Constanze Krishnaratne, Gründerin und Geschäftsführerin von Open Ticket AI, baut KI-gestützte Erweiterungen für Open-Source-Ticketsysteme wie Zammad und KIX, von der automatischen Klassifizierung bis zur Antwortgenerierung. Im Interview erklärt sie, warum sensible Support-Daten für sie auf der eigenen Infrastruktur bleiben müssen und was Open Source und KI gerade in Europa zusammenbringt.
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Hallo zusammen,
ich bin Constanze Krishnaratne, Gründerin und Geschäftsführerin von Open Ticket AI – wir bauen KI-gestützte Erweiterungen für Open-Source-Ticketsysteme, insbesondere für Zammad und KIX. Konkret bedeutet das: automatische Klassifizierung, Routing und Antwortgenerierung für Support-Teams – datenschutzkonform, DSGVO-fest und wahlweise vollständig On-Premise.
Digitale Souveränität bedeutet für mich, dass Organisationen die Kontrolle über ihre eigenen Daten und Prozesse behalten – auch wenn sie KI einsetzen. Gerade im Support-Bereich landen täglich sensible Kundendaten in Ticketsystemen. Dass eine KI diese verarbeitet ohne dass die Daten in irgendeine Cloud abfließen, ist für uns kein Verkaufsargument, sondern Grundbedingung.
Was hat Euch zur Mitgliedschaft bei der OSBA bewogen?Zur OSBA hat uns die Überzeugung gebracht, dass Open Source und KI zusammengehören – besonders in Europa. Wir wollen Teil einer Community sein, die das nicht nur fordert, sondern konkret umsetzt. Und wir freuen uns darauf, von den Erfahrungen anderer Mitglieder zu lernen und selbst beizutragen.
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