aber was er nicht weiß: Seine Mutter hat für Trump gestimmt.“ Trump bezeichnete Paxton als den „vielleicht besten Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten“. Bei der Senatswahl im November kämpfen die Republikaner um die Mehrheit im Senat. Texas gilt traditionell als republikanische Hochburg, doch die Demokraten hoffen angesichts von Trumps schwachen Zustimmungswerten, steigenden Benzinpreisen und des Krieges mit dem Iran auf Erfolge.

Trump bezeichnete die hohen Treibstoffpreise erneut als „kleinen Preis“ für den Krieg. Mit Blick auf mögliche iranische Angriffe auf US-Städte sagte er: „Ihr wollt Probleme sehen? Dann lasst sie San Diego angreifen, lasst sie Los Angeles angreifen. Wir werden das nicht zulassen. Wir schützen unsere Städte. Wir schützen unser Land.“ Der Auftritt war Trumps dritter Besuch in Texas innerhalb eines Monats. Die Republikaner haben dort bislang mehr als 300 Millionen US-Dollar (rund 259 Millionen Euro) in den Wahlkampf investiert. Trump kündigte zudem an, dem früheren Baseballstar Roger Clemens die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA, verleihen zu wollen.

USA als „Informations-Bedrohung“? – Washington übt Druck auf Verbündete aus

Die US-Regierung hat laut Reuters Druck auf Kanada und europäische Verbündete ausgeübt, ihre Unterstützung für eine Konferenz gegen Desinformation zurückzuziehen. Anlass war eine geplante Podiumsdiskussion zur Rolle der USA als mögliche Informationsbedrohung für Europa. US-Diplomaten überzeugten demnach die Außenministerien von Kanada und Litauen, sich von der Konferenz zu distanzieren. Die Diskussionsrunde trug den Titel „USA als FIMI-Bedrohung: anerkennen, anpassen, zurückdrängen“. FIMI steht für „ausländische Informationsmanipulation und Einmischung“.

Das US-Außenministerium erklärte, eine solche Wortwahl untergrabe gemeinsame Ziele. Kanada überarbeitete seine Teilnahme, Litauen sagte sie ab. Auch der Auswärtige Dienst der EU verschwand von der Liste der Unterstützer. Frankreich wird weiterhin als einziger Hauptunterstützer aufgeführt. Ein französischer Diplomat erklärte, die Regierung unterstütze die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Desinformation, spiele aber bei der Programmgestaltung keine Rolle.

Trumps Kampf um Texas: „Es ist entscheidend“

US-Präsident Donald Trump hat angesichts eines stark umkämpften Senatsrennens in der einstigen Republikaner-Hochburg Texas erneut für den Kandidaten seiner Partei, Ken Paxton, geworben. „Stimmt für Ken. Bringt ihn da rein“, forderte er bei einer Wahlkampfveranstaltung im texanischen San Antonio. „Das ist so wichtig. Es ist entscheidend.“ Trump wurde bei seiner Rede wiederholt durch Proteste unterbrochen, die Polizei führte mehrere Personen ab.

Die Reise des US-Präsidenten nach Texas war bereits seine dritte in den Bundesstaat innerhalb eines Monats – ein Umstand, der zeigt, wie sehr seine Republikaner dort aktuell um ihren Senatssitz bangen. Die meisten Umfragen sahen in Texas zuletzt Paxtons demokratischen Kontrahenten James Talarico im Vorteil. Das Rennen gilt als eines derjenigen, die für den Ausgang der Senatswahlen entscheidend sein könnten. Falls der Demokrat Talarico gewinnt, wäre er der erste demokratische Senator aus Texas seit mehr als drei Jahrzehnten.

Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Werbung

Die Demokratische Partei hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump wegen staatlich finanzierter Werbung in TV-Spots verklagt. Die am Mittwoch beim US-Bezirksgericht für den District of Columbia eingereichte Klage bezeichnet die Spots als rechtswidrige Propaganda und wirft Trump vor, sie persönlich in Auftrag gegeben zu haben. Das Democratic National Committee, das Organisationsgremium der Partei, fordert, die Werbung für unzulässig zu erklären und die Verwendung von Bundesmitteln dafür zu untersagen.

