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Carpodgo T4 im Test: Auto-Display für Carplay und Android Auto überzeugt

Дата публикации: 03-10-2026 06:30:00

Der Carpodgo T4 mit 8,9-Zoll-Display rüstet ältere Autos mit Carplay und Android Auto nach. Die Anzeige ist hell, die Verarbeitung hochwertig.

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Der Carpodgo T4 mit 8,9-Zoll-Display rüstet ältere Autos mit Carplay und Android Auto nach. Die Anzeige ist hell, die Verarbeitung hochwertig.

Mit dem Carpodgo T4 kommt der Nachfolger des T3 Pro, der uns im vergangenen Jahr bereits überzeugt hat. Auch das neue Modell rüstet ältere Autos mit Carplay und Android Auto nach, sein Display soll aber noch heller leuchten. Dazu kommen eine hochwertige Verarbeitung und ein breites Format mit 8,9 Zoll Diagonale. Damit ist der T4 kleiner als der T4 Plus mit 10,9 Zoll und passt besser in Kleinwagen. Ob das kleinere Modell an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann, zeigt unser Test.

Display

Der Carpodgo T4 zeigt mit seiner 8,9 Zoll großen Bildschirmdiagonale ein großzügiges Breitbildformat, bleibt aber kleiner als der T4 Plus. Das Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und wirkt hochwertiger als bei vielen Konkurrenzmodellen. Mit 22,7 cm Breite und 9,8 cm Höhe beansprucht das Gerät dennoch viel Platz. In einem Kleinwagen kann es die Sicht nach vorn einschränken.

Das Display bietet mit 1920 × 720 Pixeln eine ausreichend scharfe Darstellung. Auch die Bildqualität des laminierten IPS-Panels überzeugt. Die Anzeige bietet Laut Hersteller bis zu 1000 Nits. Im Test war die Anzeige am Tag auch bei Sonnenschein gut ablesbar – zumindest deutlich besser als bei den anderen von uns getesteten Modellen. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit automatisch an – so muss man während der Fahrt nicht von Hand nachregeln. Die Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde liefert ein flüssiges Bild.

Montage

Für den Carpodgo T4 liegen zwei Halterungen bei: eine Klebehalterung mit Kugelgelenk und eine Saugnapfhalterung mit Teleskoparm. Ein Adapter für die 12-V-Steckdose im Auto gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Der Monitor selbst haftet magnetisch an der Halterung. Zum Parken lässt er sich deshalb schnell abnehmen und etwa im Handschuhfach verstauen – praktisch, wenn das Auto in der Sonne steht oder man den Bildschirm nicht sichtbar im Fahrzeug lassen möchte.

Am sichersten sitzt der Monitor mit der festgeklebten Halterung. Je nach Auto kann er dann allerdings etwas ins Sichtfeld ragen. Die Saugnapfhalterung lässt sich flexibler positionieren: Mit ihrem Teleskoparm kann der Bildschirm zum Beispiel über das Armaturenbrett hinausragen. Damit die Saugnapfhalterung auf dem Armaturenbrett haftet, legt der Hersteller ein rundes Kunststoffplättchen bei, das man dort aufklebt. Auf dieser glatten Fläche hält der Saugnapf besser.

Steht der Monitor auf dem Armaturenbrett auf, sitzt auch die Saugnapfhalterung solide. Ohne diese zusätzliche Stütze wackelt der Bildschirm während der Fahrt. Auf holprigen Straßen könnte sich der Saugnapf lösen, auch wenn das im Test bisher nicht passiert ist.

Carpodgo T4: Bilder aus dem Test

Carpodgo T4

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Einrichtung

Nach dem Anschluss an die Stromversorgung koppelt man den Carpodgo T4 per Bluetooth mit dem iPhone oder Android-Smartphone. Danach baut der Monitor eine WLAN-Verbindung zum Handy auf, über die Carplay oder Android Auto kabellos laufen. Der Startbildschirm ist übersichtlich. Er zeigt die Uhrzeit und Symbole für Carplay, Android Auto, Tonübertragung und Einstellungen. Auf Wunsch zeigt der T4 beim Hochfahren das Logo der eigenen Automarke.

