Draußen beginnt es zu blühen, und man freut sich auf den Frühling. Trotzdem klagen zu dieser Jahreszeit viele Menschen über die Frühjahrsmüdigkeit.
Stand: 01.03.2025, 14:00 Uhr
Von: Anne Hund
Draußen beginnt es zu blühen, und man freut sich auf den Frühling. Trotzdem klagen zu dieser Jahreszeit viele Menschen über die Frühjahrsmüdigkeit.
Viele Menschen kennen das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Welchen Einfluss könnte das Wetter auf das Wohlbefinden haben? Im Frühjahr steigen die Temperaturen und schwanken häufig stärker als im Winter. Solche Wetterumschwünge könnten womöglich das Wohlbefinden einschränken, heißt es auf der Website der Krankenkasse Barmer. „Jede und jeder Fünfte spricht Wettereinflüssen starke Auswirkungen auf die Gesundheit zu“, informierte die Barmer dort. „Statistisch gesehen fühlen wir uns bei bestimmten Wetterlagen weniger wohl und es können vermehrt gesundheitliche Probleme auftreten.“ Manche Menschen reagierten auf Wetterumschwünge zudem empfindlicher als andere. Stichwort „Biowetter“.
Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?Welche Rolle könnte die dunkle Jahreszeit spielen? Eine vermeintlich einfache Erklärung für das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit laute oft, dass der Melatoninspiegel in der dunklen Jahreszeit höher als im Sommer sei und man sich deshalb weniger ausgeschlafen fühle, heißt es weiter auf Barmer.de. Doch es gebe keine eindeutigen Belege, dass sich die Konzentration des Botenstoffes im Winter und Sommer unterscheide, so die Krankenkasse. Beispielsweise hätten in einer Studie die Melatoninspiegel im August und Dezember tagsüber gleich hoch gelegen.
Tipps für mehr Wohlbefinden
Das Symptom Frühjahrsmüdigkeit sei „wissenschaftlich nicht belegt“, so die Krankenkasse. Ein paar allgemeine Tipps könnten jedoch helfen, bei einem Energietief oder bei Wetterfühligkeit „wieder mehr Schwung“ zu bekommen, wie es in der Mitteilung heißt. Dazu zählt zum Beispiel Bewegung und dass man tagsüber an der frischen Luft aktiv wird – vom Spaziergang in der Mittagspause bis zur Wandertour am Wochenende.
Eine weitere Stellschraube, um sich generell fitter zu fühlen, sei die Ernährung: „Das Essen sollte abwechslungsreich, ausgewogen und möglichst leicht sein.“ Auf dem Ernährungsplan sollten demnach unter anderem frisches Obst sowie „buntes, knackiges“ Gemüse stehen, genauso wie Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse.
Zudem sei es grundsätzlich wichtig, dass man ausreichend trinkt: „täglich rund 1,5 Liter, am besten in Form von Wasser oder anderen kalorienfreien Getränken wie ungesüßtem Tee“. Wer sich längere Zeit antriebslos und müde fühle, solle sicherheitshalber ärztlichen Rat suchen, teilt die Barmer zudem auf ihrer Website mit.
Auch die Zeitumstellung kann für manche Menschen belastend sein. Ist der Biorhythmus des Körpers aus der Balance, kann eine gesunde Lebensweise hilfreich sein.
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