Die Spots preisen Trump und greifen Themen seiner Politik auf. Sie stießen parteiübergreifend auf Kritik, insbesondere, weil in den USA bereits vor den in weniger als einem Monat anstehenden Zwischenwahlen die vorzeitige Stimmabgabe begonnen hat. Nach Angaben des Medienbeobachters AdImpact kosteten die seit September ausgestrahlten Spots bislang mehr als zwölf Millionen Dollar. Insgesamt wurden demnach 20 Millionen Dollar aus Mitteln des Heimatschutzministeriums bereitgestellt.

Rubio ruft Westen zur Rückbesinnung auf gemeinsame Werte auf

US-Außenminister Marco Rubio hat die westlichen Staaten dazu aufgerufen, sich auf ihre zivilisatorischen Wurzeln zu besinnen. Die Länder sollten jene Werte wiederherstellen, die über Jahrhunderte den Aufstieg Europas und Nordamerikas zu globaler Vormachtstellung ermöglicht hätten, sagte Rubio am Mittwoch in Athen vor dem Hintergrund der Akropolis.

„Heutzutage ist es in Mode gekommen, zu glauben, dass eine aufgeklärte Außenpolitik bedeutet, der „Weltgemeinschaft“ Vorrang vor dem eigenen Volk einzuräumen“, erklärte der Außenminister. Die Griechen der Antike hätten jedoch gewusst, dass Loyalität gegenüber der eigenen Nation weder egoistisch noch falsch sei. Dies gelte auch für den Einsatz für die Verteidigung eigener Interessen, dem Vorrang vor allem anderen eingeräumt werden müsse.

Rubio gilt ebenso wie US-Vizepräsident JD Vance als möglicher Präsidentschaftskandidat. Die US-Regierung hat europäischen Staaten wiederholt vorgeworfen, von ihren traditionellen Werten und demokratischen Prinzipien abzurücken. Sie beschuldigte europäische Regierungen, die Meinungsfreiheit von Konservativen zu unterdrücken und Verpflichtungen gegenüber internationalen Partnern wie den USA nicht zu erfüllen.

US-Hypothekenzinsen auf höchstem Stand seit fast drei Jahren

Die Zinsen für die gängigsten Hypotheken in den USA sind auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen und erschweren vielen Amerikanern den Hauskauf. Der durchschnittliche Zinssatz für eine 30-jährige Festhypothek sprang in der vergangenen Woche auf 7,49 Prozent, wie der Hypothekenbankenverband MBA am Mittwoch mitteilte. Ein höherer Wert wurde zuletzt im November 2023 verzeichnet. Als direkte Folge fielen die Anträge auf Hypothekendarlehen im Vergleich zur Vorwoche um 4,2 Prozent. „Nur sehr wenige Hausbesitzer haben bei diesen Zinssätzen einen Anreiz zur Umschuldung“, sagte der stellvertretende MBA-Chefvolkswirt Joel Kan. „Der sprunghafte Anstieg der Kreditkosten hat viele potenzielle Käufer vom Markt verdrängt.“

Lungenpest-Verdacht: Trump will mit Putin telefonieren

Nach dem Tod der Mitarbeiterin eines Pest-Forschungszentrums in Sibirien dringen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA auf mehr Informationen aus Russland. Man habe um weitere Auskünfte gebeten, um die Ursache der schweren Lungenentzündung, den Erreger sowie Medienberichte über einen zweiten Mitarbeiter mit einer Lungenentzündung unbekannter Ursache zu klären, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump kündigte unterdessen an, dass er wegen des undurchsichtigen Krankheitsfalls der Laborantin mit Todesfolge mit Kremlchef Wladimir Putin telefonieren wolle.