Für den Ton gibt es mehrere Wege. Am besten klang es im Test, wenn das Smartphone per Bluetooth direkt mit dem Autoradio verbunden war. Der T4 zeigt dann nur Apps wie Spotify oder Google Maps an, den Ton schickt er nicht selbst ans Radio.

Hat das Autoradio kein Bluetooth, aber einen AUX-Eingang, verbindet man es per Klinkenkabel mit dem T4. Das Kabel liegt allerdings nicht bei. Je nach Auto benötigt man zusätzlich einen Entstörfilter, sonst hört man nervige Knackgeräusche.

Fehlt auch der AUX-Eingang, schickt der eingebaute FM-Transmitter den Ton ans Autoradio. Dazu stellt man am T4 eine UKW-Frequenz ein und wählt dieselbe am Radio. Im Test rauschte und knisterte es dabei häufiger, etwa wenn ein Radiosender auf einer nahen Frequenz sendete. Die eingebauten Lautsprecher klingen leise und dünn. Sie taugen nur als Notlösung.

Die Verbindung zum Smartphone klappte im Test meist zuverlässig. Normalerweise stehen Carplay oder Android Auto rund 10 bis 15 Sekunden nach dem Einschalten der Zündung bereit. Nur in sehr wenigen Fällen erkannte der T4 das Handy nicht mehr, meistens nach mehreren Kurzstrecken. Wir mussten das Smartphone dann neu per Bluetooth koppeln.

Funktionen

Per Bluetooth 5.0 und WLAN verbindet das T4 sich mit dem Smartphone und zeigt Carplay oder Android Auto an. Eigene Apps gibt es nicht.

Gegen Aufpreis ist eine Rückfahrkamera mit Full-HD-Auflösung erhältlich. Wir haben sie nicht getestet: In unserem Auto hätten wir zur Befestigung Löcher in die Karosserie bohren und das Kabel durch den Innenraum bis zum Monitor verlegen müssen.

Firmware-Updates sind umständlich. Man lädt die Dateien von der Website des Herstellers herunter und kopiert sie auf einen USB-Stick im Format FAT32. Den Stick steckt man in den USB-C-Anschluss am Display und startet das Update dann in den Einstellungen. Drahtlose Updates über das Smartphone wären deutlich bequemer.

Preis

Der Carpodgo T4 kostet beim Hersteller rund 204 Euro. Mit dem Rabattcode HEISE sinkt der preis auf etwa 186 Euro. Bei Amazon kostet das Carplay-Display knapp 230 Euro.

Hinweis: Der Hersteller sitzt in China. Bestellt man direkt bei ihm, gelten in der Regel trotzdem die deutschen Verbraucherrechte. In der Praxis ist es aber schwer, sie durchzusetzen. Schickt man das Gerät nach China zurück, kann das teuer werden. Dazu können Einfuhrabgaben kommen, und die Lieferung dauert oft länger als bei Händlern in der EU.

Fazit

Der Carpodgo T4 bringt Carplay und Android Auto in ältere Autos, ohne so viel Platz zu beanspruchen wie der T4 Plus. Mit seinem 8,9-Zoll-Display ist er die bessere Wahl für Kleinwagen.

Im Test gefielen uns das helle Bild, die saubere Verarbeitung und das übersichtliche Menü. Die Verbindung zum Smartphone klappte meist zuverlässig. Nur selten mussten wir neu per Bluetooth koppeln. Für die Montage liegen eine feste Klebehalterung und eine flexiblere Saugnapfhalterung bei.

Leichte Abstriche gibt es bei den umständlichen Firmware-Updates per USB-Stick. Auch ein AUX-Kabel fehlt. Insgesamt ist der T4 eine gute Nachrüstlösung für alle, denen der T4 Plus zu groß ist.

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