Auf die Frage einer Reporterin, ob er mit Putin über den Fall gesprochen habe, bei dem der Verdacht auf Lungenpest im Raum steht, sagte Trump in Washington: „Ich habe einen Termin für ein Telefonat.“ Es werde sehr bald stattfinden. Das US-Außenministerium hatte die russischen Behörden bereits zuvor aufgefordert, Informationen schnell und transparent mitzuteilen.

Republikaner setzen im Wahlkampf auf Angst vor Kriminalität

Plötzlich wird in den USA wieder ausführlich über öffentliche Unruhen, Gewaltverbrechen und illegale Einwanderung gesprochen. Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall. In wenigen Wochen stehen die Zwischenwahlen an, bei denen sich die Mehrheitsverhältnisse im Kongress verschieben könnten. Und die regierenden Republikaner brauchen angesichts sinkender Umfragewerte dringend ein Thema, bei dem sie punkten können.

Große Teile der amerikanischen Wählerschaft haben mit stark gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kämpfen. Auch der festgefahrene Krieg gegen den Iran wird zunehmend kritisch gesehen. Präsident Donald Trump ist nicht mehr so beliebt wie noch vor wenigen Monaten. Mit Warnungen, dass die Demokraten die Polizei schwächen könnten, wollen die Republikaner nun noch einmal das Ruder herumreißen.

Die Demokraten halten dagegen. Sie betonen die eigenen Beiträge dazu, dass die Kriminalität in den USA seit den 1990er Jahren deutlich zurückgegangen ist. Manche verweisen zugleich auf die kriminellen Vergehen von Trump selbst - wegen einer Schweigegeldzahlung an einen Pornostar ist der schließlich der erste US-Präsident der Geschichte, der ein verurteilter Straftäter ist.

Trump will mit Putin über möglichen Pestfall in Russland sprechen

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben „sehr bald“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen möglichen Pestfall in Russland sprechen. Anlass ist der Tod einer Mitarbeiterin des Irkutsker Forschungsinstituts für Seuchenbekämpfung in Sibirien und im Fernen Osten, das unter anderem zur Pest forscht. Die Frau war nach Angaben der russischen Behörden an einer Lungenentzündung unbekannter Ursache gestorben.

Auf die Frage nach der Einschätzung der US-Geheimdienste sagte Trump im Weißen Haus, die USA führten dazu „sehr intensive Gespräche“. Voraussichtlich am Mittwoch könne genauer darüber berichtet werden. Trump hatte bereits am Montag erklärt, die USA seien bereit, Russland bei der Bewältigung der Situation zu helfen. „Es ist eine schwere Krankheit“, sagte Trump.

Anwälte: Pike spricht nach gescheiterter Hinrichtung wieder

Die US-Amerikanerin Christa Pike, die in der vergangenen Woche einen Hinrichtungsversuch im Bundesstaat Tennessee überlebt hatte, ist nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein und kann sprechen. Die 50-Jährige werde weiter intensivmedizinisch behandelt, ihre Prognose sei noch unklar.

US-Sender ABC streitet mit Trump-Regierung über Lizenzprüfung

Der US-TV-Sender ABC wehrt sich gegen eine vorzeitige Überprüfung seiner Lizenzen durch die Regierung von Präsident Donald Trump. ABC beantragte am Dienstag bei einem Bundesgericht, die ungewöhnliche Maßnahme zu verhindern. Die vorzeitige Überprüfung durch die Kommunikationsaufsicht FCC sei verfassungswidrig, ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und Vergeltung für Inhalte, die Trump missfielen.

Die Regierung zog vor Gericht die Argumentation des Senders in Zweifel, wonach es sich um einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit handele. Zudem habe der Sender nicht gezeigt, dass er irreparable Schäden erlitten habe, hieß es.

Trump will „patriotische“ Werbung jetzt doch selbst zahlen

Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften nun doch selbst tragen. Zwar betrachte er die Clips als „positive Werbung für unsere großartigen U.S.A.“, und eigentlich sei es „Standard“, dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die „patriotische Werbung“ selbst und mit dem Geld, das er für die „Make America Great Again“-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen. 

Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA hatten mehrere Videos für Aufsehen gesorgt, in denen vor allem antikommunistische Botschaften inszeniert wurden – und Trump selbst als starker Mann im Kampf gegen radikale linke Kräfte. Die Spots wurden auch auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt, US-Medien zufolge auch während der Übertragung von NFL-Football-Spielen.

Trump genehmigt erste Militärhinrichtung seit über 60 Jahren

US-Präsident Donald Trump hat laut Pentagon die Hinrichtung eines früheren Armeepsychiaters genehmigt, der 2009 ein Massaker auf einem Militärstützpunkt verübte. Sollte Nidal Hasan tatsächlich hingerichtet werden, wäre es laut US-Medien die erste Militärhinrichtung in den USA seit mehr als 60 Jahren. Der damalige Armeemajor hatte auf der Militärbasis Fort Hood im Bundesstaat Texas 13 Menschen getötet und 32 verletzt.

Der heute 56-Jährige solle „durch ein Erschießungskommando der US-Armee“ hingerichtet werden, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er habe damals „das Feuer auf unbewaffnete amerikanische Soldaten eröffnet“ und dabei „Allahu Akbar“ gerufen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth habe die Hinrichtung empfohlen, Trump habe sie genehmigt. Ort und Zeitpunkt stünden bisher nicht fest. 

Trump sieht USA trotz Belastungen in „goldenem Zeitalter“

US-Präsident Donald Trump sieht die USA trotz der wirtschaftlichen Belastungen vieler Bürger so gut dastehen wie nie zuvor. „Wir befinden uns gerade im goldenen Zeitalter Amerikas“, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Nebraska. Trump verwies unter anderem auf Statistiken wie eine historisch niedrige Armutsquote. Umfragen deuten dagegen auf erhebliche wirtschaftliche Sorgen in der Bevölkerung hin. Viele Amerikaner haben demnach zunehmend Schwierigkeiten, sich Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Benzin zu leisten.

In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts AP-NORC gab rund die Hälfte der Erwachsenen in den USA an, sich „äußerst“ oder „sehr“ große Sorgen darüber zu machen, ihren Tank noch füllen zu können. Im Juli waren es 39 Prozent. Etwa die Hälfte äußerte zudem große Sorgen, sich Lebensmittel leisten zu können. Während die Unzufriedenheit über die hohen Preise und den Krieg im Iran wächst, betonte Trump zugleich, der Krieg werde bald enden. „Es ist ein kleiner Preis, den man dafür zahlen muss, die Welt sicher zu halten“, sagte er.

Trump unterzeichnet Dekret zur Senkung der Dieselpreise

Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Grand Island im US-Bundesstaat Nebraska auf der Bühne ein Dekret zur Senkung der stark gestiegenen Dieselpreise unterzeichnet. Mit der Anordnung soll künftig jeder roten Diesel steuerfrei kaufen können. Roter Diesel ist mit einem Farbstoff gekennzeichneter, steuerbegünstigter Diesel, der in den USA etwa für landwirtschaftliche Maschinen oder Heizungsanlagen verwendet wird und deshalb günstiger ist.

Trump sagte, das Dekret werde einem durchschnittlichen Lastwagenfahrer bei jeder Tankfüllung mehr als 100 Dollar sparen und auch die Kosten für andere Waren, darunter Lebensmittel, senken. Er bezeichnete die Anordnung als einen „beispiellosen Schritt zur Senkung der Kosten“.

Kuba widerspricht Trump - Keine formellen Verhandlungen mit USA

Kuba und die USA unterhalten Kommunikationskanäle, führen jedoch keine formellen Verhandlungen. Das sagte die ranghöchste kubanische Diplomatin in Washington, Lianys Torres Rivera, am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Sie widersprach damit Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Kuba sei offen für einen „respektvollen“ Dialog, aber „nicht naiv“ angesichts der Drohungen Trumps, erklärte sie. Die Kontakte umfassten Treffen, Telefonate und WhatsApp-Nachrichten, es gebe jedoch keine Fortschritte bei der Wiederaufnahme offizieller Gespräche.

Trump hatte im vergangenen Monat erklärt, die US-Regierung befinde sich „tief in Verhandlungen“ mit Havanna. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte nun, es sei keine Überraschung, dass das kubanische Regime „diese Propaganda“ verbreite. In Wirklichkeit liefen die Gespräche, aber das Regime sei bisher nicht bereit, irgendetwas zu vereinbaren, das dem kubanischen Volk helfen würde. Torres Rivera bezeichnete es als „rote Linie“, dass Havanna nicht bereit sei, über Änderungen an seinem politischen System zu verhandeln.

Doch wegen Bedrohung: Was Trump über den Bomberabzug sagt

Im Fall des überraschenden Abzugs der US-Langstreckenbomber von einem Militärstützpunkt in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump Außenminister Marco Rubio und dem Pentagon widersprochen. Es habe Bedrohungen gegeben, sagte er in Washington vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen. „Warum sollten wir die Bomber also dort lassen? Also haben wir sie ein wenig verlegt, nicht sehr weit“, sagte Trump weiter. Auf Nachfrage eines Journalisten sagte er, dass die Menschen hinter der Bedrohung vermutlich in Verbindung mit dem Iran stünden.

Stunden zuvor hatte Rubio dagegen betont, dass der Abzug nicht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Terrordrohungen stehe. „Ich würde das nicht unmittelbar mit der Entscheidung über die Verlegung in Verbindung bringen“, sagte Rubio vor Journalisten. Grundsätzlich sei die Verlegung „nichts Ungewöhnliches“. 

Republikanischer US-Senator Tillis bedauert Votum für Hegseth

Der republikanische US-Senator Thom Tillis hat sein Votum für Pete Hegseth als Verteidigungsminister als Fehler eingestuft. Es handele sich dabei um das, was er „am meisten“ an seiner Karriere bedauere, schreibt Tillis in seinem neuen Buch mit dem englischen Titel „How to Lose Friends and Antagonize Presidents“, das am (morgigen) Dienstag erscheinen soll. Tillis sorgte im Januar 2025 mit seiner Stimme dafür, dass Hegseth als neuer Pentagonchef unter Präsident Donald Trump bestätigt werden konnte.

Trump: Durch Straße von Hormus fließt täglich Rekordmenge an Öl

US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine indirekt für die Angriffe auf russische Ölraffinerien kritisiert. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am Montag, der Grund für die hohen Spritpreise sei nicht mehr die Straße von Hormus. Die hohen Preise lägen vielmehr daran, dass die Ukraine Raffinerien in Russland „in die Luft sprengt“, und die US-Demokraten in blau regierten Staaten wie Kalifornien Raffinerien schließen würden. Durch die Straße von Hormus kämen „mittlerweile fast täglich Rekordzahlen an Fässern“ mit Öl, schrieb Trump.

US-Geheimdienstkoordinator soll an Spitze von „Super Intelligence Force“

US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton soll eine führende Rolle bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz in den USA spielen. Präsident Donald Trump nannte Clayton als einen Chef der neu gegründeten „Super Intelligence Force (SIF)“. Das Gremium soll die Anstrengungen der Regierung bei KI koordinieren, 

wie Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social schrieb

. 

Er hatte es vor etwa zwei Wochen noch als „AI Force“ angekündigt, versucht aber inzwischen, den Namen „Superintelligenz“ statt des gewohnten Begriffs Künstliche Intelligenz zu etablieren. Als weitere führende Köpfe der Gruppe erwähnte Trump den Chef der unter anderem für Verbraucherschutz zuständigen Handelsbehörde FTC, Andrew Ferguson, sowie Emil Michael, der im Pentagon eine führende Rolle bei Forschung und Technologie spielt.

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